Einfach mal ans Meer

Es ist verrückt, an einem Samstagmittag zu beschließen, ans Meer zu fahren – jedenfalls, wenn man im Schlafanzug auf seinem Sofa in einem Haus im Weserbergland sitzt, mindestens drei Autostunden von Nord- und Ostsee entfernt. Wir sind trotzdem losgefahren.

Ela und ich. Mit Skipper und Fizz, Kitty und Bambi. Sieben Stunden im Auto für drei Stunden am Strand. Und das alles, weil Bloggerkollegin (Cocker, Lifestyle and more) und Freundin Stefanie Thiel in unserer Whatsapp-Gruppe „Harz, Hunde, Herz“ liebe Grüße von der Ostsee mit einem Bild von ihrem pitschnassen Cocker-Spaniel-Rüden Ren am Strand schickte – just in dem Moment, in dem Ela und ich überlegten, wo wir nachmittags eine gemeinsame Hunderunde drehen könnten.

Warum ich nicht mehr über den Kronsberg in Hannover laufen mag, erzähle ich euch ein andermal. Ela und ich sind am Samstag spontan bis ans Meer gefahren: vorbei an Lübeck in Richtung Timmendorfer Strand. Da wir nicht allein auf der Autobahn unterwegs waren, dauerte die Fahrt vier Stunden. Mit Kaffee, Nüssen, guten Gesprächen und der leisen Sorge im Hintergrund, dass wir erst im Dunkeln ankommen könnten, verging die Zeit im Auto fix.

Schließlich haben wir – im Hellen – in Niendorf am Hafen geparkt; Steffi mit Ren sowie ihre Freundin Nadine mit Viva und dem witzigen Kelpie-Mädel Tilda haben uns schon erwartet. Das Kennenlernen der Hunde klappte super, was angesichts meiner inzwischen fast komplett taubblinden Bärmaus (Skipper) nicht selbstverständlich ist. Es folgten drei herrliche Stunden am Strand. Wir haben unsere Lungen mit Seetangduft geflutet und dem Rauschen der winzigen Wellen (ich bin ein Nordsee-Kind) gelauscht. Die Rückfahrt haben unsere Hunde verschlafen.

Zum Schluss eine Notiz an mich: Öfter verrückt sein und einfach mal ans Meer fahren.

Nach vier Stunden Fahrt: Sand, Strand, Meer und mehr Hunde.

Nach vier Stunden Fahrt: Sand, Strand, Meer und mehr Hunde.


Bärmaus alias Skipper: glücklich.

Bärmaus alias Skipper: glücklich.


Zaubermaus alias Fizz: glücklich.

Zaubermaus alias Fizz: glücklich.


Ela mit Bambi (rechts) und Kitty (im Hintergrund) auf dem futuristisch illuminierten Pier.

Ela mit Bambi (rechts) und Kitty (im Hintergrund) auf dem futuristisch illuminierten Pier.

4 Kommentare

  1. Ja! Verrückt seid ihr wirklich!!!!!
    Ich hätte niemals nie gedacht dass ihr im Hellen ankommt!
    Aber umso mehr haben wir uns gefreut als wir Euch am Strandaufgang entdeckten :)

    Eine tolle und unvergessliche Aktion!

    Viele liebe Grüße
    Steffi

  2. Ihr seid wirklich verrückt aber echt total klasse.
    Wenn wir das gewusst hätten, wären wir direkt mit zu Steffi gefahren.
    Also beim nächsten Mal : bitte Watson und mich aus Göttingen mitnehmen

  3. haha wow..das nenne ich mal spontan! aber gut spontan und manchmal muss man einfach mal nicht auf seinen kopf, sondern auf seinen bauch hören! und im grunde ist es auch total egal, ob nun drei tage oder drei stunden am meer..unsere vierbeiner danken es uns trotzdem (sofern sie das meer mögen) und für uns menschen ist es immer ein bisschen erholung!
    liebe grüße, kathy

  4. Uhi solche ichfahrespontananswasser Aktionen finde ich super!!!!

    Schlabbergrüße Bonjo

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