Grappamaus & friends

In meiner Freizeit betreibe ich die Unternehmung „Grappamaus & friends“, das heißt, ich biete Workshops an, gebe Seminare und Einzelunterricht, halte Vorträge und präsentiere – zusammen mit dem G&f-Team – Dogdance auf Veranstaltungen. Alle Termine für Seminare, Workshops und Co. mit mir als Referentin sowie die Termine für Vorführungen und Messeauftritte des G&f-Teams stehen auf der Terminseite im Hundeblog.

Skipper und ich beim Fotoshooting für „Das große Handbuch Clickertraining“ mit Neddens Tierfoto. (Foto: Ulrich Neddens)

Skipper und ich beim Fotoshooting für „Das große Handbuch Clickertraining“ mit Neddens Tierfoto. (Foto: Ulrich Neddens)

Themenbeispiele für Seminare, Workshops und regelmäßig stattfindende Kurse im Raum Hannover-Hameln-Hildesheim-Braunschweig:

  • Rally Dance – Freestyle Obedience mit Musik als Parcourssport für Jederhund
  • Dogdance
  • Trickdogging
  • Clickertraining
  • „click‘n‘dance“
  • „Let it flow“ – Dogdance für Fortgeschrittene
  • NEU: „Dance as I dance“ (Nutzung der „Do as I do“-Technik für fortgeschrittene Dogdancer)
  • Square(dog)dance (Dogdance in der Gruppe)
  • Tanztherapie
  • „heelwork2music“ (Fußlaufen in bis zu 18 Fußpositionen)
  • „click4fun“
  • Tricks für unterwegs oder „click‘n‘walk“
  • Obedience
  • Rally Obedience

Pitú (†) liebte das bei Fuß laufen, weil ich es liebe. (Foto: Uwe Janssen)

Pitú (†) liebte das bei Fuß laufen, weil ich es liebe. (Foto: Uwe Janssen)

Ich arbeite nicht hauptberuflich als Hundetrainer, das heißt,  ich lebe nicht davon, mich um „andererleuts Köter“ zu kümmern. Es macht mir Spaß, Mensch-Hund-Teams auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten. Ich habe natürlich die Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz (§ 11 Absatz 1 Satz 1 Nr. 8f TierSchG) zur gewerbsmäßigen Anleitung der Ausbildung von Hunden durch den Tierhalter.

Ich setze mich seit mehr als 20 Jahren intensiv mit den verschiedenen Aspekten der Hundeausbildung (Alltagstraining, Hundesport, Verhaltenstherapie) auseinander und bilde mich regelmäßig fort, indem ich Hundebücher verschlinge, Webinare gucke, Seminare und Vorträge besuche. Ich bin Mitglied im Internationalen Verband der Hundetrainer (IBH). Ich unterstütze zudem das Netzwerk „Trainieren statt dominieren – Gegen Gewalt in der Hundeerziehung“ (TsD). Was bei Grappamaus & friends alles nicht passiert, steht auf der Seite mit den Grundsätzen des TsD-Netzwerks.

Mir ist es recht, wenn ich Hundetraining nur zum Spaß geben kann. Für besonders wichtig halte ich es in diesem Zusammenhang, sich vor der Anschaffung eines Hundes einige Gedanken zu machen. Deshalb unterstütze ich das von Manuela Zaitz initierte Netzwerk von Hundetrainern, die eine kostenlose Beratung vor dem Welpenkauf anbieten.

Mein Anliegen ist es, auf der Basis des möglichst neuesten Stands von Wissenschaft und Technik Hunde und ihre Menschen zu echten Teams werden zu lassen, die den Alltag und/oder bestimmte Aufgaben (Hundesport, etc.)  gemeinsam und mit Spaß meistern. Das gelingt meiner Ansicht nach am allerbesten mit positiver Verstärkung und deshalb nutze ich dieses Prinzip – nicht nur im Hundetraining!

Zwar funktionieren in der Theorie alle Prinzipien der operanten Konditionierung (Lernen durch Verknüpfen). In der Praxis schneidet das Training mit Belohnungen jedoch am besten ab, weil es weniger Risiken birgt: Strafe löscht Verhalten nämlich nicht, sondern unterbindet es nur. Der Hund unterlässt ein Verhalten aus Angst vor der Strafe, ist aber eigentlich immer noch motiviert, dieses Verhalten zu zeigen. Ich nutze im Training das Prinzip der positiven Verstärkung, weil ich mir kreative und mitdenkende Hunde wünsche, die aktiv gute Lösungen in verschiedenen, insbesondere auch überraschenden Situationen finden können, im Ergebnis also erwünschtes statt unerwünschtes Verhalten zeigen.

Ich arbeite im Training mit einem Clicker als sekundären Verstärker, weil sich mit diesem kleinen Hilfsmittel jedes Verhalten genau im richtigen Moment markieren und somit effektiv verstärken lässt. Die Belohnung muss dabei stets bedürfnisbefriedigend sein. Erfahrungen und Emotionen habe ich zudem im Blick, denn die gesammelten Erfahrungen beeinflussen das Verhalten genauso wie die Emotionen und das Erregungslevel im Moment – beim Hund, aber auch beim Menschen.

Hier ist eine Liste mit Referenten (in alphabetischer Reihenfolge), die ich mindestens einmal live erlebt habe bei Seminaren oder Vorträgen zu allen möglichen und auch einigen unmöglichen Themen. Dass ein Name in dieser Aufzählung auftaucht, bedeutet nicht, dass mir das Seminar/der Vortrag beziehungsweise die dabei vermittelten Inhalte gefallen haben. Ich habe die Liste bewusst (fast) komplett gelassen, weil ich zu meiner Vergangenheit stehe. Gerade weil ich die (Neben-)Wirkungen von Strafen, Schreckreizen und körperlichem Bedrängen live erlebt habe, mache ich es mit meinen eigenen Hunden und im Training schon eine ganze Weile anders.

Nicht aufgezählt sind in dieser Liste die Trainer, bei denen ich mit meinen Hunden so manche Stunde in Hundevereinen trainiert habe. Ferner besucht habe ich zudem die Seminare zum Erwerb des Sachkundenachweises in den Bereichen Basisarbeit und Obedience, der mich als Trainerin in einem DVG-Hundesportverein qualifiziert. Ich habe meinen Sachkundenachweis allerdings irgendwann nicht mehr erneuert. In der Liste fehlt außerdem Denise Nardelli, mit der ich jahrelang sehr viel gemeinsam trainiert und Ideen entwickelt habe.

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