Wenn es mir schlecht geht

Mit einer gemeinsamen Bloggeraktion zelebrieren wir, die Zweibeiner von Issn‘ Rüde! und Fiffibene, sowie ich, Inka, zurzeit die Freundschaft zwischen Mensch und Hund. Mit euren Einsendungen! Nachfolgend beschreibt Bloggerkollegin Severine (Fabelschmiede) im Rahmen der von BENEFUL® unterstützten Gewinnspielaktion „Mein Hund – mein bester Freund!“ die Freundschaft zu ihren Hunden Luna und Milow.

Von Severine Martens

Wenn es mir schlecht geht, sagt Klein-Luna: „Komm los, wir gehen in den Wald!“

Severines Seelenhund: Luna.

Severines Seelenhund: Luna.

„Hör auf zu grübeln und flitz einfach los mit uns“, sagt sie dann, und der Milow ist sowieso immer dafür! „Komm los, wir lüften Deine Gedanken“, sagt er mit seinem tollen Lächeln um die Schnauze, und er weiß ganz genau, dass es mir gut tun wird. Dann gehen wir irgendwohin, wo wir nur mit uns sind – sonst niemand anders, und vor allem keine Sorgen und keine Angst vor dem Morgen!

Wenn es mir schlecht geht, rollt Luna sich auf meinem Schoß zu einem kleinen Knäulchen zusammen und wärmt meinen Körper und meine Seele. Im Bett kriecht sie unter meine Decke und ist einfach nur da, mehr nicht! Solange, bis ich aufhöre zu weinen, und ihre wunderschönen braunen Augen keine Traurigkeit in mir mehr zulassen. Milow liegt derweil neben dem Kopfkissen und hält Wache, bis wir beide wieder selber auf uns achtgeben können!

Severines Gute-Laune-ein-Ohr-Hund: Milow.

Severines Gute-Laune-ein-Ohr-Hund: Milow.

Wenn es mir schlecht geht, ist der Milow immer neben mir und passt auf mich auf. Manchmal leckt er mir durchs Gesicht, als würde er sagen: „Brauchst nicht zu weinen, wir sind sind doch da! Mache Dir keine Sorgen, ich bin doch Dein Großer, und wir haben gemeinsam doch schon ganz andere Sachen hingekriegt. Das hier wuppen wir auch noch, aus der Hocke, und morgen scheint auch für Dich wieder die Sonne. Ganz bestimmt, musst nur dran glauben – ich bin für Dich da!“

Wenn es mir schlecht geht, dann schaue ich in zwei wundervolle Augenpaare, die sagen: „Kein Stein ist so schwer, dass wir ihn nicht gemeinsam tragen können.“ Dann geht’s mir schnell wieder besser. Und dann bin ich froh, dass meine besten Freunde Hunde sind und keine Menschen. Sie sind immer da, wenn ich sie brauche – oft lange bevor ich es selber merke. So etwas können Menschen nicht, das können nur Hunde!

Wenn es mir schlecht geht und ich nicht mehr weiter weiß, sagen sie: „Komm, hör auf zu weinen, Du hast eine Aufgabe und wir brauchen Dich doch! Wie sollen wir sein in dieser Welt, ohne Dich! Wir haben doch gemeinsam schon so viel erlebt und ausgehalten – sei heute ruhig mal traurig, aber freue Dich auf morgen, so machen wir Hunde das. Es wirkt, jedes Mal und immer wieder!

Wenn es mir schlecht geht, bin ich nie alleine. Ich brauche nicht reden und mich erklären, oder mich gar dafür entschuldigen. Ich kann sein, wie ich bin, einfach traurig sein, und ich kann mich fallen lassen, weil ich aufgefangen werde. Mühelos und ohne vorher zu fragen. Ich brauche mich nicht zu schämen, weil mich meine Freunde immer so nehmen wie ich bin – ganz egal wie ich bin. Auch das können nur Hunde!

Wenn es mir schlecht geht, dann bin ich ein glücklicher Mensch, weil es mir gar nicht lange schlecht gehen kann. Es sind nur Momente, in denen ich g’rad’ mal nicht dran denke, dass ich niemals alleine bin und mit meinem Kopf nicht zu Hause bin. Ich bin ein glücklicher Mensch, weil ich Freunde habe und mein Leben mit ihnen teilen darf. Ich bin ein glücklicher Mensch, weil ich Freunde habe, die mir ein Zuhause geben!

Wenn es mir schlecht geht, dann denke ich an die Geschichte meiner Lieben: Luna in ihrem dunklen Keller, eingesperrt und vergessen, und der Milow irgendwo im Nirgendwo, alleine mit seiner Angst und seinem knurrendem Magen. Diese Geschichten, über die ich so oft schreibe, obwohl ich eigentlich gar nicht mitreden kann. Sie wurden gerettet und heute retten sie jeden Tag einen Menschen – meistens mich! Mir kann es gar nicht schlecht gehen und, wenn sie mir tief in die Augen schauen, bin ich der glücklichste Mensch der Welt – ein wahrer Glückspilz!

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