Here we go… Urlaub in der genetischen Heimat meiner Hunde

Eingecheckt! Auf geht es in die genetische Heimat meiner Hunde: Schottland.

Eingecheckt! Auf geht es in die genetische Heimat meiner Hunde: Schottland.

Der Start in den Urlaub war nicht perfekt: nach zwei Tagen in der Messehalle (weil ich das Dogdance-Turnier auf der Messe Hund & Pferd in Dortmund gerichtet habe) eine Nacht im Auto (für miesen Bewertungen des Alpha Hotels in Ostende, Belgien, gibt es einen guten Grund: wer hätte gedacht, dass „späte Anreise“ vor 18 Uhr bedeutet). Trotzdem: Sich an einem menschenleeren Strand nachts um eins den Nordseewind ins Gesicht pusten zu lassen und drei (Papillon Epi ist mit on Bord) ob des Sandstrands fassungslos fröhliche Hunde zu beobachten hat was.

Ich bin nicht in Ostende geblieben, sondern durchgefahren bis zum Parkplatz am Car-ferry-Kai in Dünkirchen oder Dunkerque, Frankreich. Ein paar Stunden Schlaf. Geweckt vom Meckern der Möwen. Kurze Gassirunde an der Mole, Frühstück für die Hunde, Augentropfen für Fizz (ihr machen Nickhautfollikel zu schaffen). Nachdem ich kürzlich in einem Liegewagen der Deutschen Bahn reisen musste, lüge ich nicht, wenn ich sage beziehungsweise jetzt gerade auf der Fähre gen Dover in meinen Kindle tippe, dass ich schon schlechter geschlafen habe als heute Nacht: eingehüllt in Hundedecken und mit einer lebendigen Miniwärmflasche auf dem Schoß. Ich wünschte nur, das Klo auf der belgischen Tankstelle wäre sauberer gewesen und der Kaffee aus dem Automaten genießbar.

So munter, wie ich ohne Kaffee morgens sein kann, bin ich dann die vorerst letzten Meter mit Rechtsverkehr bis zum Check-in gerollt. „Ich habe drei Hunde dabei.“ – „Drei? Dann stellen Sie mal den Motor ab, das dauert länger.“ (Grund: Pet Travel Scheme) Statt eines Kitkat-Schokoriegels bekam ich ein Chiplesegerät gereicht. Erster Hund: Epi. Sie ist einmal durchs Lesegerät gekrabbelt. Transpondernummer: Check! Zweiter Hund: Fizz. Transpondernummer: Check!

Zum Schluss: Skipper. „Moment, reisen Sie das erste Mal mit ihm? Der EU-Heimtierpass ist nicht korrekt ausgefüllt.“ – „…?“ – „Kein Problem, bitte schreiben Sie hierhin, dass der Chip vor der Impfung gesetzt wurde.“ – „Okay.“ Jetzt aber: Transpondernummer? Nicht gefunden. Nach fünf oder sechs Versuchen habe ich eine panische Bärmaus aus der Kiste gezerrt. Transpondernummer? Nicht gefunden. Nun kam die Dame aus dem Check-in-Häuschen. Ich habe Skipper fix den Maulkorb aufgesetzt. Transpondernummer: Check! Hurra.

And here we go… Ich mache Urlaub in der genetischen Heimat meiner Hunde: Schottland.

3 Kommentare

  1. Na nach der ganzen „Bürokratie hat es ja doch noch geklappt 🙂

    Und der Urlaubsort wird abgespeichert „genetische Heimat“. Mal schaun, wo die bei uns liegt 🙂

  2. Da hattet ihr ja echt eine „spannende“ Anreise 😉

  3. Hallo Inka,

    deine Einreise nach UK hört sich ja mittlerweile einfach an. Wir waren bis auf UK fast überall in Europa unterwegs, leider durften Hund und Katze damals nicht ohne Quarantäne nach England einreisen.

    Ich freue mich, dass es so einfach geworden ist. Falls wir je nach D zurück kehren, könnten wir der Insel einen (Hunde) Besuch abstatten.

    Viele Grüße aus Arizona
    Christine mit den Schnauzern Debby und Faya

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