Und läuft und läuft und läuft!

Mein Plüschmännchen ist inzwischen 14, 5 Jahre alt geworden. Dieser halbe Geburtstag wurde gefeiert. Nur für alle Fälle. Skipper ist zwar weiterhin meistens ziemlich gut drauf, aber als junger Hüpfer geht er echt nicht mehr durch.

Sehen und Hören sind jetzt nahezu komplett aus; und hin und wieder tobt nun auch ein kleines Gewitter – beschönigend für: Krampfgeschehen kommen beim kognitiven Dysfunktionsyndrom leider auch vor – in seinem Honighirn. Neulich hat er mich nicht erkannt, als ich sehr spät abends nach Hause kam. Solche Momente sind sehr bitter, muss ich zugeben.

Aber: Wir tanzen weiter durchs Leben. Buchstäblich, denn ein bisschen Dogdance machen wir immer noch. Dazu drehe ich oft Queen unerbittlich laut auf: The Show Must Go On. Die alte Bärmaus läuft tatsächlich immer noch besser bei Fuß als Fizz und Gimlet zusammen. Dabei machen sich meine beiden Fellmädchen wirklich gut.

Mit nun 14,5 Jahren geht Skipper echt nicht mehr als junger Hüpfer durch.

Mit nun 14,5 Jahren geht Skipper echt nicht mehr als junger Hüpfer durch.

Stundenlange Spaziergänge, deutlich langsamer als früher, sind weiterhin drin. Seit Neuestem trabt er sogar bei über 20 Grad Celsius noch locker durch Feld und Flur, weil ich ihm die Kühlweste von Hurtta gekauft habe, nachdem eine Freundin mir den Tipp gegeben hatte.

Und läuft und läuft und läuft – und läuft.

Und läuft und läuft und läuft – und läuft.

Wir testen ansonsten gerade ein Futter, das speziell für plüschige Honigköpfchen, also für demente Hunde entwickelt worden ist: Hill’s Prescription Diet b/d Canine Brain Aging Care. Ob die darin enthaltenen Antioxidanzien wirken?! Das Futter hat mir übrigens kein Tierarzt aufgequatscht. Der Tipp stammt aus dem tollen Buch „Remember Me?“ von Eileen Anderson.

Und da es noch kein vernünftiges deutschsprachiges Buch über das kognitive Dysfunktionssyndrom bei Hunden gibt, habe ich angefangen, selbst eins zu schreiben …

6 Kommentare

  1. Gudrun Lauenstein

    Paddy, 15 Jahre und 4 Monate, blind und fast taub, liebt sein Leben, viel frische Luft und je nach Wetterlage langsame oder gemächliche Spaziergänge.
    Als Medikament bekommt er Karsivan, ansonsten achte ich, neben Diätfutter Nieren, bei seiner Ernährung auf Folsäure, Vitamin B6, E und C, Liponsäure, Omega-3-Fettsäuren und L-Carnitin und ergänze selbst.
    Sorry, Hill’s kommt mir nicht ins Haus und erst recht nicht in die Hundemägen. Ich boykottiere Firmen, die widerliche Tierversuche durchführen. Gerne behaupten sie, dass sie tierversuchsfrei sind – ja – nee – ist klar – Auftragsarbeit in Japan, China mittels Tochterfirmen.

  2. Dass du Paddys Futter selbst zusammenstellst, kann ich gut verstehen. Es geht ihm gut, also ist das richtig! Ich schaffe das nicht.

  3. Kaltner-Muschkiet Monika

    Hallo Inka, wie geht es ihm mit dem Futter? Sandy wurde ja bisher gebarft. Sie hatte vor dem Futter immer mal wieder Schwierigkeiten beim Kotabsatz. Seitdem ist auch das besser. Für den Honig im Kopf wirkt es leider nicht – obwohl, ich weiß ja nicht wie schlimm es wäre wenn sie es nicht kriegen würde.
    Drück Deinen Honigkopf und Dich!

    • Skipper hat noch nicht mal eine Woche das neue Futter in seinem Napf. Verdauungstechnisch bekommt es ihm gut, er hat allerdings einen robusten Darm. Ob das Futter das Fortschreiten der Vermusung aufhält, wird sich nie sicher sagen lassen, weil ja der Vergleich fehlt. Dennoch werde ich jetzt mal einen größeren Beutel kaufen.

  4. Stefan Riestein

    Bei Hunden ist es ähnlich wie bei uns Menschen, mit gutem Futter und guter Ernährung kann man vieles Vorbeugen und dem Tier auch im fortgeschrittenen Alter dabei helfen gesund zu bleiben oder wieder gesünder zu werden. Ich gebe meinen Tieren häufig auch vom gekochten Essen ab, natürlich nicht am Tisch sondern im Hundenapf wie es sich gehört. Ich empfehle jedem sich die Mühe zu geben zumindest auf Qualität zu achten, wenn man Hundefutter einkauft.

  5. Auch mit unserem 11 Jahre alten Rex können wir immer noch genauso gassi wie vor 5-6 Jahren 🙂
    Wir wissen, dass das nicht selbstverständlich ist und tun alles dafür, dass es so bleibt.
    Wer rastet, rostet! Daher werden die Spaziergänge mit ihm auch erst kürzer, wenn er wirklich die langen Touren sichtbar nicht mehr packt. Ansonsten haben wir im Alltag ein paar helferlein, da er nicht mehr so hoch springen kann wie früher.
    LG Katha

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