Mai
31
2011
Auch das gehört dazu, wenn man in Not geratenen Hunden hilft. Schriftwechsel mit einer abgewiesenen Interessentin:
Von: Ina
An: Inka Burow
Kopie an: Dirk
Gesendet: Freitag, den 27. Mai 2011, 10:24 Uhr
Betreff: Re: Paula
Liebe Inka,
darf ich Dich bitten uns mitzuteilen was die andere Familie die Paula jetzt bekommt uns voraus hat oder warum Du Dich gegen uns entschieden hast?
Außerdem liegt es mir am Herzen Dir mitzuteilen, dass ich superenttäuscht von Dir bin, zumal Du gesagt hast Du wolltest allen Bewerbern eine Chance geben das Hündchen kennen zu lernen und jetzt vermittelst Du sie einfach ohne Dir den letzten Bewerber anzuschauen. Unter Fairness verstehe ich etwas anderes.
Ich danke Dir für die Chance Paula kennen zu lernen und Dir, uns zu demonstrieren worauf wir uns nicht mehr einlassen werden. Nämlich neben anderen Bewerbern um ein Hund zu buhlen. Dieses rumgekasper macht einfach keinen Spaß und das Leben ist zu kurz um sich zu ärgern. Demnächst werden wir die Finger von Hunden lassen für die sich auch andere interessieren.
Weißt Du, wir wollten einem Hund aus dem Tierheim die Chance geben mit uns zu leben und geliebt, geknuddelt, verwöhnt und gefordert zu werden. Ich denke wir erfüllen ALLE Voraussetzungen einem Hund ein schönes, artgerechtes Leben zu bieten. Aber nach dieser Erfahrung werden wir uns vielleicht doch umentscheiden und uns ein Hündchen vom Züchter holen, damit wir uns keiner Willkür mehr aussetzen müssen.
Ich möchte Dir noch einen Tipp geben um Menschen nicht zu vergraulen: Lass nur einen Berwerber pro Tier kommen und wenn es passt gib ihm den Hund, Katze o.ä.,das ist fair und Du tritts niemanden auf die Füße.
liebe Grüße
Ina
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