Gastbeitrag: Rückblickende Gedanken zweier Hundehalter vom (Wahn-)Sinn über die Geburtsstellung der Hunde

Die Seite über die Rudelstellungen von Barbara Ertel im Internet. (Screenshot)

Die Seite über die Rudelstellungen von Barbara Ertel im Internet. (Screenshot)

Im Moment schwappt ein Trend durch die Hundeszene, den ich persönlich für (schlechte) Satire halte: Es geht um die (angeblich) vererbten Rudelstellungen bei Hunden. Kollege Thomas Riepe hat zu diesem unsäglichen Trendthema Mitte Februar einen wie immer guten Blogbeitrag verfasst. Den Link zu „Hilfe, in unserer Rudelstellung fehlt die Nr.2!“ habe ich vorigen Freitag auf der Facebook-Seite zum Hundeblog geteilt. Hannah Maxellon hat daraufhin dort laut überlegt, ob sie einen Erfahrungsbericht schreiben soll. Kurzum, hier ist er. Ich freue mich sehr, dass ich Hannahs sehr mutige Erzählung samt ihrer persönlichen Schlussfolgerungen als Gastbeitrag veröffentlichen darf.

Sämtliche Probleme mit unseren Hunden lassen sich durch die „Rudelstellung“ erklären und lösen. Keine Probleme allerdings auch.

Der Gedanke, meine Erfahrungen zu Barbara Ertel und ihrem „Wissen“ über die Geburtsstellung der Hunde niederzuschreiben, dreht sich nun schon einige Zeit in meinem Kopf. Ich weiß, dass meine Rezension des Workshops in Baunach (Bayern) bei den Anhängern der Rudelstellung hektisches Treiben auslösen und meinen Verstoß aus „ihren Reihen“ bewirken wird. Allerdings möchte ich Rudelstellungsinteressierten – zu denen ich mich zählte – eine Warnung aussprechen, indem ich meine Erfahrungen vom 22. Februar 2014 hier darstelle.

Rudelstellung ist ja derzeit in aller Munde. Ich erfuhr von diesem Thema während einer Buchvorstellung von Maja Nowak im vergangenen Herbst. Grundsätzlich neugierig und interessiert gegenüber ursprünglicher kommunikativer Aspekte im Zusammenleben mit unseren Haushunden bestellte ich mir das Buch von Barbara Ertel: der selbsternannt einzigen kompetenten Person zur Einschätzung der vererbten Geburtsstellung der Hunde.

Frau Ertel gibt an, ihr Wissen innerhalb eines Jahres (1968-1969) von einem Herrn namens Karl Werner (hier lassen sich sicherlich beliebige andere Männernamen einfügen: Otto Wilhelm zum Beispiel oder Max Mustermann) erworben zu haben. Herr Werner habe sie zu verschiedensten Welpenwürfen mitgenommen, die er begutachtete, und anhand derer erklärte er ihr die Rudelstellung der Welpen in deren erster Schlafphase. Ihr Wissen hat Frau Ertel (ich schätze sie heute auf ca. 55-60 Jahre) als damals rechnerisch etwa 15-jähriges Mädchen erworben. Ein Schwarzweißfoto von Frau Ertel mit unschuldigen Zöpfchen ist auf ihrer Homepage zu sehen. Soweit zu Frau Ertels umfangreicher Ausbildung aus einer Zeit, in der reinrassige Hunde verkauft und Mischlingswelpen verschenkt oder ertränkt wurden. Es bleibt sowieso zweifelhaft, ob sich wirklich jemand in Zeiten der Hof- und Kettenhundhaltung für solch banale Dinge wie Bedürfnisse oder Ursprungsverhalten des eigenen Hundes interessierte.
Vierzig Jahre ist Frau Ertel jedenfalls mit diesen Erkenntnissen hinterm Berg geblieben. Doch seit 2011 ist sie bereit, im Sinne unserer Hunde und ihrer Geldbörse die Rudelstellung an ihr zugewandten Schäfchen aka Hundebesitzer weiterzugeben. Sie bietet dazu sogenannte Workshops an, in denen sie jeden Hund jedes Alters und jeder Rasse einschätzt. Das kann sie – und auch nur sie! Denn jedem anderen (früheren) Mitarbeiter hat sie bereits vor einiger Zeit jedwede Kompetenz abgesprochen, die Geburtsstellung der Hunde zu erkennen. Wie praktisch.

Der Ablauf des Workshops ist grob folgender: Jeder Hund wird erst einmal einzeln in eine neue Umgebung (in unserem Fall eine mit Schafsdraht eingezäunte Wiese) geführt und abgeleint. Anhand des Verhaltens des Hundes kann Frau Ertel einschätzen, in welcher Rudelstellung der Hund geboren ist. Später werden verschiedene Hunde zum gegenschätzen der Rudelstellung mit in den eingezäunten Bereich geschickt – und Frau Ertel bestätigt oder verwirft ihre Ersteinschätzung. Das alles macht sie ohne zu erklären, WORAN sie nun sieht, welche Reaktion welcher Rudelstellung zuzuordnen ist. Schließlich behauptet sie selbst, dass sie über ihr Wissen NICHT „theoretisieren“ will. Auf Deutsch: Schnauze halten, Ergebnis hinnehmen, Erleuchtung einsehen, Hunde kaufen, verkaufen oder tauschen!

Am Rand der Wiese sitzen dann Frau Ertels Lakaien in Form von übermotivierten Helferlein, die fleißig miträtseln, äh, miteinschätzen und die passenden Gegenhunde im Auto sitzen haben. Rasse, Alter, Größe, Geschlecht oder Charakter spielen für Frau Ertels Einschätzung keine Rolle.

Ablauf des Workshops am 22. Februar 2014:

Wir fuhren morgens um ca. 6 Uhr im beschaulichen Südniedersachsen gen Oberhaid bei Baunach. Der Workshop sollte von 9.30 bis 17.30 Uhr gehen. Pro Hund wird ein Preis von 50 Euro verlangt, Herrchen und Frauchen bezahlen 100 Euro pro Person. Wir sind demnach mit einer Anmeldegebühr von 300 Euro und dementsprechend hohen Erwartungen ins Frankenland aufgebrochen. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich ohne die Empfehlung durch Maja Nowak mein Geld für andere Dinge ausgegeben hätte. Da ich Maja jedoch nun seit mittlerweile zwei Jahren auch persönlich kenne und sie mir oft mit Rat und Tat zur Seite stand, vertraute ich ihrem Urteil über Frau Ertel wohl etwas vorschnell.

9 Uhr Ankunft. Hunde laufen gelassen (natürlich abseits des unbekannten Geländes) und anschließend Gelände abgecheckt. Nein. Moment.

Bevor wir auch nur zwei Beine aus unserem Auto auf den extrem matschigen Parkplatz setzen konnten, wurden wir schon schräg von der Seite mit einer ziemlichen Deutlichkeit in die Gepflogenheiten des „Parkens in Rudelstellung“ eingewiesen: „Nicht da parken! Parkt woanders, aber da drüben nur mit Sicherheitsabstand zu meinem Auto, da sind Hunde drin.“ Alles klar! Nicht jeder Mensch hat das Glück, Gesprächsregeln und Höflichkeitsformen in der Kindheitsstube erlernt zu haben. Brav das Auto umgeparkt, gen Vollmond ausgerichtet, den Wind im Rücken und abgeschirmt von anderen Hunden, durften wir also aussteigen.

Im eingezäunten Bereich befanden sich zwei junge Frauen mit ihren Hunden. Selbst in beträchtlicher Entfernung konnten wir eine ihren Hund anschreien hören „DU BRAUCHST JETZT NICHT ARBEITEN, UND ICH MÖCHTE, DASS DU DICH BENIMMST.“ Dann ließ sie ihren Hund los und dieser stürmte auf den kleineren Hund der anderen Frau zu, rannte ihn über den Haufen und schnappte ihm in die Seite. Der kleine Hund schrie, die Besitzerin des angreifenden Hundes auch. „ICH HABE DIR GESAGT: NICHT ARBEITEN!“

Der Kommentar meines Mannes dazu: „Also, wenn einer dieser Hunde auf unsern Nanuq so zuschießt, trete ich dem in die Fresse.“

Der Tagesablauf gestaltete sich nun so, dass ein Hund nach dem anderen aus dem Auto genommen wurde. Die wartenden Tiere in den Fahrzeugen hatten erst mittags gegen 12.30 Uhr erstmalig die Chance, sich die Beine zu vertreten. Meines Erachtens besitzt dieses Ausharren der Hunde über Stunden auf engstem Raum bereits eine tierschutzrechtliche Relevanz.

Nach dem Einschätzen meiner Hunde war Frau Ertels Urteil unumstößlich. Ebenso wie die folgenden Aussagen. Wegen eines diagnostizierten „katastrophalen Doppelbesatzes“ meiner völlig friedliebenden und freundlichen Hunde wurde mir noch während der Einschätzung unseres Rüden angeboten, ihn umgehend abzugeben mit den Worten: „Wir kennen eine, die sucht so einen noch. Wenn du sie nicht trennst, wirst du sie wieder zusammennähen lassen müssen.“

Mir wurden seitens von Frau Ertel und ihrer Lakaien nach allen Regeln der Kunst das Horrorszenario des künftigen Zusammenlebens meiner Hunde prognostiziert. Diese beiden Tiere würden sich aufgrund ihrer gleichen Rudelstellung auf Leben und Tod bekämpfen, die Harmonie sei nur die Ruhe vor dem großen Kampf, und meine Hündin würde lediglich ihren dritten Geburtstag abwarten, um dann – mental auf der Höhe ihres Lebens – meinem Rüden rigoros den Garaus zu machen. Sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich mit meinen beiden Hunden hervorragend im Alltag agiere? Dass ich sie fern von Leinen und Kommandos führen kann, sie mich in meiner Arbeit begleiten und jedem fremden Hund freundlich zugetan sind?

Ähnlich wie uns erging es auch anderen Hundebesitzern, die allerdings teils mehr, teils weniger große Probleme mit ihren Hunden haben. In die Runde blickend, sah ich strahlende Gesichter, die auch die widersinnigsten Begründungen des Hundeverhaltens dankend annahmen. Kurz und knapp endete der Workshop für meinen Mann, meine Hunde und mich in einer verfrühten Abreise, da wir unseren Hunden (und auch uns) diesem praktizierten Huldigen des Gurus nicht weiter frönen wollten. Denn um nichts anderes geht es: Verzweifelte, vernebelte oder verwirrte Menschen pilgern zu einer Frau, die ein Wissen publiziert, über das sie, laut eigener Aussage, nicht theoretisieren will. Sie hat Recht. Punkt.

Frau Ertel hatte ihre Hunde übrigens auch dabei. Ihr Rudel besteht aus vier Hunden, ihr jüngster Leithund „arbeitet“ bereits seit der 9. Lebenswoche perfekt in ihrem Rudel. Dass einer ihrer Hunde den gesamten Tag bellte, begründete Barbara zu fortschreitender Stunde damit, dass (Zitat) „Balduin meldet, dass einer im Rudel Pipi muss“. Barbaras einzige Handlung gegenüber ihrer Hunde war, dass sie besagten Balduin abseits des Workshops grob auf den Rücken drehte und unterwarf, als dieser bereits frühmorgens in ein nervendes Dauerbellen verfiel. Sie sagt selber, dass sie ausschließlich diesen Hund für jedes Fehlverhalten des Rudels verantwortlich mache.

An dieser Stelle fehlen selbst mir die Worte.

So läuft es im Forum:

In ähnlichem Stil spielt sich das Elend auch in ihrem Forum ab, wo ein User erst nach Besuch eines Workshops für bestimmte Bereiche freigeschaltet wird. Erst dann darf er sehen, wie Frau Ertel arbeitet und mit Mensch und Hund so umgeht. Zweifel werden zunichte gemacht oder ignoriert. Die gepriesene Offenheit und ihre tatsächliche Umsetzung erinnert stark an das Verhalten von fanatischen Sekten. Artikel aus Web, Zeitungen und Co. werden reißerisch kommentiert und die Autoren jener Berichte völlig denunziert. Mit einer hetzerischen und unterirdischen Mentalität wird im Forum gegen alles geschossen, was sich gegen die Rudelstellung ausspricht: Gegen User, die ihre Hunde nicht trennen wollen. Gegen zweifelnde Neulinge oder aber erfahrene Hundehalter, die das alles als das abtun, was es nun einmal ist: Kommerzieller Schwachsinn, der dank der richtigen medialen Vertretung verdammt gut verkauft wird.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass Maja Nowak keinen der im TV gezeigten Hunde selbst eingeschätzt hat. Jeder Hund wurde vorher von Frau Ertel begutachtet. Selbige will jedoch nicht in den Medien genannt werden. Wieder ein cleverer Schachzug, Frau Ertel!

Rückblickende Gedanken vom (Wahn-)Sinn über die Geburtsstellung der Hunde:

Der Trend, die eigenen Hunde auf einfache Buchstaben- und Zahlenkürzel zu reduzieren und bei unpassendem Hausbestand willkürlich die Tiere in Tauschbörsen wie Fußballsticker anzubieten („Habe Schweinsteiger, brauche aber Özil für mein Rewe-Klebeheft“) schafft keinen – wie angepriesen – respektvolleren und den Hunden angepassten Umgang. Es schafft vor allem eins: Tierleid, das wegen Degradierung der eigenen Hunde durch die Machenschaften einer selbsternannten Fachfrau seinen Höhepunkt findet.

Es wird wieder deutlich, dass wir mit unseren Hunden in einer Welt voller menschengemachter Probleme leben. Unsere Hunde sind grandiose Begleiter in dieser schnellen Welt und Meister darin uns zu entschleunigen, aus dem Alltag zu holen, uns die Natur zu erklären. Es ist selbstverständlich, dass wir sie dafür respektieren und ihnen ein unbeschwertes Leben an ihren Bedürfnissen orientiert ermöglichen sollten.

Diese wunderbaren Tiere in das wahnhafte Konstrukt der unumstößlichen Rudelstellung einzuordnen, die in einer solchen Form in unserer Gesellschaft ohnehin nie gelebt werden könnte und in der der Mensch in eine abseitige und unnötige Position manövriert wird, ist meines Erachtens gefährlich. Den Hunden wird eine Kompetenz zugesprochen, die sie nicht besitzen, und dadurch sind sie konsequent überfordert. Die Resultate dieser Überforderung durften mein Mann und ich im Februar in Oberhaid erleben, wo Hunde ihre Menschen ignorierten und auf eigene Faust wie oben beschrieben handelten.

Frau Ertels Lakaien geben selbst an, die Hunde auf freien Flächen nicht unangeleint laufen lassen zu können. Sie meiden zudem den Kontakt zu anderen Hundebesitzern. Ihre Begründung ist der Schutz ihrer Hunde vor fremden Hunden, die einer unbekannten Rudelstellung angehören. Meine Begründung ist, dass keiner der Anwesenden seine Hunde rudelstellungsfremden Menschen zumuten könnten, da niemand das massive Fehlverhalten dieser Hunde entschuldigen würde. Das unkontrollierte übereinander Herfallen der Hunde stelle ich mir – in der echten Welt, fernab der Rudelstellung – nämlich doch eher schwierig vor und frage mich, ob die Haftpflichtversicherung akzeptiert, wenn ich als Grund für den Beißvorfall angebe: „Mein stellungsfähiger MBH wollte den schwachen N2 zum Arbeiten auffordern.“

Dieses verzweifelt-radikale Handeln der Hunde ist nicht lustig und hat auch nichts mit Rudelstellung zu tun. Es spiegelt lediglich die Inkompetenz der Besitzer wider, die ihren mangelnden Sachverstand über Hunde damit ausgleichen, dass sie sich einem Guru unterwerfen. Es ist ja auch viel angenehmer, die Hunde für ihr Handeln zu verantworten und sich somit selbst dieser Verantwortung zu entziehen.

Über Kurz oder Lang sorgt dieser Trend jedoch nicht nur für weitere Probleme in der Mensch-Hund-Kommunikation, sondern erschwert uns reflektierten und alltagsorientierten Hundehaltern auch in Zukunft, den Stand als Randgruppe der Gesellschaft zu verlassen. Denn eigentlich wünschen wir uns doch alle lediglich Verständnis für die Einfachheit und Freuden im Alltag als Hundebesitzer – und auch als Hund.

Hannah Maxellon

237 Kommentare

  1. Fantastisch geschrieben und auf jeden Fall hat Frau Maxellon mehr Ahnung wie besagte Dame. Ich schließe mich 100%tig ihrer Meinung an. Das Unvermögen von uns Menschen ist zum Schreien. Da kommt dann so ein selbst ernannter Guru daher und ist die Antwort auf alle Fragen, bzw. duldet kein Hinterfragen. Na bravo.
    Respekt für die sachliche Darstellung. Alles nur Geldmacherei.

    • Christine Stadler

      Sehr interessanter Beitrag, doch eine Frage hätte ich an Frau Maxellon, warum sind sie mit Ihren Hunden überhaupt zu diesem Seminar gefahren, für mich nicht nachvollziehbar…Zitat von oben(Sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich mit meinen beiden Hunden hervorragend im Alltag agiere? Dass ich sie fern von Leinen und Kommandos führen kann, sie mich in meiner Arbeit begleiten und jedem fremden Hund freundlich zugetan sind) überhaupt zu diesem Seminar gefahren, für mich nicht nachvollziehbar…
      Meine Meinung dazu, wenn meine Hunde so toll sind, dann brauche ich auch keinen Trainer oder Seminar.

  2. Die Stellungnahme von Thomas Baumann zum Thema erklärt eigentlich vieles:
    http://www.dogworld.de/dogworld/anlagen/getData2.asp?ID=131&art_param=184

  3. Danke, danke, danke……
    Nirgends toben sich so viele unwissende Möchtegernbesserwisserklugscheißer aus als zur Zeit zum Thema „Hunde-Erziehung“.
    Daher Danke für diesen informativen und mutigen Artikel!!!

  4. Andrea Flunger

    Wenn ich so etwas lese, stellt sich mir die Fragen, was haben wir eigentlich vor 20 oder 30 jahren gemacht, ich hatte von klein auf Hunde, bin jetzt 58 Jahre alte und habe immer noch einen völlig normalen Hunde… und warum… vielleicht weil ich auch normal bin…
    Dieses ganze Psychozeug braucht auf jeden Fall der Mensch, nicht das Tier….

    Nicht das ich mir meinem jetzigen Hund nicht auch in der Welpengruppe und im Junghundekurs war, dies habe ich zur weiteren Sozialisierung für wichtig gehalten….

    Doch was dieser selbsternannnte „Hunde-Guru“ frau Ertel durchzieht…. ist schlicht und ergreifend „Betrug“… hier werden wieder leichtgläubige Menschen, möglichst „Ersthundehalter“ eindeutig über den Tisch gezogen…

    Ihr Kommentar zu diesem „Workshop“ liebe Frau Maxellon sollte alle ein wenig aufrütteln und dafür sorgen, dass man seinen Hund als Freund fürs Leben sieht..

  5. Vielen dank für diesen sehr guten Artikel. Ich hoffe er öffnet anderen die Augen und erspart den Hunden diesen Unsinn. Leider, leider werden Sie im Verlauf des Artikels auch unsachlich. Es kann nun nicht jeder Hund mit jedem fremden Hund frei laufen. Das ist einfach mal so. Grundsätzlich ist ein gewisses Mißtrauen zwischen zwei fremden, erwachsenen Tieren einer Art völlig natürlich. Oder spielen Sie noch ausgelassen mit fremden Erwachsenen? Nein? Natürlich nicht! Sie würden dies auch nie als Fehlverhalten bezeichnen. Es gibt viele Gründe warum ein Hund nicht spielen möchte. Alter, Krankheit, Persönlichkeit, schlechte Erfahrungen nur als Beispiel zu nennen. Nicht alles was allgemein vom Besitzer als „Spiel“ eingeschätzt wird, wird auch von jedem Hund so empfunden. Ich bin jedem Hundebesitzer dankbar, der dieses erkennt, seinen Hund an der Leine lässt und so Stress, Verletzungen und Ärger vermeidet. Das ist Verantwortung!!

  6. Hervorragend auf den Punkt gebracht!
    Ich habe bereits mehrfach beobachtet, dass es sehr viele Menschen gibt, die glauben mit sehr vielen Seminaren sich sehr viel Wissen über Hunde aneignen zu können. Soweit bin ich mit diesen Menschen auch eins. Allerdings gehört zum einen die Fähigkeit sinnvolles Wissen von sinnfreiem Wissen zu differenzieren dazu und zum anderen ist auch Talent von Nöten, sinnvolles Wissen in das tägliche Leben zu integrieren und den eigenen Hund zu „erkennen“.
    Menschen, die weder das eine, noch das andere können (und das sind leider erschreckend viele) sind die ideale Angriffsfläche für den von Frau Maxxellon beschriebenen sektenartigen Rudelperfektionswahnsinn und andere wahnwitzigen menschlichen Theorien über Hunde und andere Lebewesen.
    Mir tun dabei vor allem die Hunde leid, die von solchen realitätsfremden Menschen gehalten und geführt werden.

    Mein Fazit und Aufruf an alle Hundehalter (egal ob ein Hund oder ein ganzes Rudel oder irgend etwas dazwischen):
    Genießt abhängig von Eurem Geldbeutel alle angebotenen Seminare und Vorträge, aber bitte mit dem notwenigen Abstand und einer gesunden Bewertung! Letztlich ist jeder Wautzi ein Individuum, dass auch entsprechend individuell wahrgenommen werden möchte!

  7. @Markus Weiss: Das erklärt vor allem, dass jedwedes Theoretisieren eine falsche Hypothese nicht richtig macht.

    Wie erklärt Thomas Baumann, dass auf seinen Seminaren in Rudelstellung geparkt bzw. später umgeparkt wird?

  8. „Denkt nach, bevor ihr glaubt. “
    Offenbar eine sehr wichtige Aussage in unserer Zeit.
    Ich frage mich, wie es Frau Ertel schafft, soviele Leute zu beeindrucken, bei ihrem hier beschriebenen Verhalten.
    Danke für den Beitrag Frau Maxellon!
    Ich hoffe, die Mühe wird sich lohnen.

  9. Sehr gut geschrieben, unfassbar die Beschreibung! Allein die Vorstellung, meinen Hund stundenlang im Kofferraum sitzen zu lassen – undenkbar!
    Was ich ausgesprochen schade finde, ist, dass Maja Nowak da irgendwie mit drin zustecken scheint. Ihre Bücher fand ich sehr ansprechend…
    Ich habe keine Ahnung, welche Rudelstellung mein Hund einnimmt, ich weiß aber, dass ich ihn nicht für 1 Millionen bar auf die Hand jemals hergeben würde!

  10. Nicole Schuermann

    Wirklich interessant geschriebener Artikel. Bis dato war mir der Name Ertel nicht gelaeufig, aber nun kann ich zumindest für mich aussschliessen dieser Dame jemals Gehör zu schenken. Da ich auch kein Fan von Frau Nowack bin, wundert mich es nun allerdings nicht mehr, wieso ich eine Aversion gegen Frau Nowacks Trainingsmethoden habe, bei der persönlichen Konstelation.

  11. Auch ich habe schon ein solches „Event“ als Gast besucht.

    Frau Ertel´s überhebliche, pseudointellektuelle „Lakaien“, die ihre Hunde (auf ihr Geheiß) auf die Gasthunde hetzten, waren schon eine Zumutung für die Seminarteilnehmer. Ihre pöbelnden, unerzogenen Hunde rundeten dann das Bild ab. Dass Hunde dort „gearbeitet“ haben, konnte ich nicht sehen. Es kamen eher Assoziationen mit Gladiatoren zustande, die von den Umstehenden begafft wurden. …und ich könnte mich dafür ohrfeigen, mit im Kolosseum gesessen zu haben!
    Das Orakeln und Herumrätseln, welche Stellung welcher Hund haben könnte, war dann die Krönung der Veranstaltung.

    Welchen praktischen Sinn soll dieses „Wissen“ in unserer Gesellschaft haben?
    Wer Menschen mit einer Profilierungsneurose beobachten mag oder niveaulosen Zickenkrieg liebt, ist hier genau richtig!

  12. super geschrieben und auf den Punkt gebracht -s ist echt erschrckend wieviele Hundehalter auf derartige Scharlatane und möchtegerne rinfalln und auch och Kohle dafür zahlen das ihre Hunde mal “ fachmännisch “ versaut werden. Die Olle hat sie nicht alle, genauso wie die Vowak und der Millan – traurig

  13. Hannah Maxellon

    Vielen, vielen Dank für das tolle Feedback! Ich bin geschockt und ergriffen, wie schnell die Sache die Runde gemacht hat. Meine Quittung habe ich schon, bin gerade aus der Rudelstellungsforum geworfen worden 🙂

    „Hallo,
    du wurdest mehrmals dazu aufgefordert, dich an die Regeln der RS- FB- Gruppe zu halten und bei dem Thema, für welches diese Gruppe geschaffen worden ist, zu bleiben.
    Nachdem du nicht erläutern konntest, wieso du überhaupt Mitglied in dieser Gruppe bist und das Recht auf freie Meinungsäußerung kein ausreichender Grund ist und du dich außerdem trotzdem weiter fachfremd äußerst, werden wir dich nun aus der Gruppe entfernen.

    Ich melde mich ja auch nicht in einer Gruppe Mercedesinteressierter an, nur um dort von BMW zu sprechen und Mercedes schlecht zu machen. Dazu suche ich mir doch lieber eine BMW- Gruppe. Dann sind sowohl die Mercedes als auch die BMW- Fahrer zufrieden. Genau aus diesem Grund gibt es ja die vielfältigsten Gruppen.

    Katharina Molner“

    liebe Grüße an alle

    Hannah Maxellon

    • Liebe Hannah,
      hier bist du herzlich willkommen! Es ist egal, was du für ein Auto fährst. Für alle gelten dieselben Verkehrsregeln. 🙂
      Danke für deine mutigen Worte.
      Viele Grüße
      Inka

  14. Wow, ich glaube ich kaufe mir ein Glaskugel, entwerfe ein Marketingkonzept zwecks Hundeerziehung der anderen Art (welchen Schwachsinn auch immer) und bitte meinen Labrador das Geld zusammen zu tragen.

  15. Erst wollte ich mich aufregen, dass mal wieder jemand seinen gesunden Menschenverstand zu Hause gelassen hat. Aber dann muss ich doch sagen: Gut gemacht! Warnung vor Frau Nowack ist eine unterstützenswerte Sache. Muss ich dann mal auf facebook teilen, obwohl meine „Freunde“ alle schon lange über diese Rudelstellungssache lachen.

  16. Mein Mann und ich haben schon von Anfang an gesagt, dass das alles Schwachsinn ist! Das schlimme daran ist, dass bereits Welpeminteressenten nach der Rudelstellung der Welpen fragen!

  17. Dass es solche Menschen gibt, die die krudestens Ideen haben, wissen wir ja nicht nur aus der Hundeszene. Viel schlimmer (auch wenn wir das natürlich ebenfalls wissen), finde ich jedoch die Anhänger, die eine solche Person erst zum Guru machen.
    Ohne diese nicht denkenden, sich allem unterwerfenden Personen würde ein solcher Quatsch keine solche Reichweite haben.

  18. Schön geschrieben !!

    Fast hätte ich letztes Jahr auch mein Geld auf so einem Seminar „verbrannt“ – doch aufkeimende Zweifel haben mich dann doch davor bewahrt.

    In meinem Freundeskreis hat die Theorie aber leider schon Fuß gefasst – in einem Fall mit den Folgen daß jetzt ernsthaft über die Abgabe eines angeblichen Doppelbesatzes verhandelt wird….. 🙁
    Das dieser Doppelbesatz aber wahrscheinlich keiner ist sondern sich da die Führungsschwäche des Hundeführers gegenüber seiner etwas temperamentvollen Rasselbande zeigt – davon ist nicht ansatzweise die Rede.

    Doch der unheilvolle Trend in der Mehrhundehaltung „ach, einer geht noch“ verlangt bei den da vorprogrammierten Problemen auch nach ebenso mainstreamigen Lösungen.
    Frau E. hat das erkannt und flugs eine Gelddruckmaschine entworfen. Zur Unterstützung in der Vermarktung wurde dann noch Frau N. rekrutiert – die diesen Unsinn medienwirksam souverän unter das erstaunt lauschende Volk der Hundehalter streut.

    Die Kritik an diesem Unfug kann gar nicht laut und weitreichend genug sein !!!

  19. Ich mache als Blogger zurzeit an einer sogenannten Kommentar-Challenge teil, bei der ich sehr viel lese und selbstredend auch kommentiere.

    Ohne meine Be- oder Unbefangenheit Ausdruck zu verleihen, muss ich den Schreiberlingen dieses Posts ganz klar entgegnen, dass jener bei derzeit 200 Kommentaren in diesem Jahr – folglich auch 200 Artikeln zu unterschiedlichen Themen abseits der Hundemenschenwelt -, das wohl schlechteste Aneinandereien von Worten mittels Buchstaben war, dass ich mir zu (Un-)Gute gezogen haben. Und noch ein Häppchen mehr für die Unverdaulichkeit der offenen Worte meinerseits: es grenzt ein wenig an Rufmord in dieser Abhandlung.

    Trotzdem bedanke ich mich für einen weiteren Strich auf meiner Liste. Diesen Blog werde ich aber nicht mit auf meine Linkliste setzen. Meine Leser müssen ihre Zeit nicht verschwenden.

  20. Hannah Maxellon

    Wenn dir meine Aneinanderreihung von Buchstaben nicht gefällt, so bitte ich, auf Grammatik und Rechtschreibung deiner Zeilen zu achten.

    „Ich mache als Blogger […] teil“??

    „Ohne meine (es fehlt ein R) […] Ausdruck zu verleihen“???
    Dazu muss ich kein Linguist sein.
    Trotzdem danke ich auch dir für deine Meinung. Denn schließlich braucht „ein Rezensent nicht besser zu machen, was er tadelt“ (Lessing)

  21. Fazit des ganzen…..Man muss echt nicht jeden Mist mitmachen und glauben… In diesem Sinne…einen schönen Tag

  22. Sie haben es auf den Punkt gebracht, liebe Frau Maxalon!
    Danke für Ihren Mut!
    Ich hatte mich mit diesem Thema bisher nicht beschäftigt, und ich war sprachlos, als ich Ihren Artikel gelesen habe.

    Auch in dieser Szene gilt der alte Spruch:
    „Hättest du geschwiegen, wärest du ein Weiser geblieben.“

    Zum Glück bin ich für solche krausen Dinge nicht empfänglich-
    Ich mache weiter wie bisher: Ich schaue meinen Hund an, mein Hund schaut mich an und wir genießen fröhlich unseren Alltag!

  23. AHB kennt grammatisch nicht den Unterschied zwischen das und dass:

    ………Aneinandereien von Worten mittels Buchstaben war, dass ich mir zu (Un-)Gute gezogen haben

    Das tut mir richtig wehhhhhh!

  24. Es wird viel geschrieben. Man kann auch viele Sachen hineininterpretieren wenn man eine Sache schlecht findet. Ich finde auch nicht alles gut was RS betrifft. Aber bevor ich mich so über Dinge äußere wie oben geschehen suche ich mir lieber das raus was für mich gut ist und belasse es dabei. Es gibt in unseren heutigen Welt soviele Dinge, die für Einen gut und für den anderen Katastrophal sind. Für solche Schriftstücke ist mir meine Zeit viel zu wertvoll.

  25. Vermutlich ein hilfloser Versuch, auf den eigenen Blog aufmerksam zu machen.

    Selbigen habe ich mir gerade mal angesehen: Schon die Startseite tut den Augen weh. Grammatik und Rechtschreibung sind dort übrigens noch unterirdischer als das Kommentar-Schmankerl, welches uns hier präsentiert wurde.

    Keine Folgeempfehlung. 😉

  26. Hallo Hannah (ich hoffe ich darf Duzen),

    sehr schön geschrieben. Wir (meine Frau und ich) halten eh nicht viel von der ganzen Abzockerei. Eine vernünftige Erziehung mit klaren Regeln ist eh immer zwingend notwendig (ist bei Kindern ähnlich). Ebenso eine vernünftige Sozialisierung. Wir haben mehr als einen Hund mit unterschiedlichen Größen. Im Alltag läuft alles super. Das sich die Tiere Ihre Meinung sagen und das dies vielleicht mal anders passiert als wir Menschen das tun finde ich völlig normal. Wenn wir der Meinung es nimmt Überhand, greifen wir grundsätzlich ein. So wissen Sie immer wer am Ende der ‚Chef‘ ist. 🙂
    Aber wie auch immer, ich finde es super das Du das Thema aufgegriffen hast und das auch in einer sehr vernünftigen Art und Weise niedergeschrieben hast. Meinen Respekt!
    Vielleicht hilft für einige andere da draußen ein kleines Zitat aus dem Müttermagazin:
    „Das Problem ist ja das die intelligenten Leute Immer an sich zweifeln, während die Dummen wahnsinnig viel von sich halten.“
    Danke noch mal für Deinen Text.

  27. Markus Wensauer

    Frau Maxellon lassen sie sich durch die unqualifizierten Beiträge von Wichtigtuern dieser Art nicht aus der Ruhe bringen. Sie haben alles richtig gemacht! Meinen höchsten Respekt und vielen Dank für die Zusammenfassung Ihrer Erfahrungen zu diesem Thema.

    @AHB: Rufmord kann man m.E. nur da begehen, wo es etwas zu Morden gibt. Da die verbreitete Meinung von Frau Ertel jeglicher wissenschaftlichen Grundlage oder zumindest sachlichen Nachvollziehbarkeit entbehrt, ist es einfach nur nichts und nichts kann man nicht morden.

  28. Ein sehr aufschlußreicher Erfahrungsbericht.Hoffentlich lesen ihn viele Hundehalter bevor sie auf solch abstruse Theorien hereinfallen.
    Ich halte seit vielen Jahren mehrere Hunde. Nicht immer ganz einträchtig, gebe ich ehrlich zu. Ich hatte 2 Hündinnen, die sich als Erwachsene nicht ausstehen konnten.
    Aber im großen und ganzen waren die Konstellationen harmonisch.
    Auch ohne die Kenntnis über vererbte Rudelstellungen.
    Ich frage mich immer wieder, warum fallen Leute auf solche Hunde-Gurus rein? Und übernehmen kritiklos alles, was ihnen da gesagt wird. Egal obs jetzt Rudelstellungen betrifft oder dubiose Erziehungsmethoden.
    Jeder sollte doch erstmal sein Hirn einschalten und selbst nachdenken!

  29. Markus Wensauer

    @Andrea: Nein, an einen hilflosen Versuch auf den eigenen Blog aufmerksam zu machen glaube ich nicht oder sollte es wirklich Zufall sein, dass Herr Glas (das ist der Betreiber des Blogs und Inhaber der Domain adelhaid.de) geografisch nur 9,2 km von Frau Ertels Veranstaltungsort ihrer Seminare entfernt adressiert ist?
    Ich muss Ihnen Recht geben, der Blog ist wirklich nicht empfehlenswert, ich würde ihn mehr zu der Kategorie „das Internet verzeiht viel, aber nicht alles“ zählen. Die Unübersichtlichkeit ist im Besonderen nicht so leicht zu übertreffen!

  30. RS ist eine Sache, die zumindest alle Tierschützer im Auge haben sollten.
    Hunde, die nach Einschätzung nicht passen, werden ganz schnell zur Abgabe empfohlen und dabei ist man doch so selbstlos und macht das nur, um dem Hund „Gutes“ zu tun.*ironischmein*
    Es wird über Hundesportarten egal ob Agility, Trailen oder Klickerübungen geschimpft und Hunde bleiben stundenlang in Autos, um dann „Begutachtet“ zu werden. Auch das findet man völlig normal………………na ja, diese alten Hundeplatzzeiten werden wohl immer noch gemocht.

    Trainer wie M.N. sind absolut nicht meine Welt und ich möchte meinen Hunde sowas nicht zumuten.

    Von daher gehe ich noch einen Tacken weiter als die Autorin.
    Jeder ist seines Glückes Schmied…….und offenbar brauchen viele einen Ort, an dem sie „besonders“ sein können.

    Wenn es dabei noch einem ein Einkommen beschert………………na ich wäre da auch nicht abgeneigt.

  31. Auch ich habe Rudelhaltung, drei Generationen von Hündinnen was nicht immer einfach ist, aber wir sind der Chef. Die Rudelhaltung ist nicht immer einfach vor allem wenn die Hündinnen läufig sind.Ich finde den Artikel super geschrieben, Hut ab.
    Gruß Heike

  32. Pingback:Fataler Doppelbesatz (1) - Normen Mrozinski

  33. Nicole Schuermann

    Offensichtlich ist Einigen gar nicht klar, was Rudel bedeutet. Ein Rudel wird nicht von Menschenhand zusammengestellt, es findet sich von selbst, sofern dies die Situation hergibt. So wurde es mir zumindest mal beigebracht. Wir haben drei Hündinnen aus drei verschiedenen TH im Ausland und ich kann keine natürliche Rudelstruktur erkennen. Alle drei leben in einer, von uns gemachten Gemeinschaft, sie akzeptieren sich, schlafen auch mal zu zweit im Körbchen, zeigen durchaus auch Schlichtungsverhalten, wenns im Spiel zu bunt wird, aber als Rudel kann ich das nicht bezeichen, allenfalls als Lebensgemeinschaft oder Mehrhundehaltung. Man sollte sich als Halter mehrer Hunde, die nicht aus einer familiaeren Verbindung entstanden ist, klar machen, dass es kein Rudel ist,nwas man da hat, sondern ein Haufen zusammen gewürfelter Hunde. Das da manchmal die Chemie nicht stimmt, kommt genauso vor wie bei uns Menschen. Wozu Hunde nach ihrer Stellung imRudel beurteilen, wenn es gar nicht vorhanden ist. Sicher gibt es immer irgendwie einen Chef im Mehrhundegefüge, aber nicht so wie wir uns ein narürliches Rudel vorstellen. Deshalb, ich brauch keine RS!

  34. Hallo Hannah, mich würde mal interessieren, was genau Sie denn von dem Workshop erwartet haben? Warum sind Sie denn da eigentlich hin? Für mich hört sich Ihr Artikel leider so an als ob Ihnen das Ergebnis nicht passt und Sie daher jetzt kräftig dagegen schiessen. Das es nicht nur die eine richtige Methode gibt mit seinem Hund zu leben, versteht sich wohl von selbst! Daher sollte jeder Hundehalter individuell für sich und seinen Hund entscheiden dürfen, was gut für ihn ist. Eine Hundetrainerin, die den Leinenruck als „Zupfen“ verkauft, ist wohl auch nicht empfehlenswert (das haben wir selber erlebt!). Und wie vielen wurde denn schon geholfen? Wir haben das Buch von Frau Ertel gelesen und werden – auch Ihrem Artikel zum Trotz- demnächst einen solchen Workshop besuchen. Auch wenn es uns vielleicht danach so geht wie Ihnen (das Risiko gehen wir ein), aber immer mit der Chance einen neuen Blickwinkel auf Hunde zu bekommen. Und warum sind Sie die einzige, die sich so groß darüber aufregt? Leider ist Ihr Artikel nicht gerade besonders sachlich gehalten, sondern klingt nach großem Frust, nicht das erhalten zu haben was man sich gewünscht hat – nämlich perfekt zusammen passende Hunde. Wenn Sie keine Probleme mit Ihren beiden Hunden haben, umso besser. Dann besteht ja auch kein Grund sie zu trennen. Auf gehts zur nächsten Hundeschule/trainerin, die man dann verunglimpfen kann.

  35. Hallo, Sie schreiben, Maja Nowak schätze in ihrer Fernsehsendung die Hunde nicht selbst ein, sondern dies erfolge vorab von Frau Ertel. Gibt es dafür Belege?

  36. Jeder kann seine Meinung zu einer persönlichen Erfahrung erzählen und schreiben. Jedoch kann ich diese Erfahrung nur beurteilen, wenn auch ich diese Erfahrung geteilt habe.

    Natürlich steht es jedem zu, sich ein persönliches Urteil auf einen Bericht zu bilden nach dem Motto “ BILD DIR DEINE MEINUNG“.

    Niemand wird zu irgendwas gezwungen oder dazu genötigt.
    Jeder kann frei entscheiden. Jeder kann selber denken.

    Der derzeitige Wissenstand ist nicht ultimativ. Es setzt sich alles wie ein Puzzle zusammen. Ein Teil passt, das andere nicht.
    Die Zeit wird zeigen welche Teile zueinander passen.

    Eine sachliche Diskussion dient immer der Sache. Aber es ist immer einfacher etwas zu verleugnen und zu verurteilen wenn man die Sache nicht versteht. Viele Menschen in der Geschichte wurden und werden verurteilt weil sie eine andere Meinung vertreten haben und vertreten als die allgemein Gültige.

    Wissen wir wirklich ob unsere Hunde glücklich sind ?
    Wir Menschen sind egoistisch und interpretieren unser Glück in den Zustand des Hundes. Natürlich macht der Hund schön Sitz und Platz und agiliert über den Hundeplatz weil wir uns darüber freuen, aber ist es sein Bedürfnis ? Natürlich holen wir uns mehrer Hunde ins Haus und regeln das Zusammenleben, aber wie sieht es dabei in der Psyche des Hundes aus ? Alles scheint schön zu sein und zu funktionieren ! Es gibt auch Menschen da ist alles schön und sie funktionieren, aber psychisch sind sie am Ende. Nur man sieht es erst, wenn sie sich offenbaren oder es einen riesen Knall gibt. Und wie sollen wir es bei den Hunden sehen, wenn wir alles “regeln“ und nicht die wahren Bedürfnisse erkennen ?
    Hunde ergeben sich in ihr Schiksal und wir denken dann sie sind glücklich …

  37. @Ruth S.

    Hier die Information zu Ihrer Frage :

    http://www.dog-institut.de/philosophie.htm

  38. @ Ruth S.
    steht auf der Homepage von Maja Nowak unter Philosophie

    Zitat:
    Ich möchte deutlich darauf hinweisen, dass ich allein keine Rudelpositionen bestimme, weil das einer langjährigen Erfahrung bedarf, die ich erst sammle. Für die TV-Fälle unterstützte mich Barbara Ertel bei der Aufstellung der Hunde. Dennoch ermöglichen mir die bisherigen Eindrücke, die ich durch sie selbst und durch die Hunde gewinnen durfte, nuanciertere Sichtweisen und Unterstützungen für Mensch und Hund.
    Zitatende

  39. @ Objektiv & Sabine M.

    Danke für die Hinweise. 🙂

  40. Oh, da hat Fr. Ertel ja noch eine lukrative Geldquelle aufgetan. Zum Wohl der Hunde versteht sich.

    Ich hoffe nur, dass Fr. Nowak weiß was sie da tut.

    Nun, ich habe mir auch eine Weile das Treiben angeguckt, bin aber auf Grund des Umgangs mit den Menschen wieder davon abgekommen.
    Und habe nur einen Ausschnitt davon mitbekommen. Aber der reichte.
    Ich denke, das Ganze boomt erstmal, aber wird dann zerplatzen wie eine Seifenblase, weil es nicht mehr nur um das Wohl der Hunde geht.
    Schade, einige Tendenzen aus RS waren nicht uninteressant.

  41. Prinzipiell unterschreibe ich erstmal alles, was „Objektiv“ und „h.t.“gepostet haben.

    Zum Artikel von Frau Maxellon kann ich nur sagen: unsachlich, voller Wut, verletzend und fernab von einer fundamentierten sachlichen und hilfreichen Einschätzung.

    Die Folgebeiträge stammen fast ausschliesslich von Menschen, die sich nie mit dem Thema RS befasst haben oder damit direkt in Verbindung kamen – also genauso ohne fundamentierte Argumente.

    Ich lese hier viele verletzende, beleidigende Sätze – allerdings sind mir derlei Hetzkampagnen ja nicht fremd. Cesar Millan und Maike Maya Nowak unterlagen/unterliegen ihnen genauso, wie auch Galileo schon vor vielen vielen Jahren.

    Ich sehe es genauso, dass Frau Maxellon hier aus verletztem Stolz und Wut heraus agiert hat, andere Motive erschliessen sich mir nicht.

    Danken möchte ich Ihnen trotzdem für den Artikel, hat er doch nun erstrecht mein bereits entstandenes Interesse für RS geschürt.
    Ich überzeuge mich gern selbst davon, wie diese neue Sichtweise auf unsere Hunde aussieht und was sie mir und meinem Hund bringen kann.

    Warum ist es nicht möglich, jedem Hundeteam (also Hund und Mensch) SEINEN gemeinsamen Weg gehen zu lassen, ohne irgendwie immer so krass und unsachlich gegenzuschiessen, zu verurteilen und zu beleidigen.
    Wo bleibt unsere Toleranz Andersdenkenden gegenüber.

    Jeder kann doch für sich entscheiden, was er tun möchte (unsere Hunde sind leider auf uns angewiesen).
    Soweit ich es jetzt schon durchblicke, bietet MIR RS eine Möglichkeit, einen Zugang zu der Natur des Hundes zu erhalten- ich bleib dran und werde mich selbst davon überzeugen. Dieser Artikel hier bringt mich kein Stück weiter, lässt mich einfach erstmal nur feststellen: ah, da wird grad wieder ne Hetzcampagne losgetreten!

    Ach Menschheit – wo sind wir nur gelandet

  42. Zwei Workshopteilnehmer

    Liebe Hannah,

    auch wir waren bei einem Workshop von dem Verein vererbte Rudelstellung der Hunde e.V. im Dezember vergangenen Jahres.

    Zum Theme Rudelstellung in dieser Interpretation haben wir das erste mal Anfang 2013 in einem Seminar gehört, jedoch nicht vom Verein. Hier wurden uns das Verhalten der Hunde im alltäglichen Leben und in der Kommunikation der Hunde untereinander bezogen auf eine Rudelstellung erklärt. Auf Grund dieser Erklärung hatten wir schon eine Ahnung welche Stellung unser Einzelhund hat. Wir versuchten dieses Wissen mit in die Führung unseres Hundes mit einzubeziehen.

    Unser Hund hatte eine “Aggression“ mit Artgenossen und mit Menschen die er nicht kannte. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt einen Weg von Boot-Camp bis Soft Hundeschulen und Inanspruchnahme von verschieden Trainer durchschritten. Erst als wir über Cesar Milan zu einer anderen Sichtweise gelangten und dadurch weg von einer Durchkonditionierung und dem dem Lösen von Problemen durch den Futterbeutel, verbesserte sich die Situation für Hund und Mensch.

    Wir lernten von Anita Balser, Maja Nowak, Clarissa von Reinhardt, Günther Bloch, Angelika Lanzerath, Michael Stephan, Cesar Millan und und und …. Von allen nahmen wir ein Stück mit um zu lernen unseren Hund besser zu verstehen.

    Ende vergangenen Jahres bekamen wir Kenntnis vom Verein vererbte Rudelstellung der Hunde e.V. , da wir ja schon etwas vorbelastet waren, entschieden wir uns einen Workshop zu besuchen um unseren Hund einschätzen zu lassen.

    ABLAUF DES WORKSHOPS:

    Nach einer guten Wegbeschreibung kamen wir gegen 9 Uhr in der Nähe von Meuselko an. Hier hielten wir an um mit unserer Maus noch eine Runde zu gehen und die morgentliche Stille nach der Fahrt zu geniessen. Danach fuhren wir entspannt nach Meuselko weiter und fanden nach einer guten Ausschilderung im Ort den Parkplatz.

    Angegekommen auf diesen stellten wir unser Auto in Abstand zum nächsten PKW, dies wurde im Forum des Vereins so empfohlen. Weiterhin wurde empfohlen die Scheiben des PKW abzudecken, um die Aussenreize für die Hunde gering zu halten. Da wir nicht das erste mal ein Seminar besuchten, sind diese Empfehlungen sehr sinnvoll, nicht überall wird darauf geachtet.

    Als Ersttäter bei solch einem Workshop war dies auch alles Neu für uns und wir hätten uns eine Vorabinformation über den Tagesablauf für alle Angekommen auf dem Parkplatz gewünscht, aber wir haben ja auch einen Mund zum fragen und diese wurden dann auch ordentlich beantwortet.

    Dann ging es gegen 10.00 Uhr los. Zuerst wurde in einen Raum eingeladen, bei Kaffee und Tee. Hier erklärte uns Barbara Ertl die vererbte Rudelstellung, wie sie dazu kam, ihre Erlebnisse, ihr Leben mit in Stellung lebenden Hunden. Jeder konnte Fragen stellen und niemand wurde unsachlich behandelt.

    Danach fing der eigentliche Workshop an, die Einschätzung der Hunde. Auch hier Kritikpunkt, die Liste mit der Reihenfolge der Einschätzungen sollte vorher verlesen oder ausgelegt werden. Aber auch hier, man hat ja einen Mund zu fragen. 🙂

    Wir waren erst nach der Mittagspause dran. Da wir zu zweit waren nutzen wir die Zeit um uns abzuwechseln. Dies praktizieren wir auch bei Seminaren so. Einer blieb beim Workshop und der andere blieb beim Hund, um mit ihm Gassi und spazieren zu gehen und die Wartezeit nicht zu lang werden zu lassen. Niemand hat uns daran gehindert oder es verboten, nur darum gebeten nicht am Einschätzgelände vorbei zugehen.

    Derweilen beobachteten wir bzw. einer die Einschätzungen auf dem Workshop. Die Einzelhunde werden zurerst allein , Gruppenhunde zusammen auf das eingezäunte Gelände (ohne jegliche Einwirkung des Halters) gelassen. Die Einzelhunde werden durch Barbara Ertl eingeschätzt. Dabei erklärt sie wie sie die Stellung des Hundes in einem Rudel feststellt. Die Einschätzung von Barbara Ertl wird mit einem Hund, der die passende Stellung hat, gegen getestet. Die Gruppenhunde werden dann auch einzeln auf das Gelände gelassen, eingeschätzt und mit einem Hund der passenden Stellung getestet. Während der Einschätzung werden Fragen beantwortet, die einen in diesem Moment bewegen.
    Nach dem Mittagessen, welches selber zubereitet war und sehr gut geschmeckt hatte, waren dann wir dran.
    Unser Hund hat sich dann von seiner “besten“ Seite gezeigt und wurde als dreister V3 (vorangiger 3.Bindehund) eingeschätzt (Dieses Ergebniss hatten wir schon vermutet). Zum Gegegnschätzen wurde ein stellungsstarker MBH (mittlerer Bindehund) herein gebeten. Dieser blieb auf der Stelle stehen, dies verstand unser “Polizist“ nun gar nicht, kein Hund der vor ihm wegrennt, wenn er bellend und mit affenzahn auf diesen zurennt ?! Fragend, mit einem leeren Bellen, stand unser Hund da, und man konnte sehen wie es im Kopf arbeitete.
    Der mittlere Bindhund fing dann ganz langsam an, unseren Hund zu umkreisen (in einem Abstand, der unserem Hund Sicherheit gab). In unserem, aus dem bisherigen Konzept gebrachten, Hund fing es an zu arbeiten. Er sollte selber nachdenken welches Verhalten man zu Tage legt ;-).
    Die Empfehlung für uns war eben ein starker mittlerer Bindehund. Leider können wir dies nicht realisieren, also müssen wir als Mensch dies “Stellung“ übernehmen.
    Niemand im Verein rügt oder massregelt solch einen Entschluss.
    Im Gegenteil, im Forum des Vereins wird Hilfe und ein Erfahrungsaustausch angeboten.

    Natürlich können wir es Nachvollziehen, welche Gefühle und Gedanken bei Mehrhundehaltern entstehen, wenn ein Doppel- oder Fehlbesatz festgestellt wird.

    Der Workshop endete dann gegen 18.00 Uhr. Danach konnte bei einem Abendessen weiter über die Ergebnisse des Workshops mit Barbara Ertl und ihren “Lakaien“ ge-und besprochen werden. Leider konnten wir hier nicht mehr teilnehmen, da der nächste Arbeitstag auf uns wartete und wir noch eine längere Heimfahrt hatten.

    Unser Resümee:

    Wir können keine von Hannah gemachten Angaben bestätigen.
    Bei unserem Workshop ging es sachlich, fair und kollegial zu. Jedem wurde seine Meinung zugestanden, jedoch muss man dann auch fair genug sein, die Meinung von Barbara Ertl und den Mitgliedern des Vereins zu zugestehen. Nur der Verlauf des Workshops sollte ab Anreise transparenter gestaltet werden,
    (Besonders wichtig für Erstteilnehmer).
    Wir werden mit Bestimmtheit ein zweites, ein drittes … Mal teilnehmen.

    So läuft es im Forum:

    Wenn sich jeder mal die Mühe macht selber mitzulesen wird erkennen, daß sachlich mit Kritik, Zweifel, anderem Denken umgegangen wird, solange diese auch sachlich bleiben.

    NIEMAND dieser Mehrhundehalter macht es sich einfach, einen oderer mehrer Hunde wegzugeben. Es wird auch nicht getauscht und geboten wie auf einem Basar. Es wird versucht diesem Hund eine passende neue Heimstätte zu bieten, in der der Hund glücklich ist. Auch wenn es dem Halter das Herz bricht.
    Es ist einfach unterste Schublade diese Hundehalter als “Verbrecher“ zu brandmarken.

    Und das es einen geschlossenen Bereich gibt, ist nicht das Alleinstellungsmerkmal dieses Forums, da kann man in tausenden Foren nachsehen, da wird es genauso gehandhabt.
    Man möchte damit ausschliessen, das genauso eine Argumentation wie die von Hannah Maxellon den gemeinsamen Gedankenaustauch in eine unsachliche Diskussion abtriften lässt und somit von der eigentlichen Arbeit abhält.

    Unser Weg:

    Wir unterwerfen uns keinem “Guru“ wir lassen uns aber auf das Wissen ein, welches wir erfahren haben. Nicht nur das von Barbara Ertl. Die gesamten Teile ergeben ein Bild.

    Unsere Erfahrung zeigt das es keine universelle Methode gibt mit einem Hund zu leben. Es gibt unterschiedliche Charaktere die sich mit der verebten Rudelstellung sehr gut erklären lassen. Auch Günther Bloch hat erkannt, daß es unterschiedliche Charaktere bei Wölfen/Hunden gibt.
    Demnach muß jeder Charakter unterschiedlich geführt werden.

    Seit dem wir dies Umsetzen wird die Beziehung zu unserem Hund einfacher verständlich. Situationen und Reize werden immer mehr gemeinsam, ruhig und ohne Stress oder irgend eine Aggression bewältigt. Der Schlüssel liegt auch in der Entschleunigung. Die Hunde der heutigen Zeit haben gar nicht mehr die Chance uns zu entschleunigen. Sehen wir uns doch mal unseren Alltag an. Alles schnell und hektisch. Der Spaziergang mit Hund gestaltet sich doch so, daß man sich doch gar nicht für die Belange des Hundes interssiert. Da wird hier weggezogen, da wird dort vom schnüffeln abgehalten, dann soll es schnell weitergehen, weil wir dann da und dort sein müssen. Dann zum Hundesportverein, zu Agility, zum Clickern zu hier zu da…. Geben wir unseren Hund überhaupt die Zeit die ganzen Reize zu verarbeiten ????!!!!!

    Bei uns bestimmt jetzt die Qualität unser Leben nicht die Quantität. Ein Spaziergang dauert eine Stunde und der Weg gerade mal 1000 Meter. Wir hetzen nicht mehr. Wir beurteilen gemeinsam einen Reiz eine Situation und wir merken wieviel ruhiger unser Hund dadurch wird. Wir geben ihm das zurück was sein Bedürfnis ist. Dies setzt sich im gesamten Alltag fort. Und wir geben uns damit auch unsere innere Ruhe zurück.

    Und noch eine Anmerkung zu Maja Nowak:
    Leider hatten wir noch nicht die Möglichkeit Maja Nowak persönlich kennen zu lernen. Wir schätzen sie als Mensch und haben grosse Achtung vor ihrer Arbeit mit den Hunden. Das Frau Maxellon sie in ihren Artikel diskreditiert und dann auch noch persönlich kennt ist eine sehr feine Art.
    Ich wünschte mir Frau Maxellon kann ihr Ansinnen in einem persönlichen Gespräch mit Frau Nowak erklären.

    So liebe Hannah in einem möchten wir aber zustimmen. Der letzte Satz vereint uns wieder.
    “Denn eigentlich wünschen wir uns doch alle lediglich Verständnis für die Einfachheit und Freuden im Alltag als Hundebesitzer – und auch als Hund.“

    • Hunde trennen und weggeben,obwohl es den Mensche das Herz bricht? Wer das ernsthaft in Erwägung zieht, bzw.sich von einer durchgeknallten Frau dazu drängen lässt,ist einfach nur eines: vollkommen gestört. Arme Hunde, diean solche Besitzer geraten

  43. @Zwei Workshopteilnehmer: Die Behauptung, dass es möglich sei, „weg von einer Durchkonditionierung“ zu gelangen, ist schlicht unsinnig. Das wäre nämlich in etwa so, als ob es einem gelänge, weg von der Schwerkraft zu kommen. Oder könnt ihr etwa übers Wasser laufen?

    @Gisela K.: Zum Vergleich von Maja Nowak und Cesar Millan mit Galileo Galilei fällt mir nur ein Zitat von Albert Einstein ein: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    @alle Anhänger von Ertel, Nowak, Millan und Co.: Hinterlasst ruhig eure Kommentare hier. Ich freue mich darüber, denn das beweist doch, dass Hannah mit ihrem Bericht und ihren Schlussfolgerungen mitten ins Schwarze getroffen hat.

    Fröhliche Grüße
    Inka Burow

  44. Zwei Workshopteilnehmer

    Liebe Inka,

    bitte richtig lesen.

    Wir haben von unserem Hund geschrieben. Von unserer Erfahrung.
    Und wir haben diesen unseren Weg gewählt.

    Wir haben NICHT von Ihren Hunden und NICHT von ihrer Erfahrung geschrieben. Wenn wir Sie, mit unserer Schilderung, mit unsererm Erlebten in Ihrer Persönlichkeit verletzt haben, dann bitten wir Sie um Entschuldigung.

    Uns erschliesst sich der Eindruck das nur Ihre Wahrheit gilt und alles andere schlichtweg Falsch und Erlogen sei. Und wenn Sie Albert Einstein zitieren, bedenken Sie, auch sie sind ein Mensch.

    In der DDR hatte die SED auch ihren Spruch :
    “ Es kann nicht sein was nicht sein darf “

    Fröhliche Grüsse
    Zwei Workshopteilnehmer

  45. Liebe „Zwei Workshopteilnehmer“ (Schade übrigens, dass Sie zu feige sind, Ihre Namen zu verraten.),

    ich habe Ihren Kommentar gelesen. Dort steht, dass Sie mit Ihrem Hund eine Situationverbesserung für sich und Ihren Hund erlebt haben wollen, indem sie „weg von der Durchkonditionierung“ (blödes Wort!) gelangten. Aber auch Cesar Millan konditioniert Hunde, wenn er sie trainiert. Es gibt keinen anderen Weg. Nur die Prinzipien der (operanten) Konditionierung sind verschieden, die genutzt werden. Folglich sind auch die Erfahrungen ganz unterschiedlich, die Hunde und Menschen beim Lernen sammeln.

    Dass Lernen nicht ohne Konditionierung funktioniert, ist nicht meine Wahrheit, sondern ein Fakt, den schon Konrad Most beschrieben hat, bevor Burrhus Skinner den Begriff der „operanten Konditionierung“ prägte und seine Versuche dazu machte.

    Vielen Dank, dass Sie meine Menschlichkeit anerkennen!

    Viele Grüße
    Inka Burow (Ich verstecke mich nicht hinter einem Pseudonym, sondern stehe zu meinen Worten.)

  46. @ Zwei Workshopteilnehmer,

    bitte lesen Sie auch richtig.
    Hannah hat von IHRER Erfahrung geschrieben und ICH habe Ähnliches erlebt, wie Hannah.
    Als ich das Seminar besuchte, war Frau Ertel sehr freundlich und hat bei Sturm und Kälte versucht, ihre Einschätzungen abzugeben.

    Ihre Helferinnen hingegen (auf die auch nach MEINEM Eindruck die Bezeichnung „Lakaien“ sehr gut paßt) waren unhöflich, überheblich und anmaßend den Seminarteilnehmern gegenüber!

    ICH kann das Seminar herunterkürzen auf: unkontrollierte Interaktion zwischen dominantem Hund und subdominantem Hund…
    Nebenbei bemerkt waren einige der Einschätzungen nachweislich NICHT richtig oder reine Vermutungen!

    Wie dem auch sei: Als Mensch kann man nun einmal keinen anderen Hund ersetzen. Erwiesener Maßen ist man in diesem Fall nur ein symbiotischer Partner für den Hund und man agiert nie, wie dieses Tier.
    Wenn Ihnen dieses Seminar geholfen hat, freut es mich für Ihren Hund. ICH habe mehr erwartet, als Zickenkrieg hinter den Kulissen.

    @Hannah… einen ähnlichen Eindruck wie Sie, mußte ich auch gewinnen.

  47. Ich möchte Hannah hier nochmals Danke sagen für ihren Mut, sich mit einem solchen Bericht und ihren Erfahrungen hier zu zeigen! Nd Danke Inka, dass Du hier einen Platz dafür einräumst!

    Es mag vielleicht an meinem wissenschaftlich geprägten Geist liegen, dass ich die Ansätze „weg von der Konditionierung“ nicht wirklich ernst nehmen kann – handelt es sich doch nur um das Verkleiden von Konditionieren über Strafen (körperliche Massregelung, Zischlaute, Einengen, „ohne Keks“-Philosophie….)

    Traurig, dass sich die Verhauer und Bedränger über das definieren müssen, was sie nicht akzeptieren wollen.

    Nun muss ich mich natürlich auch darüber definieren, was ich nicht annehmen mag: die Tatsache, dass Hunde mit einer „Rudelstellung“ geboren werden und sich dann darin fügen (müssen???) kann ich nicht annehmen, denn es gibt in der für mich fachlich anerkannten Forschung zum Thema Haustiere und vor allem Haushunde, keine solchen Erklärungsmodelle, die irgendwie auch nur im Ansatz eine Beschreibung dieser Art enthält.
    Auch die Tatsache, dass nur und ja wirklich nur Frau Ertel in der Lage ist, dieses Thema angeblich kompetent zu betreiben lässt mich ehrlich gesagt, ziemlich schaudern. Aber das liegt sicherlich an meinem altruistische Naturell, wenn mich jemand zu einem Thema um Hilfe fragt, dann versuche ich diese Hilfe so umzusetzen, dass dieser jemand nachher eigenständig und kompetent durchs Leben gehen kann und nicht abhängig von mir wird (schlecht fürs Geschäft aber doch gut für mein ethisches Befinden). Frau Ertel würde ich hier durchaus andere Motive unterstellen 😉
    Schliesslich muss ich als Kleinhundehalterin ganz ehrlich sagen: vermutlich sind das in Augen von Frau Ertel eh keine Hunde… Sie werden ja in der Regel als Kategorie 3 Würfe geboren und sind somit für „normale“ Rudelsteller unbrauchbar.
    Und auch wenn von Rudelstellern immer wieder das puzelige Argument angeführt wird, dem Hund sei wohler, wenn er umplaziert wird, packt mich bei diesen Gedanken das kalte Entsetzen. Die Umplatzierung, die ich mitverfolgen durfte war für den Hund und den Menschen extrem traumatisch und hat keinem von beiden gut getan. Das geht eben ja auch nur, wenn die oben besagte Abhängigkeit Schick erzeugt wurde, denn nur dann haben Rudelsteller über Rudelsteller solche Macht und können Lebewesen traumatisieren.

    Ach und ja, auch ich finde es schade, dass hier Leute nicht zu ihren Namen stehen können und sich als x.y. Abkürzen oder als WS-Teilnehmer…. Aber wer abhängig ist wird wohl auch feige.

  48. Hannah Maxellon

    Ich diskreditiere mit Sicherheit nicht Maja Nowak. Ich habe ihre Meinung immer sehr geschätzt und finde die wärme ihrer Art einfach herzlich, angenehm und menschlich. Sie hat ein Gespür für Hunde, was ich nie bestreiten würde!! Ich finde lediglich den Weg, welchen sie gewählt hat, schade. Doch ich werde mich nicht hinstellen und Maja ihre Entscheidungsfreiheit absprechen. Jeder muss den Weg gehen, den er für richtig hält. Ich gehe diesen hier.

    Übrigens: Augen auf beim TV schauen. Ceasar Millan mag spannende Bücher schreiben, wer jedoch z. B. mit einem in den TV Beiträgen SICHTBAREN Stromreizhalsband und arbeitet (z. B. im Fall mit schwarzem Schäferhund und Katze), der konditioniert nicht nur, der unterdrückt aufs Feinste!! Wenn sich Rudelsteller mit diesem „verkannten Genie“ gleichstellen wollen, werde ich diesen treffend abwegigen Vergleich lächelnd abnicken.

    Denn Millan fehlinterpretiert die Kommunikation der Hunde ebenso, wie eine Person, die unter sich pinkelnde Hunde als „entspannt“ beschreibt. Passt doch!

  49. Monika Ullstein

    Hallo Frau Burow,

    Cesar Millan „trainiert“ KEINE Hunde, sondern deren Besitzer! Würden Sie die Arbeit von C.M. kennen, wüssten Sie das! Seine Arbeit beruht auf der Resozialisierung von bereits verhaltensauffälligen Hunden; er arbeitet teilweise mit hoch aggressiven Hunden, die sonst in vielen Fällen eingeschläfert werden würden.
    Man muss hier klar unterscheiden zwischen klassischer Konditionierung zu Trainingszwecken und der Resozialisierung von schwierigen Hunden. In Einzelfällen bedient sich C.M. AUCH Elementen aus der klassischen Konditionierung aber NICHT zu Trainingszwecken. Das ist ein himmelweiter Unterschied!
    C.M. bekennt sich öffentlich dazu, dass er Hunde NICHT trainiert; Sollte er bei einem Fall die Hilfe eines Hundetrainers benötigen, konsultiert er einen solchen!
    DIES möchte ich nur richtig stellen, wenn hier schon über Leute in höchst sinnloser Weise hergezogen wird.

    Ich verstehe die ganze Aufregung sowieso nicht. Warum werden hier Menschen wie Frau Ertel, Frau Nowak oder Herr Millan derartig diskreditiert???
    Jeder Mensch darf selbstverständlich seine Meinung haben und diese auch sachlich äußern (die Betonung liegt auf sachlich!). Allerdings lese ich aus Frau Maxellons überaus unsachlichen Beitrag eine sehr hohe persönliche Frustration heraus. Jemand der derartig im Schnellschussverfahren andere Menschen verurteilt, sollte sich dringend überlegen, was mit ihm selbst nicht stimmt. Denn merke: „Wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt, zeigen 3 Finger auf einen selbst…“
    „Leben und leben lassen“ lautet die Devise… und diejenigen die Frau Maxellons Beitrag ungefiltert beipflichten, ohne Frau Ertel, Frau Novak oder Herrn Millan selbst je kennen gelernt zu haben, sind nicht besser. Das betrifft jetzt nicht nur diese drei Namen. Diese könnten wahllos weiter ergänzt werden, denn leider fällt mir im heutigen Internetzeitalter immer häufiger auf, dass wahllos Menschen via „Shitstorm“ beschimpft und verunglimpft werden…

    Viele Grüße
    Monika Ullstein

  50. Hannah Maxellon

    Ich verstehe immernoch nicht, weshalb hier die Diskreditierung von Millan und Maja so groß geschrieben wird. Ich verurteile die Geschäftsidee von Frau Ertel!!!
    Über Ceasar habe ich nicht negativ geschrieben und Majas (bisherige) Arbeit wurde hier auch nicht einmal negativ erwähnt. Also bitte beim Text bleiben und nicht „grob überfliegen, vorprogrammierte Meinung tippen und gleich alle anderen missverstandenen Hundeflüsterer kollektiv mitschützen“

  51. Monika Ullstein

    Hallo Frau Burow,

    ich kenne fast alle Sendungen von C.M. und auf keiner war eine unnötige Gewaltanwendung zu sehen. Die Intensität der von C.M. eingesetzten Energie war immer dem jeweiligen Hund angepasst. Dass man einem wirklich gefährlichen Hund nicht mit „Wattebällchenmentalität“ begegnen kann, dürfte jedem Menschen klar sein. Und ganz ehrlich: Was wiegt schwerer? Ein paar für den Hund unangenehme Reize wie Leinenruck oder Elektroimpuls und danach ein weitgehend „normales“ Leben? Oder ein dauerhaftes Leben hinter Gittern, an kurzer Leine und mit Maulkorb oder im schlimmsten Fall getötet?
    Das Argument “Cesar Millan ‘rettet’ Hunde, die sonst eingeschläfert würden”, wird deshalb nicht unwahrer nur weil Sie es dafür halten. In den USA führt je nach Bundesstaat ein wiederholter Beißvorfall eines Hundes zu dessen sicherem Tod. Auch Tierheime fackeln da nicht lange, wenn ein Hund keine Aussicht auf Vermittlung hat.

    Und ja, auch die von Ihnen genannte Seite der Hundetrainer fällt für mich unter Verunglimpfung. Die heutige „Hundetrainerschaft“ unterliegt einem knallharten Geschäft. Kein Wunder, denn viele Hundeanfänger sind oft mit ihren Hunden überfordert, bzw. es wird ihnen oftmals auch nur eingeredet. Ein kleiner Welpe wird schnell mal überfordert und vielfältigen Reizen ausgesetzt, die sein kleines Gehirn noch gar nicht so schnell verarbeiten kann. Es wird alles angeboten: Welpengruppe, Junghundegruppe, Agility, Obedience, Dogdance, Flyball etc. pp. Alles schön und gut, aber eines lernt der Welpe in den meisten Fällen nicht: RUHE! Ein fataler Fehler, wie sich schnell zeigt…
    Seltsam ist nur, dass Hunde in der heutigen Zeit, in der ihnen viel mehr Verständnis und Beschäftigung etc. angeboten wird, immer neurotischer und gestörter werden. Früher traf man nur selten mal einen „durchgeknallten“ Hund. Es waren Hofhunde, Begleithunde, Familienhunde ohne besonderes Beschäftigungsprogramm und fürwahr, diese Hunde waren wesentlich ausgeglichener als heutige Hunde, denen es an nichts fehlt, außer an RUHE!
    Das war jetzt nur ein kleiner Exkurs, dorthin, wo Diskussionen über Ertel, Nowak und Millan ihren Ausgang nehmen.
    Denn offensichtlich besteht an jeglicher „Trainerschaft“ ein riesiges Interesse!? Und das sicherlich nicht, weil man so gar kein Problem mit seinem Hund hat, oder?

    Dennoch sollte man, trotz eigenen Frustrationen, bemüht sein, Menschen NICHT zu diskreditieren bzw. sich an einem Shitstorm zu beteiligen, weil das Internet so schön anonym ist.
    Wenn man mit einem Menschen ein Problem hat oder mit seinen Methoden nicht einverstanden ist, sollte man IMMER ein persönliches Gespräch mit diesem Menschen führen, denn wie IMMER im Leben gibt es ZWEI Seiten!!!
    Das WWW zu nutzen, um einen Menschen öffentlich an einen Pranger zu stellen, ist sehr, sehr feige! Und mit Sachlichkeit hat das schon gar nichts zu tun.

    Viele Grüße
    Monika Ullstein

  52. Monika Ullstein

    Hallo Frau Maxellon,

    Sie selbst haben Maja Nowak in Ihrem Text namentlich genannt. Andere Schreiber sind auf M.N. und C.M. mit teils unwahren Statements eingestiegen, darauf hat sich mein Kommentar an Frau Burow bezogen!
    DAS ist aber nur nebensächlich, aber ich frage mich, was genau IHR Problem eigentlich ist!?
    Sie haben scheinbar ein Seminar von einer Hundetrainerin besucht und waren mit dem Inhalt und Ablauf nicht zufrieden und haben sich jetzt hier auf sehr unqualifizierte, unsachliche Art und Weise darüber geäußert.

    Ich darf kurz Ihren Satz zitieren, bei dem sich mir sämtliche Haare aufstellten:
    „…Der Kommentar meines Mannes dazu: „Also, wenn einer dieser Hunde auf unsern Nanuq so zuschießt, trete ich dem in die Fresse…“

    Gewaltfreie Kommunikation???? Alles andere, nur dieses nicht und ab diesem Satz, war mir klar, wie frustriert Sie wirklich sein müssen!

    Warum haben Sie Ihren Unmut nicht mit dem Veranstalter persönlich kommuniziert, das wäre doch wirklich das nahe liegendste gewesen?

    Was haben Sie davon, dass Sie ihren Frust über Frau Ertel hier öffentlich machen?

    Gegen sachliche Kritik ist nichts einzuwenden, aber in dieser von Ihnen gewählten Form ist das nicht in Ordnung!

    Wie gesagt, es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Probleme mit Menschen sollte man IMMER mit diesen selbst lösen, BEVOR man auf die Idee kommt, einen Shitstorm los zu treten. Denn Anhänger, für was für eine Sache auch immer, wird man immer finden…

    Viele Grüße
    Monika Ullstein

    • Hallo Frau Ullstein

      Cesar Millan ist einer der schlimstenTierquäer,die ihren Müll derzeit im deutschen Fernsehen propagieren. Frau Ertels Methoden sind ebenso tierschutzrelevant. Wer sich den Schwachsinn dieser Leute reinzieht,sollte sich nicht in der Nähe von Hunden aufhalten. Viele Grüße,A. Reuter.

  53. Hannah Maxellon

    Ich stimme dir zu, Monika. Hunde müssen Ruhe erlernen. Ich bin auch kein Fan von Welpengruppen und einem „Wochenarbeitsplan“ für Hunde. Meine Hunde haben keines dieser Sachen je erlebt. Sie kennen nur kurze und lange Spaziergänge, das Begleiten bei meinen Ausritten zu Pferd oder Fahrrad fahren. Das reicht ihnen – was ich daran fest mache, dass sie ausgeglichen sind, ihre Ruhephasen kennen und schätzen, sich mit anderen und fremden Hunden verstehen in sehr gutem körperlichen Allgemeinzustand sind.

    Ich bin vor einem Jahr aus Hannover auf’s Land gezogen und muss dir in deiner Aussage widersprechen, dass Hunde „durchknallen“ durch zu viel Input. Hier auf dem Land fühle ich mich in Sachen Hundeförderung/-forderung um ca. 30 Jahre zurückversetzt. Hier werden die Hunde teilweise in kleinen Gärten um das Haus herum gehalten, sie sind leinenaggressiv, Bellen sich hinter verschlossenen Türen und an Zäunen die Seelen aus dem Leib oder werden z. T. sogar in Zwingern abseits des Ortes gehalten. Diese Hunde würden sich mit Sicherheit darüber freuen, wenn jemand mit ihnen mal „die Welt entdeckt“.

    Diese „Hofhungmentalität“ à la „Der muss aufpassen und mag eben keine anderen Hunde“ ist eher das, was ich aus der Zeit kenne, in der sich noch keine Gedanken über das Sozialgefüge der Hunde gemacht wurde.

    Natürlich sehe ich auch die fatalen Folgen von überladenen Hunden. Da wird auch die ruhigste Rasse zum nervenbündel, wenn in der falschen Hundeschule propagiert wird, dass der Hund zur Welpenschule muss, danach Longieren, Agility, Clicker, tausenddrölfzig Tricks, Dummyarbeit und und und…

    Es gibt eben das eine oder das andere Extrem. Wichtig ist, dass wir unsere Hunde dabei nie aus den Augen verlieren, wenn wir vom Ehrgeiz gepackt die Vierbeiner von einer Veranstaltung zur anderen zerren, vom Wunsch beseelt „alles richtig zu machen“.

    Daher hier mein Beitrag.
    Um Menschen aufzuwecken auf sich selbst und ihren Hund zu hören und nicht auf Menschen, die vom großen Hundekuchen etwas ab haben wollen.

  54. Hannah Maxellon

    Liebe Monika,

    ich habe meinen Unmut bereits vor Ort kommuniziert. Anschließend im Forum.

    Da sich in diesen Reihen niemand der Kritik und de Bedenken anderer annehmen möchte, müssen eben andere Wege gegangen werden, um Hunde zu schützen.

    Wenn Menschen ihr Geld ausgeben wollen, sollen sie dies tun.
    Doch wenn Hunde aufgrund der Unqualifiziertheit bestimmter Personen zu deratigen Situationen und z. T. Lebensumbrüchen gezwungen werden, hört bei mir der Spaß auf.

    Und wenn du, liebe Monika, deinen Hund von einem fremden und größeren Hund umrennen und aggressiv maßregeln/Zwicken lassen würdest, ohne einzugreifen, dann ist es deine Entscheidung.

    So wie ich meine Kinder schützen würde, wenn sie von anderen angregriffen werden, so schütze ich auch meine Hunde.

  55. Liebe Frau Ullstein,

    Ihnen ist nicht zu helfen, denn Sie sind sachlichen Argumenten nicht zugänglich. Cesar Millan wendet nach Ihren Worten nur NÖTIGE Gewalt an, und verhaltenstherapeutisch ausgebildete und arbeitete Tierärzte rund um den Globus haben alle Unrecht?

    Sie schreiben:
    „Wenn man mit einem Menschen ein Problem hat oder mit seinen Methoden nicht einverstanden ist, sollte man IMMER ein persönliches Gespräch mit diesem Menschen führen,…“

    Wunderbar!

    Bitte sehen Sie von weiteren Kommentaren in meinem Hundeblog ab. Danke!

    Herzliche Grüße
    Inka Burow

  56. Ich verstehe diese ganze Aufregung um diese Rudelstellungen nicht.

    Es basiert auf einer Idee, dass Hunde für Aufgaben im Rudel die Voraussetzungen von Geburt an innehaben. Bei Bienen ist das usus und hat noch niemals ernste Zweifel aufkommen lassen, dass eine Festlegung der Aufgaben ab Geburt möglich ist.

    Diese Fähigkeiten und Schwächen, die ein Hund deshalb mitbringt, werden nun in der Führung und im Alltag berücksichtigt, was bedeutet, dass weniger Druck und Einwirkung als Halter auf den Hund ausgeübt werden muss.

    Zwei oder mehr zueinander passende Hunde haben die Möglichkeit, sich rudelähnlich zu organisieren und davon zu profitieren, in dem sie untereinander eine entsprechende Hierarchie aufbauen und aufrechterhalten.

    Was ist daran so furchtbar, dass man es als Teufelszeug und Sektenkram hinstellen muss? Das ist doch alles Kindergeburtstag!

  57. Also bei (Honig-)Bienen ist es nicht von Geburt an festgelegt, welche Aufgaben sie im Bienenstaat übernehmen, sondern pheromongesteuert.

    Hier mal eine Quelle dazu: http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/sci;317/5836/384

    Und nun? 🙂

    Ich bezweifele weiter, dass es eine vererbte Rudelstellung bei Haushunden gibt – bis es wenigstens einen wissenschaftlichen (!) Beweis dafür gibt.

  58. Zitat Frau Burow: „Ich bezweifele weiter, dass es eine vererbte Rudelstellung bei Haushunden gibt – bis es wenigstens einen wissenschaftlichen (!) Beweis dafür gibt.“

    weil nicht sein kann, was nicht sein darf – in der heutigen Zeit braucht es immer „mindestens einen wissenschaftlichen Beweis“ – ja, denn alles andere ist nicht wahr.
    Das zeigt uns die die Naturheilkunde, die TCM usw.
    In unsrer Gesellschaft MUSS alles wissenschaftlich bewiesen sein- so wie die Wirksamkeit der Schweinegrippenimpfung etc ????….

    herrje, wie engstirning ist das….

    @Frau Maxellon
    Zufällig bin ich auch im RS-Forum und habe ihre dort angebrachte Kritik mitverfolgt und auch, wie darauf reagiert wurde.
    „Da sich in diesen Reihen niemand der Kritik und de Bedenken anderer annehmen möchte, müssen eben andere Wege gegangen werden, um Hunde zu schützen.“
    dass Sie sich nicht schämen, solche Lügen zu schreiben, Ihnen wurde sehr sachlich, einfühlsam und kompetent geantwort und es wurde reagiert!!

    Damit klinke ich mich jetzt hier aus, es ist wirklich Kindergeburtstag, bar jeder Sachlichkeit und einfach nur ein geplanter Shitstorm, von dem ich mich entschieden distanziere.

  59. Was Karen Merk mit den Bienen angeschnitten hat, geht für mich eher in die Richtung Epigenetik.
    Bei Fruchtfliegen gilt das als erwiesen. Aus der Hand kann ich für die Epigenetik nur einen Eigenlink herauswerfen, was ich aber sein lassen werde, da sonst wieder Kommentierer hier aufschlagen, die mir künstlichen Content unterstellen.
    Auf der anderen Seite muss man die Genetik aus anderen Augenwinkel betrachten, wenn man sich bei der Rudelstellung darauf beziehen will. Allgemein ist das aber ein überwertetes Gut für die Masse.

    Frau Ertel schreibt das in gewisser Weise selbst im Buch (Zitat Kap. 1.2, Seite 24)
    >>Es würde mich freuen, wenn die Wissenschaft eine plausible Erklärung für die Entstehung der jedenfalls bei der Geburt vorhandenen Stellungen findet. Bis dahin halte ich – auch um den Herren Werner ein würdiges Andenken zu bewahren – an der Formulierung „vererbte Rudelstellung“ fest.“<<

  60. Danke für den Link, Britta. Gut analysiert.

  61. Mit Freude kann man jetzt feststellen, daß das Thema jetzt sachlicher behandelt wird. In erster Linie sollte doch ein gegenseitiger Respekt vor Personen und ihrer Arbeit vorliegen, für Gegner oder befürworter einer Sache.

    Mit der Erforschung der Gene steht die Menschheit noch am Anfang. Bezugnehmend auf verebtes Verhalten und Fähigkeiten habe auch Links gefunden… und bei den Bienen scheint es doch etwas mit den Genen auf sich zu haben.

    http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1146751/

    http://www.sueddeutsche.de/bildung/begabung-fuer-mathematik-ja-da-ist-was-angeboren-1.1801345

    http://www.shortnews.de/id/456024/hunde-sind-menschlicher-als-affen-und-vererben-menschliche-gesten

    und auch hier wird eine angeborene Fähigkeit vermutet :

    http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/wissen/wissenschaft-beweist-erneut-nur-hunde-verstehen-den-menschen/

    Auf eine weitere sachliche Diskussion freuend
    wünsche ich allen ein schönes Wochenende

  62. Hallo Hannah,

    Dein Artikel ist emotional geschrieben und auch sachlich falsch, was Fakten von Barbara Ertel über ihr Alter und Entstehung und Verlauf und Anwendung der Rudelstellung angehen, die schriftlich nachzuweisen sind. Kann man bei Interesse auch in ihrem Buch nachlesen, wenn man keinen persönlichen Kontakt zu ihr aufnehmen will.

    Ich persönlich bin jedenfalls sehr dankbar, daß ich mit meinem Hund bei ihr auf einem sogn. Workshop zur Einschätzung der RS war. Denn so habe ich meinen Hund in seiner Stellung als Leithund besser verstehen lernen können. Was ich oder man aus dieser Info macht, liegt an einem selbst. Ich hab sie angenommen und praktisch umgesetzt und freue mich sehr über die positiven Folgen, also daß es ein hundegerechtes Leben auch u.a. in Begegnung mit Fremdhunden ermöglicht hat, was auch mich als Mensch und Hundehalter erfreut.

    Gruß Jasmin

  63. Ich finde diese Lösungsansätze nach Rudelstellung in ihrer Wirkung doch sehr beachtlich:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2108824/HundefluesterinDer-kratzsuechtige-Terrier?bc=svp%3Bsv0&flash=off

    Nicht nur bei dieser Folge sondern auch bei den vorangegangen Folgen sind diese Aspekte offenbar mit Erfolg bei den Lösungsmöglichkeiten eingeflossen.
    Insofern kann ich dieses Rudelstellungs-Bashing nicht nachvollziehen.

  64. Beeindruckend fand ich den Welshterrier, der sich wegen seiner inneren Nöte jahrelang kratzte, und durch durch die Aufnahme eines passenden Zweithundes (ein Angestellter, der für ihn arbeitet) sichtbar gelöst und der damit verbundenen Aufgabe davon abgehalten wurde. Man sah einen ganz anderen Hund, viel extrovertierter.

    Sehr interessant auch der andere kleine Terriermischling, der giftig um sich biss, weil die Masche bisher zog wie der sich zögerlich aber deutlich dem Zentralhund anschloss und nachlief.

    In beiden Fällen war entscheidend: Wer ist Chef und wer ist Angestellter.

  65. Hannah Maxellon

    Genau. Wenn es im TV kommt, dann muss es ja stimmen. Nehmen wir das einfach mal ganz unreflektiert hin.
    Dass es vielleicht daran liegt, dass ein unsicherer Hund sich – ohne Leine – eher einem sicheren Hund anvertraut ist auch völlig neu. Hat man ja vorher nie beobachten können.

    Komisch nur, dass sowohl vordere Hunde als auch Nachranghunde immer HINTER dem „souveränen“ Zweithund liefen ist schon seltsam. So viel zur festen RUdelstruktur.

    Vielleicht doch eher der Effekt den ruhige Hunde auf nervöse und unsichere Hunde haben, die von einer Leine gelöst wurden? : Und zwar, dass sie erst ihr Repertoir abspielen und dann einfach mal neugierig den neuen Ansatz annehmen?

    So habe ich schon gearbeitet, da gab es Rudelstellung noch gar nicht. Klappt komischerweise mit fast JEDEM ruhigen und ausgeglichenen Hund, wurscht welcher Buchstaben- und Zahlenkombination dieser angehört

  66. Sachlich oder nicht – hier findet überhaupt keine Diskussion statt: Wer an die vererbte Rudelstellung glaubt, die Dominanztheorie und daran, dass Gewalt nötig sein kann, hat und vertritt seine Meinung hier, ohne auf Argumente einzugehen. Das ist sinnlos.

    Ich gehe dennoch mal auf einen Satz ein:

    „In beiden Fällen war entscheidend: Wer ist Chef und wer ist Angestellter.“

    1.) Was bitte hat jetzt eine Unternehmenshierarchie mit der Rudelstellung zu tun? Das Bild ist total schräg. (Sorry, aber ich bin Ökonomin und mit Systemtheorie vertraut, außerdem ausgebildete Redakteurin und achte daher sehr auf (Bild-)Sprache.)

    2.) Mal angenommen, das Bild wäre stimmig: Dann hätte ich keine Hunde! Ich lebe nicht mit Tieren zusammen, weil ich gern Angestellte haben möchte. Ich habe auch keinen zweiten Hund, damit einer dem anderen folgen kann. Meine Hunde sind Freunde – für mich und untereinander.

    3.) Am ehesten trifft es dieses Bild – da sind sich Wissenschaftler heute weitgehend einig: Hunde leben mit Menschen zusammen im Familienverband.
    Dazu ein Linktipp: http://www.trainieren-statt-dominieren.de/artikel/dominanter-hund
    Und ein Buchtipp: „Dominanz Tatsache oder fixe Idee?“ von Barry Eaton

  67. Haben alle hier dargebrachten Argumente auch einen 100 % wissenschaftlichen Nachweis ? Weder Befürworter noch Gegener können dies erbringen !

    Es geht auch nicht um Glauben, sondern um den Versuch bei der vererbten Rudelstellung etwas Nachzuweisen, was durch die Wissenschaft noch nicht bewiesen wurde. Und soweit man es Herauslesen kann, gibt es bei der vererbten Rudelstellung keine Aussage über Dominanz. Alle Hunde in den verschiedenen Stellungen von sieben Hunden sind gleichrangig, jeder Hund hat eine Aufgabe um das “Rudel“ am Leben zu halten, eine Art Arbeitsverteilung. Auch dem Mensch wird keine dominante Rolle zugewiesen. Leithunde lassen sich vom Menschen keine Befehle erteilen. Da sei auch angemerkt das es sehr wohl Hunde gibt, die im Tierheim sitzen und nicht vermittelt werden, weil diese sich nach “herkömmlicher“ Art nicht führen lassen. Könnten das nicht sehr wesensstarke Leithunde sein ? Unter diesem Aspekt kann man auch “Aggressionen“ bei Hunden, die nicht auf Ressourcen oder Schmerz oder Angst hindeuten anders beurteilen.

    Wenn Hunde interagieren, kann der Mensch diese Aktion nur interpretieren. In der letzten Sendung von Maja Nowak war diese Interpretation eine sehr Schlüssige. Der “gestörte“ vordere Wächter trifft auf einen “souveränen“ Zentralhund.
    Der Zentralhund forderte den Wächter zur “Mitarbeit“ auf. Diese wurde erst verweigert, aber der Zentralhund setzte sich beharrlich durch, so daß der Wächter die Aufforderung annahm und dem Zentralhund folgte. Es ist der Beginn der Zusammenarbeit. Es besteht ja noch keine komplette Struktur. Eine Aufforderung zur Mitarbeit kann auch durch einen “souveränen“ Wächter gegenüber einen “gestörten“ Zentralhund erfolgen.
    Man hätte vielleicht auch noch einen souveränen Hund einer nichtpassenden Stellung probieren sollen, um den Vergleich zu haben, wie eine Zusammenarbeit oder eine “Massregelung“ mit einem Ergebniss der getrennten Wege aussehen würde.

    Natürlich sind Hunde keine Wölfe, aber sie tragen immer noch die Gene in sich. Hunde haben gelernt den Menschen zu verstehen, zumindest versuchen sie es und der Mensch versteht aber den Hund nicht. Hatte die Konditionierung von Hunden nicht die eigentliche Aufgabe, Hunde für eine Tätigkeit für den Menschen zu konditionieren, die Jagd, den Schutz, die Suche, die Hilfe …. hat man den früher im täglichen Zusammenleben mit den Hunden auf eine “klassische Konditionierung“ geachtet? Ist es nicht erst in der “Neuzeit“ dazu gekommen die “klassische Konditionierung“ in das alltägliche Leben mit einzubinden? Wer hatte früher einen Hund und wie sieht es heute aus ? Mit dem Hund über eine klassische Konditionierung zu agieren ist für den Menschen einfacher, trifft das auch für den Hund zu ? Ja, das Argument der “wissenschaftlichen“ Studien ist bekannt, reflektiert es aber die Realität ?
    Wie macht das Martin Eigentler. Er lebt mit seinen Hunden im Alltag ohne Konditionierung. Er regelt Situationen im Rudel auf “hündische“ Art und arbeitet mit seinen Hunden auf die “rassespezifische“ Art zusammen, also kein Agility,kein Obidience, kein Clickern, kein Zeigen und Benennen… Einfach nur wofür Huskys geboren wurden, als Schlittenhund.
    Sehr schön in der Dokumentation von Martin Rütter zu sehen mit einer sehr schönen Anmerkung von Martin Rütter :
    “Ich habe wirklich glückliche Hunde gesehen“

    http://www.voxnow.de//der-hundeprofi-unterwegs/der-husky-mann.php?container_id=156417&player=1&season=1

  68. @Objektiv:

    Ich gehe mal abschnittsweise vor:

    „Haben alle hier dargebrachten Argumente auch einen 100 % wissenschaftlichen Nachweis ? Weder Befürworter noch Gegener können dies erbringen !“
    > Mit 100-prozentig sicheren Beweisen ist das in der Wissenschaft ja immer so eine Sache. Für die vererbte Rudelstellung gibt es jedoch keinen einzigen wissenschaftlich belastbaren Hinweis.

    „Es geht auch nicht um Glauben, sondern um den Versuch bei der vererbten Rudelstellung etwas Nachzuweisen, was durch die Wissenschaft noch nicht bewiesen wurde.“
    > Es laufen also wissenschaftliche Studien? Wer forscht denn daran?

    „Und soweit man es Herauslesen kann, gibt es bei der vererbten Rudelstellung keine Aussage über Dominanz. Alle Hunde in den verschiedenen Stellungen von sieben Hunden sind gleichrangig, jeder Hund hat eine Aufgabe um das ”Rudel” am Leben zu halten, eine Art Arbeitsverteilung. Auch dem Mensch wird keine dominante Rolle zugewiesen.“
    > Ich zitiere dazu beispielhaft von http://rudelstellungen.eu/: „Der Vorrang-Leithund (VLH) (…) Führt dominant den 2. vorrangigen Bindehund.“ Ich verstehe das durchaus als eine Aussage über Dominanz.

    „Leithunde lassen sich vom Menschen keine Befehle erteilen.“
    > Ich persönlich bin der Meinung, dass es nicht nötig ist, irgendeinem Hund Befehle zu erteilen; denn Nichtbefolgen eines Befehls impliziert eine Ahndung/Strafe. Für ausgesprochen sinnvoll halte ich es hingegen, wenn Hunde zuverlässig auf Signal kommen, denn dann kann ich sie ohne Leine laufen lassen. Das ist etwas, das ich für jeden meiner Hunde anstrebe.

    „Da sei auch angemerkt das es sehr wohl Hunde gibt, die im Tierheim sitzen und nicht vermittelt werden, weil diese sich nach ”herkömmlicher” Art nicht führen lassen. Könnten das nicht sehr wesensstarke Leithunde sein ? Unter diesem Aspekt kann man auch ”Aggressionen” bei Hunden, die nicht auf Ressourcen oder Schmerz oder Angst hindeuten anders beurteilen.“
    > Kann man, tue ich aber nicht, denn ich habe mich mit dem Thema ausführlich auseinandergesetzt. Das Wissen, das ich erworben habe, führt dazu, dass ich anders urteile.

    „Wenn Hunde interagieren, kann der Mensch diese Aktion nur interpretieren.“
    > Da stimme ich zu!

    „In der letzten Sendung von Maja Nowak war diese Interpretation eine sehr Schlüssige. Der ”gestörte” vordere Wächter trifft auf einen ”souveränen” Zentralhund.
    Der Zentralhund forderte den Wächter zur ”Mitarbeit” auf. Diese wurde erst verweigert, aber der Zentralhund setzte sich beharrlich durch, so daß der Wächter die Aufforderung annahm und dem Zentralhund folgte. Es ist der Beginn der Zusammenarbeit. Es besteht ja noch keine komplette Struktur. Eine Aufforderung zur Mitarbeit kann auch durch einen ”souveränen” Wächter gegenüber einen ”gestörten” Zentralhund erfolgen.
    Man hätte vielleicht auch noch einen souveränen Hund einer nichtpassenden Stellung probieren sollen, um den Vergleich zu haben, wie eine Zusammenarbeit oder eine ”Massregelung” mit einem Ergebniss der getrennten Wege aussehen würde.“

    > Und hier interpretiere ich wieder vollkommen anders.

    „Natürlich sind Hunde keine Wölfe, aber sie tragen immer noch die Gene in sich. Hunde haben gelernt den Menschen zu verstehen, zumindest versuchen sie es und der Mensch versteht aber den Hund nicht.“
    > Hund und Wolf stammen wahrscheinlich vom selben Urahn, quasi einem Urwolf, ab. Das gilt vermutlich auch für Kojoten und Schakale. Doch die Tatsache, dass Hunde mindestens 15.000 Jahre mit Menschen zusammengelebt haben, könnte dazu geführt haben, dass die Menschen durch Selektion bestimmte kognitive Fähigkeiten des Hundes beeinflusst haben oder es sogar zu einer Koevolution der kognitiven Fähigkeiten von Hund und Mensch gekommen ist. Es gibt kein Indiz dafür, dass dabei nicht auch Menschen gelernt haben, Hunde zu verstehen.

    „Hatte die Konditionierung von Hunden nicht die eigentliche Aufgabe, Hunde für eine Tätigkeit für den Menschen zu konditionieren, die Jagd, den Schutz, die Suche, die Hilfe …. hat man den früher im täglichen Zusammenleben mit den Hunden auf eine ”klassische Konditionierung” geachtet? Ist es nicht erst in der ”Neuzeit” dazu gekommen die ”klassische Konditionierung” in das alltägliche Leben mit einzubinden? Wer hatte früher einen Hund und wie sieht es heute aus ? Mit dem Hund über eine klassische Konditionierung zu agieren ist für den Menschen einfacher, trifft das auch für den Hund zu ? Ja, das Argument der ”wissenschaftlichen” Studien ist bekannt, reflektiert es aber die Realität ?“
    > Kann es sein, dass du Konditionierung mit Training (nach Konrad Most: Abrichtung) verwechselst? Die klassische Konditionierung ist das Schnelllernprogramm der Evolution. Das hat nichts mit Hunden zu tun. Alle (höheren) Lebewesen lernen so – ob ich das bewusst steuere oder nicht. Im Übrigen ist es das Ziel einer jeden wissenschaftlichen Studie, sich mit der Realität auseinanderzusetzen und sie zu erklären. Dazu einfach „Glaub‘ ich nicht!“ zu sagen ist ein Totschlagargument, das jede Diskussion überflüssig macht. Dir ist aber sowieso nicht danach zu diskutieren, d.h. dich mit Argumenten auseinanderzusetzen, oder?

    „Wie macht das Martin Eigentler. Er lebt mit seinen Hunden im Alltag ohne Konditionierung.“
    > Nein, tut er nicht! Denn das ist schlicht unmöglich. Ich vermute, hier wird wieder Training mit Konditionierung verwechselt.

    „Er regelt Situationen im Rudel auf ”hündische” Art und arbeitet mit seinen Hunden auf die ”rassespezifische” Art zusammen, also kein Agility,kein Obidience, kein Clickern, kein Zeigen und Benennen… Einfach nur wofür Huskys geboren wurden, als Schlittenhund.“
    > Der Mensch kann niemals so gut „Hund“ sprechen wie ein Hund. Ich für meinen Teil versuche es deshalb erst gar nicht. Ich setze meine kognitiven Fähigkeiten als Mensch ein. Ich kenne mich mit Border Collies besser aus als mit Huskys. Der Border Collie ist ein hochspezialisierter Koppelgebrauchshund, d.h. für die Koppelgebrauchsarbeit am Vieh geboren. Er muss trotzdem lernen, sein genetisches Gepäck zu händeln. Und ich denke, dass ich zwölf Huskys nicht einfach vor einen Schlitten spannen kann – und dann geht es los. Lernen ist ohnehin für jedes Lebewesen überlebensnotwendig. Genauso wie das Atmen.

  69. Dieser Artikel ist eigentlich weder sachlich noch neutral. Und den erwähnten Blogeintrag von Thomas Riepe habe ich vor einiger Zeit gelesen und fand ihn richtig schlecht: emotional und unwissenchaftlich.

    Aber die hier geschilderte Erfahrung, so gefärbt sie auch wiedergegenen ist, zeigt dennoch den Status Quo, den BE erzeugt hat. Er bestätigt viele Stimmen, die ich aus der Hundeszene vernahm.

    Ich hätte für alle Interessierten meinen Beitrag zum Thema anzubieten, sehr sachlich und wissenschaftlich so weit wie mein Knowhow reicht: http://www.whispers-with-dogs.de/2014/03/rudelstellungen-mal-sachlich-und.html

    Nette Grüße
    Irek

  70. Hallo Irek,

    Blogs gehören zu den journalistischen Darstellungsformen, deren Kennzeichen nicht die Information, sondern die Meinungsäußerung ist. Dass Hannahs Erfahrungsbericht zudem sarkastische Züge bekommen hat, kann ich persönlich gut verstehen. Hannah schildert ihre Erlebnisse und ihre persönlichen Schlüsse daraus – und hat anscheinend mit der Art ihres Berichts bei einigen einen wunden Punkt getroffen. Ihr die Textform zum Vorwurf zu machen, kann ich nicht nachvollziehen.

    Dein Beitrag zum Thema gefällt mir, weil du argumentierst. Und die Argumente sind absolut schlüssig für mich. Dennoch zeigt dein Motto als Hundetrainer bzw. „personal dog [owner] coach“, wie du dich selbst nennst, dass du in der Sache nicht die volle Ahnung hast: „Ich konditioniere zwar auch. Vorrangig aber kommuniziere ich mit Hunden.“ (http://www.whispers-with-dogs.de/p/uber-mich.html)

    Trotzdem danke!
    Inka

  71. Noch mal hallo Irek,

    vielen Dank für deine E-Mail. Schade, dass du mir nicht an dieser Stelle geantwortet hast. Nun, ich antworte dir hier, denn ich bin sicher, dass es noch mehr Leute gibt, die krampfhaft versuchen, mit Hunden zu kommunizieren, ohne dass diese dabei etwas lernen…

    Zum Thema „Konditionieren versus Kommunizieren“ haben sehr, sehr gute Trainer schon genug geschrieben. Statt dies in anderen Worten zu wiederholen, hier die wichtigsten Links:

    Martina Schoppe von Hunde Denken: http://markertraining.de/kommunizieren-statt-konditioniereung/

    Mirjam Aulbach von cavecani.de: http://cavecani.de/wissenswertes/konditionieren-vs-kommunizieren/

    Viviane Theby von der Tierakademie Scheuerhof: http://www.tierakademie.de/keine-angst-vorm-konditionieren/

    Alle drei Beiträge stammen aus dem Mai 2013. Das ist nicht zufällig der Monat, in dem das ZDF die unsägliche Reportage über „Die Hundeflüsterin“ ausgestrahlt hat.

    Von mir nur noch eine Anmerkung: Du meinst, die Konditionierung lebe von der Wiederholung. Das Gegenteil ist der Fall. (Klassische) Konditionierung lebt von der Überraschung. Ein blödes Erlebnis kann ausreichen – und schon hat der Hund etwas verknüpft, das der Mensch nicht beabsichtigt hat.

    Viele Grüße
    Inka

  72. Hallo Inka,

    auch ich gehe mal abschnittsweise vor 😉 :

    “Haben alle hier dargebrachten Argumente auch einen 100 % wissenschaftlichen Nachweis ? Weder Befürworter noch Gegener können dies erbringen !”
    – Bei den Workshops wurden von den eingeschätzten Hunden Speichelproben genommen. Diese werden einer DNA Analyse unterzogen. Soweit meine Information. Hier bleibt dann abzuwarten zu welchem Ergebnis dies führt.

    “Und soweit man es Herauslesen kann, gibt es bei der vererbten Rudelstellung keine Aussage über Dominanz. Alle Hunde in den verschiedenen Stellungen von sieben Hunden sind gleichrangig, jeder Hund hat eine Aufgabe um das ”Rudel” am Leben zu halten, eine Art Arbeitsverteilung. Auch dem Mensch wird keine dominante Rolle zugewiesen.”
    – Der Begriff “Dominant“ wird einer Stellung zugewiesen. In keiner weiteren Stellung lese ich dies heraus. Desweiteren habe ich gefunden unter Lexikon-Eckhunde:
    ‚Dies hat aber nichts mit der Wertigkeit der Hunde zu tun, sondern sagt lediglich etwas über die unterschiedlichen Funktionen aus. Binde- und Eckhunde brauchen und ergänzen sich gegenseitig.‘

    “Leithunde lassen sich vom Menschen keine Befehle erteilen.”
    > Ich persönlich bin der Meinung, dass es nicht nötig ist, irgendeinem Hund Befehle zu erteilen; denn Nichtbefolgen eines Befehls impliziert eine Ahndung/Strafe. Für ausgesprochen sinnvoll halte ich es hingegen, wenn Hunde zuverlässig auf Signal kommen, denn dann kann ich sie ohne Leine laufen lassen. Das ist etwas, das ich für jeden meiner Hunde anstrebe.
    – Der Meinung bin ich auch, daß Hunden keine Befehle erteilt werden können. Das Hunde nur auf Signal “alles stehen und liegen“ lassen und sofort zurückeilen, setzt meiner Meinung voraus, das der Hund dem Sozialpartner Mensch 100% vertraut. Ein Rückruf, basierend nur auf positiv erlerntem Verhalten ist für mich Illusion. Auch ich habe dieses positiv erlernte Rückruf- Signal. Ist der “Reiz“ aber grösser, hilft kein noch so schön positiv erlerntes Signal. Deswegen versuche ich mir dieses Vertrauen zu erarbeiten.

    “Hatte die Konditionierung von Hunden nicht die eigentliche Aufgabe, Hunde für eine Tätigkeit für den Menschen zu konditionieren, die Jagd, den Schutz, die Suche, die Hilfe …. hat man den früher im täglichen Zusammenleben mit den Hunden auf eine ”klassische Konditionierung” geachtet? Ist es nicht erst in der ”Neuzeit” dazu gekommen die ”klassische Konditionierung” in das alltägliche Leben mit einzubinden? Wer hatte früher einen Hund und wie sieht es heute aus ? Mit dem Hund über eine klassische Konditionierung zu agieren ist für den Menschen einfacher, trifft das auch für den Hund zu ? Ja, das Argument der ”wissenschaftlichen” Studien ist bekannt, reflektiert es aber die Realität ?”
    – Stimmt. Im heutigen Sprachgebrauch wird das Wort Konditionierung für Training/Abrichtung benutzt. Da bin ich wohl nicht der Einzige der Training/Abrichtung meint und das Wort Konditionierung benutzt. Ich definier mal so :
    Dem Hund eine Handlung erlernen, die nicht seinem natürlichen Verhalten entspricht, die dem Zweck dient, dem Hund ein für den Menschen gefälliges Verhalten abzuverlangen.

    “Er regelt Situationen im Rudel auf ”hündische” Art und arbeitet mit seinen Hunden auf die ”rassespezifische” Art zusammen, also kein Agility,kein Obidience, kein Clickern, kein Zeigen und Benennen… Einfach nur wofür Huskys geboren wurden, als Schlittenhund.”
    > Der Mensch kann niemals so gut “Hund” sprechen wie ein Hund. Ich für meinen Teil versuche es deshalb erst gar nicht. Ich setze meine kognitiven Fähigkeiten als Mensch ein. Ich kenne mich mit Border Collies besser aus als mit Huskys. Der Border Collie ist ein hochspezialisierter Koppelgebrauchshund, d.h. für die Koppelgebrauchsarbeit am Vieh geboren. Er muss trotzdem lernen, sein genetisches Gepäck zu händeln. Und ich denke, dass ich zwölf Huskys nicht einfach vor einen Schlitten spannen kann – und dann geht es los. Lernen ist ohnehin für jedes Lebewesen überlebensnotwendig. Genauso wie das Atmen.
    -In gewisser Weise stimmt es. Aber wie du es sagst.
    Die kognitiven Fähigkeiten nutzen um mit dem Hund zu arbeiten.
    Ich brauche diese aber nicht zwingend beim Zusammenleben mit dem Hund. Und Martin Eigentler bestimmt auch nicht. Wir Menschen lernen so viele Sprachen, ist es da nicht auch angebracht, sich einmal mit der Sprache des Hundes zu befassen.

    Und hier hab ich noch einen interssanten Bericht über die Vererbbarkeit von Verhalten und Fähigkeiten. Ich stimme definitiv zu das die Umwelt das Verhalten beeinflusst. In dem das dieses Angebore verstärkt, schwächt oder unterdrückt wird. Das steht alles noch am Anfang. Ich bin gespannt wie es weitergeht 😉

    http://www.ardmediathek.de/das-erste/w-wie-wissen/zwillingsforschung?documentId=20079608

    http://www.spektrum.de/alias/vererbung/wie-gene-das-sozialverhalten-praegen-und-umgekehrt/1210961

    • Hallo Objektiv,

      ein Schäfer, ein Physiker und ein Mathematiker sollen eine Herde Schafe mit einem möglichst kurzen Zaun einzäunen. Der Schäfer macht sich sofort ans Werk, er nimmt sich einige Pfähle und eine Rolle Zaun, baut ein Gatter, treibt die Schafe hinein. Der Physiker überlegt eine Stunde lang, dann treibt er die Schafe in eine Schlucht und macht einen Zaun davor. Der Mathematiker überlegt fast den ganzen Tag lang. Dann nimmt er ein Stück von der Zaunrolle, wickelt sich darin ein und sagt: „Ich definiere drinnen als draußen.“

      Ich gebe auf!

      Viele Grüße
      Inka

  73. Katharina Henf

    Hallo in die Runde!
    Für mich stellt sich bei diesem Thema immer eine Frage: warum wenden Menschen soviel Energie darauf, wilde Theorien zu irgendwelchen rudelstrukturen zu entwickeln, wenn doch eigentlich harmonisches Zusammenleben praktisch so einfach zu erreichen ist? Verstärke ich deeskalierendes Verhalten, sorge ich für die Befriedungung jedes individuellen Bedürfniskreises und schaffe ich Schutz und Sicherheit für jedes Tier mit mir als Vertrauensinstanz, ist doch völlig wurscht, was jeder Hund angeblich für eine Stellung, Aufgabe oder Position hat…. Eigentlich kann es doch so einfach sein….
    Ich geh jetzt die wauzn knuddeln 😉

  74. Liebe Inka,

    (sorry, dass ich per Re-Mail antwortete. Habe ich nicht geblickt. Nun also hier im Blog. Macht ja auch Sinn.)

    ich verfasse hier einen Kurzbeitrag (der gar nicht so kurz ist) und gehe auf das Thema ausführlich bei mir im Blog ein. Denn es betrifft mich und mein Statement. Und wird sehr lang, wenn ich auf alle drei von Dir genannten Artikel sowie Deine Stellung dazu eingehe. Außerdem ist es an dem Thema Rudelstellungen vorbei.

    Für hier die Kurzfassung: Bis auf wenige Stellen, die ich kritisieren würde, die aber auch verzeihlich sind, ist der Artikel von cavecani hervorragend. Martine Schoppe, deren Seite ich auch kannte, trifft im Kern auch die Wahrheit über K statt K, Ihr Vergleich ist mit dem neuen Kollegen, der eingearbeitet werden soll, aber unpassend, ja unglücklich gewählt. Vergleiche hinken zwar oft, dieser aber sitzt im Rollstuhl. Der Artikel der Tierakademie fängt gut an und driftet zum Schluss (wie so oft in der Hundeszene) durch die ideologische Brille sehr stark ab. Es wird darin bedauert, dass bestimmte Methoden und Vorgehensweisen abgewertet oder falsch dargestellt werden, was die Autorin in eben diesem Artikel selber tut. Die Autorin kommt bei dem Thema gar auf Bedrohen und Schmerzen zufügen. Da wende ich ab. Ich sehe hier eine Grenze überschritten, die ich ebenfalls überschreiten würde, wie ich behauptete das Ablehnung aller Methoden bis auf positive Verstärkung, der pV-Purismus ala Animal Learn, tierschutzrelevant sei. Solche Provokationen darf man denken, man kann auch darüber schreiben und sich Gedanken machen. Aber solche Sprünge haben in einem sachlichen Artikel zu K statt K meiner Meinung nach nichts verloren, da hier alle mit einer anderen Ideologie pauschal verurteilt und über einen Kamm geschert werden. Man kann körpersprachlich arbeiten, ohne zu bedrohen, und erst recht, ohne Schmerzen hinzuzufügen.

    In Kürze erkläre ich meinen Satz “Ich konditioniere zwar auch. Vorrangig aber kommuniziere ich mit Hunden.” wie folgt: Der Satz schließt Konditionierung nicht aus, sie ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit (Artikel 3). Auch behaupte ich nicht, dass während einer Kommunikation kein Lernen stattfindet (Artikel cavecani). In der Tat will ich beim Kommunizieren NICHT zwingend dem Hund etwas beibringen, wie Martina es richtig beschreibt (Artikel 1). Ich möchte ihm tatsächlich oft nur etwas mitteilen, jetzt und hier.

    Als letztes zu Deinen Aussagen. Du schreibst „nicht die volle Ahnung hast“. Ich bitte Dich mit solchen Aussagen vorsichtig umzugehen. Ich habe an der ATN Hundepsychologie gelernt. Damit wird Dir sicher klar, dass mir theoretische Grundlagen sehr wohl bekannt sein dürften. Es ist ein provokantes und eskalierendes „Spiel“, über die Ahnung von Fremden zu sprechen, ohne sie zu kennen. Das gilt ganz besonders dann, wenn man selber eine ideologische Position bezogen hat.

    Deine Aussage „krampfhaft versuchen, mit Hunden zu kommunizieren, ohne dass diese dabei etwas lernen“ kann ich entgegnen: Das tue ich nicht. Weder tue ich etwas krampfhaft, noch versuche ich überhaupt so zu kommunizieren, dass der Hund nichts lernt. Das habe ich doch niemals behauptet. Missverständnisse beginnen ja schon da, wo Menschen dem anderen Dinge unterstellen oder folgern, die gar nicht wahr sind. Das möchte ich Dir gerne veranschaulichen: So wie Hunde, können auch Menschen nicht nicht lernen. Wenn Du Dich mit einer Bekannten im Cafe hinsetzt und über die Welt plauderst, kämst Du doch nie auf die Idee, zu behaupten, sie lehrt Dich gerade etwas. Natürlich tut sie das auch, aber das ist doch nicht vorrangig, was geschieht. Genauso ist Kommunizieren mit Hunden gemeint. Mehr dazu in meinem aktuellen Artikel in meinem Blog.

    Deine dritte Aussage: „Du meinst, die Konditionierung lebe von der Wiederholung. Das Gegenteil ist der Fall. (Klassische) Konditionierung lebt von der Überraschung.“ Auch das habe ich nie behauptet, Inka. Auch hier folgerst und verallgemeinerst Du. Ich sagte lediglich, dass aufgrund meiner Kommunikation mit ihm es zu einem Lerneffekt beim Hund durch Wiederholungen derselben Kommunikation kommt. Genau genommen lebt die klassische Konditionierung aber auch nicht von Überraschungen, sondern von einer gezielten Erweiterung eines natürlichen Verhaltens/Reflexes durch einen neuen, bedingten. Die Überraschungen sind eher die unerwünschten Ausnahmen, die aufgrund der nicht beherrschbaren Umwelt unsere Arbeit negativ beeinflussen können.

    Eine ausführliche Auseinandersetzung mit diesem Thema findet der interessierte Leser ab sofort unter: http://www.whispers-with-dogs.de/2014/03/kommunizieren-statt-konditionieren-geht.html

    Da hast Du aber was angestossen, Inka! 😀

  75. Hallo,

    Da möchte noch jemand mit aufsteigen in die Hunde Promiwelt,

    meine Meinung Frau von und zu hat überhaupt kein Fachwissen.

    Wenn sie sich nur einmal mit der neusten Verhaltungsforschung
    von Hunden auseinander gesetzt hätte die ja noch immer am Anfang steht, aber nein warum auch es gibt ja genung Hundehalter, den ich das Geld aus der Tasche ziehen kann.
    Und zu Frau Nowak sie arbeitet mit Körpersprache,der Hunde wau
    Hunde haben ihre eigende Körpersprache und wir Menschen unsere. Frau Nowak ist laut iher Ausbildung Hundetrainerin keine,
    Tierpsychologin und auch da gibt es zwischen den Ausbildungen, noch sehr große Unterschiede.
    Und zur Sendung von Ihr es wird alles zugeschnitten so das der Zuschauer glaubt, toll so schnell geht das auch bei Milan.
    Wie schon geschrieben ich halte auch diese ganze Geschichte über Rudelstellungen für sehr gefährlich. Hannas Bericht finde ich super. Ich selber habe zwei Jahre Tierpsychologie studiert und ich denke auch dann lernt man nie aus das ist auch gut so.
    Liebe Grüße.
    Doris.

  76. Die ist schon in der Promiwelt angekommen, Doris (Grüß Dich übrigens). Aber sie ist und bleibt ein C-Promi ala Gorgina oder die DSDS-Gewinner, weil Bekanntheit noch lange nichts mit Qualität oder Wissen hat.

    So wie ich die Situation derzeit entwickelt, dürfte BE nur dann langfristig ne Chance haben, sich zu etablieren, wenn sie umdenkt und mehr über die Schiene der Verhaltenstypen geht als über die der vererbten Stellungen. Aber kann jemand mit solch einen fanatischen Gehabe umdenken? Ich denke nur dann, wenn sie geschäftlich denken wird.

  77. Hallo Irek,

    du unterstellst mir eine ideologische Position. Dann ist die Diskussion an dieser Stelle beendet. Ich sehe das zwar anders. Aber über Meinungen lässt sich nicht streiten. Schade!

    Viele Grüße
    Inka

    P.S. Neugierig bin ich aber: Welchen Studiengang an der ATN hast du denn erfolgreich beendet?

  78. Hey Inka,

    das möchte ich Dir doch gar nicht unterstellen. Sorry, konnte man natürlich schon so verstehen, ich weiß. Weshalb werden denn so oft alle Worte auf die Goldwaage gelegt und danach gleich knallharte Konsequenzen daraus gezogen? Geht es denn nicht menschlicher, freundlicher, konstruktiver? Kann man sich denn nicht einfach austauschen und z.B. nett nachfragen, ob man das richtig verstanden hat? Und weshalb man so eingeordnet wird? Und dann einfach sagen, dass es gar nicht so ist?

    Deine Reaktion gleicht ja der von Barbara Ertel, wenn ihr etwas nicht passt. Auch da ist dann Schluss. Wir können so toll Fehlverhalten bei den anderen sehen und kritisieren. Bei uns selbst wird es dann viel schwieriger. Wir finden dann so viele Erklärung, um ein sehr ähnliches Verhalten zu legitimieren.

    Alles, was ich über Dich weiß, ist dass Du drei Artikel genannt hast von Menschen, die einer (für mich total extremen) Ideologie folgen, zumindest ist das bei Schoppe und Theby eindeutig der Fall (die beiden kennt man ja), die dritte wird dem Artikel zufolge sicherlich nicht anders stehen, der Artikel war am Ende ganz übel und sehr eindeutig. Welche Fehler die Artikelö beinhalten schrieb ich dann ja. Diese Fehler sehen meist diejenigen nicht, die sie nicth sehen wollen. Dann weiß ich noch, dass Du klickerst und was Du sonst noch auf Deiner Seite geschrieben hast. Es wäre also in der Tat eine Unterstellung und keine eindeutige Folgerung, auch keine Erkenntnis. Meine Meinung treffe ich nicht vorschnell, bin auf jeden Fall bereit, mich eines Besseren belehren zu lassen. Du auch?

    Du bist also nicht für absolute Gewaltfreiheit gegenüber Hunden, insbesondere keine Leinenimpulse, keine positive Korrektur (ich verwende das Wort Strafe in dem Zusammenhang nicht, weil es einfach falsch ist). Wie sieht es aus mit Körpersprachlichkeit, ist das für die mit Bedrohen gleichzusetzen? Wie setzt Du Deinem Hund Grenzen? Was würdest Du tun, wenn beim Longieren ein Hund in den Kreis laufen sollte? Ist ein „Nein“ oder ein „Pfui“ ggü. dem Hund als aversives Kommando möglichst zu vermeiden?

    Die Antworten auf diese Fragen zeigen dann, ob Du einer Ideologie folgst oder flexibel in der Wahl von Mitteln und Methoden bist.

    > … Studiengang an der ATN …

    s.o., habe ich doch schon geschrieben 😉

  79. Hallo Peter,

    wir kennen uns zwar nicht persönlich und wir teilen auch nicht diesselbe Meinung was Hundehaltung und -Erziehung angeht, und wir haben auch nicht dieselbe Ausbildung.

    Für Deine Prüfung bei der ATN möchte ich dir jetzt und heute bereits viel Gelingen und Nerven wünschen.

    Wie ich sehe, bist du mal wieder rethorisch unterwegs … wie du schreibst bist du nach allen Seiten offen, und begründest es gerne damit, dass du auch bereit bist mit positiven Strafen zu arbeiten. In meinen Augen ist das Gewalt gegenüber dem Hund und da ich das ablehne, bin ich für dich einfach festgefahren.
    Ausbildungsmäßig bin ich Tierverhaltensberaterin mit Schwerpunkt Hund – wohlbemerkt nach 2 jährigen Studien mit Abschluss, führe seit knapp zwei Jahrzehnten ein Hunderudel, arbeite seit mehr als einem Jahrzehnt mit Hunden und kann auf eine Hundehaltung von mehr als 40 Jahren zurückschauen.

    Rudelstellung ist für mich als Züchterin ein sehr bekanntes und wichtiges Thema. So wie es hier beschrieben worden ist, von den Gegnern und von den Befürwortern finde ich es sehr fragwürdig und wenig aussagekräftig.

    Schön, dass sich die Hundehalter gewehrt haben, denen man empfohlen hat sich zu trennen. Genauso schön, wenn andere irgendetwas gelernt haben und mitgenommen haben, dass ihnen den Umgang mit ihrem Hund vereinfacht. In der Hoffnung, dass das von deren Hund auch so empfunden wird.

    LG Tina

  80. Hallo Peter,
    danke für deine persönliche Begrüßung, möchte nur richtig stellen
    das wie wie weder persönlich bekannt, noch dieselbe Einstellung
    zum Hund , Erziehung haben. Kontakt nur im Fachforum der ATN.
    Ich habe vor Jahren bei der ATN das Studium erfolgreich abgeschlossen,für deine Prüfung wünsche ich dir viel Erfolg.
    Es ist mir wichtig als ausgebildente Tierpsychologin,mich zu distanzieren solche veralteten Erziehungsmethoden habe ich nicht bei der ATN studiert.

    Bitte entschuldigt meine Eintrag in eigner Sache.

    Liebe Grüße.

    Doris.

  81. Solveig Straehle

    Ich lese hier immer wieder von absolviertem „Studium“ für Hundepsychologie etc.
    FAKT ist: In Deutschland gibt es KEINEN anerkannten Studiengang für Tierpsychologie, Hundetrainer etc. und es wird auch kein akademischer Grad erworben!
    Anerkannte Studiengänge sind u.a. Biologie, Tierphysiologie, Zoologie etc.
    Alles andere ist gelinde gesagt, absoluter HUMBUG! Sorry, aber mehr ist das nicht!

    Aus Wikipedia:
    „… Tierpsychologe ist derzeit keine geschützte Berufsbezeichnung: Jedermann kann sich so nennen, eine Ausbildung ist nicht vorgeschrieben. Entsprechend ist die Qualität der angebotenen Dienstleistungen sehr variabel. Die Kenntnis der absolvierten Ausbildung eines Tierpsychologen erlaubt Rückschlüsse auf seine Qualifikation.

    Die Berufsbezeichnung Psychologe und der akademische Grad eines Diplom-Psychologen sind in Deutschland gesetzlich geschützt und dürfen dort nur von Absolventen des universitären Studienganges Psychologie geführt werden. Die Bezeichnung Diplom-Tierpsychologe darf in Deutschland aufgrund der Verwechslung mit einem akademischen Grad nicht geführt werden, da die Abschlussbezeichnung Diplom aufgrund von Landesgesetzen den Hochschulen vorbehalten ist.[1][2]

    Für Tierärzte gibt es die Möglichkeit einer international anerkannten Zusatzausbildung als Spezialist für Verhaltensmedizin. Dazu wird der Titel Diplomate of the European College für den Bereich Veterinary Behavioral Medicine – Companion Animals (DECVBM-CA) vergeben.

    Im Unterschied dazu ist der Begriff „Tierpsychologe“ in Deutschland nicht geschützt und wird daher frei verwendet, insbesondere von Trainern in Hundeschulen. Es existiert kein staatlich anerkanntes Studium der Tierpsychologie. Angebote als Lehrgänge oder Fernlehrgänge sind rein privater Art und beinhalten keine staatlichen Abschlüsse…“

    Herzliche Grüße
    Solveig

  82. Hallo Solveig, ich weiß, dass der Begriff als solches nicht anerkannt ist, aber vll. machst du dir mal die Mühe nachzulesen, was wer wo an Wissen absolviert hat.

    ich persönlich habe dies auf meine Homepage mit Dozenten hinterlegt. Mein Studium basiert auf ca. 500 Unterrichtsstunden gepaart mit Seminaren … ich will dir damit nur mal kund tun …

    ein Wochenendseminar war es nicht …

    aber noch mehr, kann ich es dir kund tun, wenn wir uns fachlich unterhalten. Ich stehe gerne dazu bereit. Als Hundeverhaltensberaterin, sowie auch als Züchterin bin ich jährlich in Fortbildungen – ich scheue ein konstruktives Gespräch nicht.

    Ganz im Gegenteil, ich würde es begrüßen mich mit einer Ausbildung gegenüber den Wochenendseminarlern absetzen zu können per Bezeichnung, bislang schaffe ich das nur mit meinem Wissen.

    LG Tina

  83. Wow, so viel Gift, das hier gerade verspritzt wurde. Und so viel Unsensibilität, so wenig Gespür und Höflichkeit. Hmm, eigentlich war es gar Gehäßigkeit. Eigentlich kein Grund, mich damit rumzuschlagen. Wären die Menschen doch zu anderen Menschen auch nur annähernd so rücksichtsvoll und taktvoll, wie sie es zu ihren Hunden sein wollen, wäre die Welt viel besser. Das ist an Dich gerichtet, Doris!

    Das Du aufgrund eines kollegialen Grußes so reagierst, zeigt mir, wie ich Dich zukünftig einzuordnen habe.

    Wen interessiert hier, welche Einstellungen wir beide teilen? Demnächst dürfen sich Menschen nicht mal mehr grüßen, wenn sie nicht die selbe Einstellung zum Hund haben, ohne klarzustellen, dass sie unterschiedlich ist? Da sieht man doch recht deutlich den Unterschied zwischen meiner Art mit Menschen umzugehen und der Deinen.

    > für deine Prüfung wünsche ich dir viel Erfolg.

    Weshalb ich das für besonders gehäßig halte? Weil Du schon im Satz davor klar gemacht hast, wie Du zu mir stehst. Daher darfst Du zwar nun vorheucheln, Dein Wunsch wäre aufrichtig. Das nehme ich Dir aber nach allem, was Du vion Dir gabst, nicht ab. Man grenzt sich nicth von jemadnen ab, um ihm abschließend vom Herzen Gutes zu wünschen.

    Ich habe alle Lektionen durch und ich würde mit Dir wetten, dass Du nicht mehr Prozente bei dem lektionen erreicht hast als ich, weil ich über alle lektionen fast bei 100% korrekter Antworten bin. Wenn Du mutig bist, nimm die Wette doch an. Der Verlierer zahlt 100 Euro an eine Tierschutzorga seiner Wahl! Fair genug?

    > Es ist mir wichtig als ausgebildente Tierpsychologin,mich zu distanzieren solche veralteten Erziehungsmethoden habe ich nicht bei der ATN studiert.

    Meine Frage an Dich: Welche veralteten Methoden habe ich in diesem Blog als diejenigen bezeichnet, die ich selbst gerne anwende und von denen Du Dich distanzieren möchtest? Ich habe eine Auflistung von Methoden angegeben, was nichts darüber aussagt, wie ich zu diesen stehe.

    ————–

    Hallo Christine,

    bzgl. Ausbildung und Meinung stimmt das, was Du sagst.

    > viel Gelingen und Nerven wünschen

    Wünschst Du mir das wirklich? Sollte das wirklich ehrlich gemeint sein, dann danke.

    Ich habe Dipl. Inform. studiert und mit einem „sehr gut“ mein Diplom bestanden, alle Lektionen bei ATN fast perfekt beantwortet. Ich werde diese Prüfung demnächst genauso wenig aufgeregt ablegen, wie alle anderen in meinem Leben auch. Ich war bislang – das mag etwas großkotzig klingen, aber so war es halt – eher von allen Prüfungen und Aufgaben unterfordert als gefordert. Für mich eine Formalie. Deshalb habe ich bereits im März eine umfangreiche Fortbildung begonnen, die ziemlich konträr zu den Inhalten von ATN ist. Und das ist gut so, denn es zeigt meine Offenheit und Flexibilität, von den Besten zu lernen und dann einen eigenen Weg zu gehen. Und der hat derzeit viel mehr mit positiver Verstärkung als mit positiver Korrektur zu tun.

    > und begründest es gerne damit, dass du auch bereit bist mit positiven Strafen zu arbeiten

    Ich arbeite ÜBERHAUPT und unter keinen Umstädnen mit postiiver Strafe.

  84. Ups, der vorherige Beitrag wurde zu früh abgeschickt.

    Also… Ich arbeite (fast) ÜBERHAUPT nicht und unter (fast) keinen Umständen mit positiver Strafe. Ausnahmen wären die Fälle, die im ATN-Skript als sinnvolle effektive Einwirkungen beschrieben wurden, z.B. Hund will zum ersten Mal übern Zaun auf die Straße springen und man beeindruckt ihn so, dass er es nie wider tut. Wer Hunde bestraft, hat das Wesen der Hunde nicht verstanden. Deshalb sage ich ja auch, es darf nicht positive Strafe, sondern muss positive Korrektur heißen. Strafen bedeutet, einem Vergehen Unangenehmes als Konsequenz folgen zu lassen. Wir müssten somit dem Hund ein bewusstes (absichtliches) Fehlverhalten attestieren, um ihn dafür zu bestrafen und müssten uns auch dann noch fragen: Ist Strafen eines Hundes sinnvoll d.h. erkennt der Hund den Zusammenhang und vor allem verändert sich das gesamte Verhalten des Hundes danach (samt Nebeneffekte) zum Positiven?

    Vor allem, Christina, begründe ich meine Offenheit keineswegs damit, dass ich bereit bin mit positiver Strafe oder Korrektur (hier soll die Bezeichnung mal unbedeutend sein) zu arbeiten. Sondern, dass ich überhaupt bereit bin, mir fast alle Methoden anzuschauen, sie genauestens kennen zu lernen und erst anschließend diese gutzuheißen oder abzulehnen. So auch „Grenzen setzen aber nett“ von Maria Hense. Das nenne ich Offenheit. Und das Wort „gerne“ hat darin schon überhaupt nichts zu suchen. Man könnte ja auf die Idee kommen, es würde Spaß machen, ein Tier aversiv zu korrigieren. Das macht weder bei Menschen noch bei Tieren Spaß. Dennoch kann eine Ohrfeige, z.B. in Schock- und Paniksituationen, bei Menschen sinnvoll sein.

    > bist du mal wieder rethorisch unterwegs

    Wie soll man unterwegs sein, wenn man schreibt? Es hört sich so an, als wäre gegen Rhetorik etwas einzuwenden. Es kommt nicht darauf an, wie geschickt man etwas formuliert, sondern auf den Inhalt an sich. Wenn man mit Ungenauigkeiten, manipulativen Aussagen, Pauschalisierungen etc. zu tun hat, muss man genau analysieren und diese aufzeigen und erklären, damit am Ende das übrig bleibt, wonach wir alle streben sollten: der nackte Inhalt und die Wahrheit. Auch wenn sie dann nicht jedem schmeckt.

    > Gewalt gegenüber dem Hund und da ich das ablehne, bin ich für dich einfach festgefahren

    Das bist Du nicht, nur weil Du Gewalt gegenüber dem Hund ablehnst, Christina. Das tue ich genauso wie Du. Es kommt auf so viel mehr an, bevor ich jemanden für festgefahren halte. Auf die Frage z.B. was man für Gewalt hält. Und wie sehr man sich gegenüber bestimmten Methoden (und welchen) abgrenzt.

    @Solveig: Ich denke, man kann dann schreiben Hundepsychologe nach ATN und ATN verlinken. Dann dürfte klar sein, um welche Ausbildung es sich handelt. Im Falle Hundepsychologe nach ATN ist es immerhin in der Regel ein 14monatige Fernstudium/-lehrgang.

  85. Christina und Doris, danke!

    Irek, warum gleich so angefasst? Du bist derjenige, der so tat, als sei sein ATN-Studium schon erfolgreich abgeschlossen. Und ich wäre lässig eine Wette über 100 Euro eingegangen, dass dem eben heute und jetzt nicht so ist. Das ist aber letztlich für diese Diskussion auch irrelevant; und es war von mir gehässig, den Rest der Lesenden darauf zu stoßen, dass du eben noch keine Prüfung bestanden hast, aber dies vermuten lässt…

    Zurück zur Sache: Deine Forderung „es darf nicht positive Strafe, sondern muss positive Korrektur heißen“ ist lerntheoretisch nicht zu erfüllen, denn in welchen Quadranten der operanten Konditionierung willst du deine „positive Korrektur“ in Abgrenzung zur „positiven Strafe“ denn schreiben?

    Es haben schon viele versucht, „Strafe“ mit dem Wort „Korrektur“ zu rechtfertigen. Auch Cesar Millan tut dies offensiv. Und wenn man dann mal beim „Korrigieren“ ist, ist die Grenze zur „Gewalt“ (Schmerz-, Scheckreiz) fließend. Das Wort „Strafe“ wiederum impliziert gar keine Gewalt.

    Womit wir wieder am Anfang sind: bei deiner Rhetorik. Du benutzt „extrem ideologisch“ so, dass eine eigentlich wertneutrale Beschreibung bei mir wie eine Beleidigung ankommt. Dabei hast du recht: Ich bin idealistisch, aber auch realistisch. Und eine reale Chance, dass wir beide in unseren Wertvorstellungen auf einen Nenner kommen, sehe ich nicht. Sprachlich nehme ich es mit dir und jedem auf, aber in der Sache bringt uns das nicht weiter.

    Ich verbringe lieber Zeit mit meinen Hunden.

  86. Hallo Inka,

    > aber in der Sache bringt uns das nicht weiter.
    > Ich verbringe lieber Zeit mit meinen Hunden.

    Geht mir genauso. Daher denke ich, dass wir am Ende des Austauschs angelangt sind.

    Wie so häufig, wenn pV-Puristen vor Argumentationen stehen, denen sie nichts entgegen zu setzen haben (Stichwort Kommunizieren / Konditionieren), werden diese übergangen. Auch das erinnert mich an das geschilderte Vorgehen bei Frau Ertel. Ich habe das so erwartet. Es entspricht meiner jahrelangen, fast ausnahmslosen Erfahrung, im Austausch mit ideologisch positionierten Hundehalterinnen. Hut ziehen kann ich bislang nur vor einer einzigen Person (sowie Freunden, die pV-Puristen sind): Maria Hense, die genauso klare pV-puristische Positionen vertritt, es aber ausnahmslos schafft, ohne jegliches Gift, mit Überzeugung und Aufklärung, aber ohne Missionierung und sogar ohne Verurteilung aufzutreten. Sie hat meine uneingeschränkte Hochachtung dafür.

    > Deine Forderung

    Hierfür gäbe es eine einfache Lösung: die Korrektur ersetzt begrifflich die Strafe in demselben Quadranten. Positive Strafe hingegen hat unter gar keinen Umständen im Zusammenhang mit Hunden etwas zu suchen. Somit muss sie gar nicht weiter (außer theoratisch und wissenschaftlich) betrachtet werden. Dieser Meinung schließen sich, so weit ich weiß, auch Trainer an wie Baumann oder Grewe.

    Es handelt sich dabei nicht um eine Rechtfertigung. Denn durch eine andere Begrifflichkeit wird die Handlung ja nicht anders. Nur in unseren Köpfen wird etwas korrigiert, nicht bei den Hunden. Aber auch das ist viel Wert. Der des Wort Strafe hat automatisch eine negative Bedeutung, das Wort Korrektur dagegen eine neutrale. Passt natürlich den pV-Puristen nicht so recht, denn Strafe klingt doch so schön negativ und zum verurteilen geeignet. Ja ja.

    > Und wenn man dann mal beim “Korrigieren” ist, ist die Grenze zur “Gewalt” (Schmerz-, Scheckreiz) fließend.

    Natürlich ist sie das. Grenzen sind oft fliessend. Daran ist erst einmal überhaupt nichts Schlechtes. Im Gegenteil, man könnte ja auch sagen, dadurch dass die Grenzen fließend sind, haben wir um so mehr auf angemessenheit der Mittel zu achten und usn ständig zu hinterfragen. Man kann die selben Dinge oft sowohl negativ (hier als Gefahr) als auch positiv (hier als Chance) darstellen. Die pV-Puristen tun das erstere, damit sie sich weiter abgrenzen und die anderen möglichst schlecht aussehen lassen können. Ich finde es schade, denn darunter leidet die Hundeszene.

    > Das Wort “Strafe” wiederum impliziert gar keine Gewalt.

    Korrekt. Mathematisch ausgedrückt: Gewalt kann und ist nur eine Untermenge der Strafe.

    > “extrem ideologisch” so, dass eine eigentlich wertneutrale Beschreibung bei mir wie eine Beleidigung ankommt

    Das allerdings wollte ich nicht, Inka. Tut mir wirklich leid, wenn das so ankam udn sich so liest. Ich werde zukünftig aufpassen, dass dieser Eindruck nicht unbeabsichtig entsteht.

    Ich verurteile Deine Einstellung nicht und (auch bei tierschutzrelevanten Bedenken des pV-Purismus) ist das immer noch eine deutlich bessere und hundefreundlichere Einstellung als die mancher Trainer am anderen Ende der Skala.

    Ich halte es nur nicht für den optimalen Umgang mit Hunden. Daher befindet sich mein Weg mehr in der Mitte dieser Skala.

    Uuups, da war noch was: „Du bist derjenige, der so tat, als sei sein ATN-Studium schon erfolgreich abgeschlossen.“

    Das ist nun eine Unterstellung. Das weißt Du. Ich habe so nicht getan! Ich sagte, ich habe an der ATN Hundepsychologie gelernt. Das ist 100% sachlich korrekt.

    Wenn ich in den nächsten paar Tagen oder Wochen (meine Lektionen sind ja abgeschlossen) diese Prüfung ablege, wird das an meinem Knowhow nicht das Geringste verändert haben.

    „Und ich wäre lässig eine Wette über 100 Euro eingegangen, dass dem eben heute und jetzt nicht so ist.“

    Und ich hätte daraufhin abgelehnt und das erklärt, was nun im Absatz oben steht. Denn ich weiß, wann ich eine Wette gewinnen und wann verlieren muss. Deshalb bot ich lieber die wette Doris an.

    > Und eine reale Chance, dass wir beide in unseren Wertvorstellungen auf einen Nenner kommen, sehe ich nicht. … aber in der Sache bringt uns das nicht weiter.

    Denke ich auch. Dann danke ich Dir Inka für den Austausch und wünsche Dir mit Deinen Hunden noch viel Freude und beruflich alles Gute. Im Gegensatz zu den Heuchlern weiter oben, die eine häßliche Fratze gezeigt haben, meine ich es ganz aufrichtig.

    Irek

  87. Bevor ich diesen Blog verlasse und wir das Thema schon ohnehin so breit getreten haben, dass ich nun daas ansprechen kann, was ich mir gestern noch verkniffen habe, sage ich Euch noch dies hier:

    Ihr meint, ich wäre rhetorisch recht gut. Dann glaubt Ihr, INka, Christina und Doris, doch sicherlich auch, dass ich bei einem Satz wie

    „Welchen Studiengang an der ATN hast du denn erfolgreich beendet?“

    zwischen den Zeilen lesen kann und mir klar war, worauf Du hinaus wolltest. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch Christina und Doris clever genug sind, das erkannt zu haben.

    Nun behaupte ich, dass wenn mir zwei Personen, die mir im ATN-Forum absolut nicht wohlgesonnen sind und sich immer deutlich von meinem Weg aus wohlbekannten Gründen distanzieren, aufgrund eines solchen Satzes unvermittelt alles Gute für die Prüfung wünschen, das nicht freundlich gemeint ist, sondern den Nebeneffekt haben soll, klarzustellen, dass diese noch ansteht. (die Vorfälle zwischen mir und Christina im ATN-Forum inkl. Intervention der Admins werde ich hier nicht näher schildern, da im ATN bleiben sollte, was dort passiert). Im Gegensatz zu Doris und Christina weiß ich, wo die Grenze ist.

    Wie finden wir solch ein Verhalten? Soll es doch möglichst mein Standing hier schwächen.

    So etwas tun gehäßige, unsouveräne Menschen, denen solche Mittel Recht sind, anstatt bei einer sachlichen unpersönlichen Diskussion zu bleiben. Der Leser möge sich selbst ein Bild über solche Personen machen.

  88. Erst einmal vielen vielen Dank für den Beitrag! Ich hatte zuvor nichts von den erwähnten Personen gehört, aber schon viel über Rudelstellung, etc.
    Ich finde den Beitrag toll, super geschrieben und absolut lesenswert! Danke dafür.

    Es ist wichtig, dass man Zugang zu solchen Informationen und Erfahrungen hat. Es schützt vor Fehler auf Kosten der Tiere.

    Ich liebe das gemeinsame Leben mit unseren beiden kleinen Hündinnen und es gibt nichts Schöneres, als sie glücklich, unbeschwert und lachend zu sehen!
    Mit liebevoller Konsequenz und positiver Arbeit kann man soviel erreichen! Und es macht Spaß, Freude und glücklich!

    Unbeachtet der Rudelstellung… Nachdem ich nun viel darüber gelesen habe empfinde ich es als sehr gefährlich und traurig, dass dieser (in meinen Augen) Unsinn so präsent ist und verbreitet wird!
    Das erinnert mich an meine naive Blindheit, als ich die Serie von CM verfolgt habe und alles so toll fand. Diese Serie hat viel dazu beigetragen, dass wir uns entschieden haben, einen Hund aufzunehmen. Mittlerweile finde ich die Methoden und die oft versteckte Gewalt schrecklich. Für unerfahrene Menschen ist vieles nicht sichtbar. Und das ist gefährlich!

    Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. (Antoine de Saint-Exupéry)

  89. Hallo Emma H.,

    da würde ich gerne mal ein Foto von sehen, wenn Deine Hunde unbeschwert und lachend sind. 🙂

  90. Potzblitz º¿º
    ..wenn ich bedenke wie viele schöne Ausgehrunden verloren gegangen sind für die Zeit die ihr für diesen Zitat: „Zickenkrieg“ aufwendet….
    Ein großer Teil der „Weltanschauung“ eurer Hunde wird euch auf ewig verborgen bleiben.
    Wir sollten so gut wie möglich beobachten.
    Ihr streitet Euch hier um die Marke des bestmöglichen Fernglases..

  91. Hm, egal ob Barbare Ertel, Maja Nowak oder Cesar Milan. Sie alle vermitteln den absolut unwissenden Hundehaltern doch wenigstens, dass ein Hund feste Strukturen und Regeln braucht. Das was ich in den Sendungen sehe ist, dass Hunde zur Ruhe kommen, wenn sie richtig geführt werden. Ob jetzt von DEM Rudelführer oder von der entsprechenden Rudelstellung ist doch egal. Hunde brauchen nicht nur Leckerchen, Freiheit und Streicheleinheiten.

  92. Tobias, dann schauen wir nicht dieselben Sendungen.

    Natürlich braucht ein Hund – wie jedes Lebewesen – Strukturen. Es geht jedoch um den Weg, mit dem ich diese Strukturen vermittele.

    Da gehe ich bewusst einen anderen als die drei Genannten.

  93. Hallo Tobias,

    ersteinmal die drei genannten haben keine spezielle Ethologie,
    studiert oder ein wissenschafliches Wissen.
    Dann denke ich wären Sie anders drauf, zu deren Sendungen
    es wird für den Zuschauer genau zugeschnitten und ich halte sie für sehr gefährlich nachahmung. Hunde brauchen Liebe, Sicherheit,
    Freiheit eine tiefe Bindung zu seinen Menschen.
    Also wo ist das Problem wir belohnen uns ja auch mit einen Eis oder Schokolade, trotzdem kann man ja strukturen haben mit seinen Hund.

    LG. Doris.

  94. > Ob jetzt von DEM Rudelführer oder von der entsprechenden Rudelstellung ist doch egal. Hunde brauchen nicht nur Leckerchen, Freiheit und Streicheleinheiten.

    Ja, ersteres wäre egal. Und ja, zweiteres stimmt auch. Bei der Nowak vermute ich sogar, dass sie tolle Beziehungen zu ihren Hunden hat und diese bei ihr glücklich sind. Bei Millan würde ich liebend gerne eine Beziehungs- und Bindungstest mit Junior machen (Daddy ist ja nicht mehr).

    Was die Sendungen definitiv nicht vermitteln, was ich aber für grundlegend halte, ist der Aufbau einer gesunden Beziehung zum Hund. Es wird nur an Symptomen gearbeitet. Dadurch wird ein unvollständiges Bild von der „Arbeit“ mit einem Hund vermittelt.

    Es geht gar nicht um das Zuschneiden von Sendungen. Das ist nun mal Bestandteil von allen Sendungen im TV. Das Bild kann dadurch zwar verfälscht wiedergegeben werden, muss aber nicht. Also brauchen wir das nicht zu diskutieren. Aber wir können ansprechen, was definitv fehlt und essenziell ist: Beziehung und Bindung. Konkret: Die Nowak müsste bei jedem Fall, anstatt festzulegen, ob der Hund ein MBH ist oder gar keinen BH trägt, zunächst sich die Beziehung anschauen und daraufhin erst festlegen, wie sie vorgeht. Habe ich bei ihr aber noch nie gesehen. Sie ist leider genauso festgelegt wie die Grünschleifen, wenn sie nach dem Motto arbeitet: Kommunizieren statt Konditionieren. Denn auch sie lehnt damit einen ganzen Bereich an Maßnahmen grundlegend ab, die zuweilen sinnvoller, effektiver, beziehungsfördernder wären.

    Man, kotzen mich diese Betonköpfe auf beiden Seiten der Skala an. Aber sie haben auch etwas Gutes: man kann an ihrem Beispiel sehen wie es nicht gehen sollte.

  95. @Hannah:

    Liebe Hannah,

    ich war auf demselben Seminar wie Du, vielleicht erinnerst Du Dich, Franziska aus Göttingen. Mit Emelie und Sali.

    Ich bin auch total entnervt von der ganzen Geschichte, ich habe laut Barbara auch einen Doppelbesatz, und ich werde natürlich KEINEN !!!!!! meiner beiden Hunde weggeben. Laut Barbara und Ihren Helferlein betreibe ich jetzt massive Tierquälerei……

    Trotzdem habe ich mich im Forum angemeldet und freischalten lassen, weil ich mal lesen wollte was da so abgeht! Unfassbar!!!

    Ich würde mich freuen wenn Du dich mal bei mir meldest:0173/8542026………

    Ich hoffe ihr habt Eure beiden Hunde noch und seit damit nach wie vor glücklich und zufrieden!!

    Ganz liebe Grüsse Franziska

  96. @Hannah:

    Liebe Hannah,

    ich war auf demselben Seminar von Frau erteil wie Du, vielleicht erinnerst Du Dich, Franziska aus Göttingen.

    Ich bin auch völlig entnervt!!!

    Barbara stellte auch bei uns (in ihre rWelt) einen Doppelbesatz fest und forderte die sofortige Trennung beider Hunde!!!!! Unfassbar.
    SELBSTVERSTÄNDLICH werde ich keinen meiner Hunde weggeben!

    Trotzdem habe ich mich im Forum dort angemeldet, weil ich mal lesen wollte was da so abgeht: es ist wirklich unfassbar.

    Von Anfeindungen massive Tierquälerei zu betreiben, bis hin zu Tauschbörse für „unpassende “ Hunde.

    Alles natürlich im geschlossenen Bereich. Aus den Videos vom Seminar wurde teilweise der Ton rausgeschnitten und nur das Gewünschte ist zu hören.

    Ich würde mich freuen, wenn Du dich mal bei mir meldest: 0173/8542026

    Liebe Grüsse Franziska

  97. @hannah, franziska, auch wir waren nun auf einem WS. Leider können wir euch so gar nicht zustimmen. Hannah, euer einschätzungsvideo haben wir uns angesehen, nur ist darauf nichts zu sehen, was du hier als so dramatisch beschrieben hast… was wir allerdings beim ws gesehen haben, hat uns überzeugt. Schade, dass du es dir nicht geholfen hat, damit du deinen hunden helfen kannst. Viel Glück weiterhin beim lösen deiner Probleme.

  98. Hallo h.t.,

    das ist doch genau das Dilemma: Überwiegend ist so ein Seminar überzeugend. Es sind nicht lauter Deppen, die dorthin gehen und überzeugt von der Idee zurück kommen. Es ist was dran an den Rudelstellungen und es kann überzeugen.

    Dennoch sind der Umgang mit dem Thema, mit den Menschen, mit Kritik sowie die Empfehlungen etc sehr oft völlig inakzeptabel.

    Es haben sich nicht nur fast alle Trainer aus der Ecke der pV-Puristen von dieser Theorie und deren Handhabung distanziert, sondern auch die der anderen Ecke: Baumann hat vor einigen Wochen schon Stellung genommen, heute hat sich Balser sehr deutlich distanziert, die durchaus eine gewisse Rollenverteilung im Rudel anerkennt. Nur die Nowak hat mit Frau Ertel eine Allianz geschmiedet. Und viele Fans dadurch verloren. Ich bin gespannt, wie lange diese Kooperation noch andauern wird.

    Meiner Meinung nach ist Frau Ertel schon am Zenit angelangt oder gar dahinter.

  99. @h.t.: Hannah war vor allem aus Neugierde beim Seminar, nicht weil sie Probleme hat oder hatte. Kleine Baustellen hat natürlich jeder, auch Hannah… Aber als ich vor Kurzem mit ihr und ihren Hunden spazieren war, habe ich ein harmonisches Trio erlebt: einen offenen und entspannten Menschen, die er auf seine Hunde achtet, und zwei Hunde, die fröhlich und entspannt sind – auch bei der Begegnung mit meinen nicht immer 100% kompatiblen Hunden. Ich finde es absurd, dass sie einen Hund tauschen sollte.

  100. Danke Inka!
    Das ist ja tatsächlich eine pfiffige Masche, die ich ja selbst von den „Obersten“ dieser Rudel-Szene nun schon hören durfte. Mache den Menschen schlecht und erfinde Probleme bei dessen Tieren – Der beste Weg um jemanden zu denunzieren und unglaubwürig zu machen.

    Klappt nur leider nicht. So ein Ärger 😉

  101. Wait, what? Hannah hatte keine Probleme mit ihren Hunden? Hat aber auf facebook immer wieder ihren guten Draht zu Maja Nowak betont, mit deren Unterstützung sie seit zwei Jahren mit ihren Hunden arbeitet? Respekt, eine lange Zeit um aus problemlosen Hunde problemlose Hunde zu machen 😉

  102. @Peter, es ist sicher nicht immer alles im forum von rs sehr höflich. das war auch einer der gründe, warum ich mit negativen gefühlen zum ws gefahren bin. allerdings habe ich es dort komplett anders erlebt! alle waren äußerst freundlich, hilfsbereit und für jede frage offen. es wird immer menschen im anonymen internet geben, die extrem sind… ich hätte da außerdem noch ein paar fragen an dich:
    wieviele ws hast du denn schon persönlich besucht, um dir selber ein bild zu machen?
    mit wievielen hundehalter hast du denn nach so einem ws schon persönlich gesprochen?
    wieviele einschätzungsvideos im forum von rs hast du denn schon gesehen? (die sind ja nun mal nur für ws-teilnehmer frei)
    wie oft hast du denn schon persönlich mit frau ertel, frau nowak usw. gesprochen?
    weißt du wieviele zufriedene hundehalter es gibt, nachdem sie den zustand eines z.b. doppelbesatzes geändert haben?
    wieviele hunde hast du vorher und nach einem ws gesehen?
    es ist für mich hier nicht nachvollziehbar, dass auf grund des berichtes eines einzigen hundehalters, mal einfach was verurteilt wird! alleine bei unserem ws waren es ca. 15 (!) hundehalter und am nächsten tag sicher nochmal soviele. und bei hannah´s teilnahme waren sicher auch nicht weniger. wie schon gesagt, ich habe das einschätzungsvideo ihrer hunde gesehen, was euch allen hier nicht zu teil (leider). Denn danach hättet ihr sicher eine andere meinung über ihre verteilung. eins noch zum schluss: frau balser kann sich gerne davon distanzieren, denn vor ihr wurden wir ganz besonders von unserem hundetrainer gewarnt! ich nenne es schlicht und ergreifend stutenbißigkeit was hier abgeht. und damit klinke ich mich aus. bleibt ihr weiterhin schön BLIND, wenn ihr nicht SEHEN wollt.

  103. Hannah Maxellon

    Eva, das erkläre ich dir sehr gern. Ich habe mich vor zwei Jahren entschieden, eine traumatisierte Wolfshündin aufzunehmen, die bis dato panische Angst vor Menschen hatte (unbekannte Ursache). Ich bin zu diesem Zweck 2-4 mal wöchentlich 60km gefahren, um mit der Hündin vertrauen aufzubauen. Meine Nachbarin hatte bereits mit Maja gearbeitet und hatte sie zum Dezember hin „gebucht“. Ich habe da die Chance genutzt, ihr die Hündin vorzustellen und Ideen einzuholen, wie wir weiter an ihrer Angst vor Menschen arbeiten könnten. Maja sagte uns an diesem Tag, dass wir die Hündin unbedingt bei uns behalten und nicht zurück zu dem Züchter bringen sollten, bei dem sie bis dato noch lebte. Sie könne sich so schneller an uns gewöhnen. Maja war übrigens zum damaligen Zeitpunkt noch der festen Meinung, meine beiden Hunde würden hervorragend zueinander passen.

    Seit diesem Tag an, bin ich mit Maja in Kontakt, da sie die Entwicklung von Aiyana (meiner Hündin) mitverfolgte. Zu ihren jährlichen Lesungen in unserer Nähe haben wir uns dann getroffen und über die Geschehnisse berichtet. Meine Hündin hat ihre Angst fast vollständig abgelegt. Zuletzt war sie noch sehr schüchtern, meinen Mann betreffend. Doch auch dies erledigt sich täglich etwas mehr.

    Ich habe weder Seminare mit Maja besucht, noch aktive Trainingseinheiten mit meinen „problematischen Hunden“ mit ihr gehabt. Es ging einzig und allein um die Traumabewältigung meiner Hündin, da ich zur damaligen Zeit keine Ahnung von Angsthunden hatte – diesem aber unbedingt helfen wollte.

    Also Eva. Inwieweit du das nun als Probleme meiner Hundehaltung definieren willst, ist dir überlassen. Du kannst dich aber gern mit mir und meinen Hunden einen Spaziergang unternehmen, um zu sehen, wie problembehaftet wir sind und wie viel Angst meine Hündin noch hat.

  104. Hannah Maxellon

    Mein Rüde arbeitet im Übrigen mit mir Altenheimen als Besuchshund, hat bereits erfolgreich mit mir Projekte mit Jugendlichen aus sozial schwachen Milieus geführt und bei seinen Vorbesitzern die Begleithundeprüfung abgelegt (ich habe ihn auch Second Hand). Noch dazu hat er mich 4 Semester meines Studiums der Sozialen Arbeit begleitet.

    Beide Hunde begleiten mich zurzeit während meiner Arbeit mit betreuungsbedürftigen Erwachsenen, Älteren und Menschen mit Behinderung und sind dort ein wertvoller Bestandteil im Umgang mit den Menschen.

    Also meinen Hunden Probleme anzulasten ist wirklich erstaunlich naiv. Darf man mit Maja Nowak keinen Kontakt haben BEVOR man evtl. was falsch macht?? Mir war klar, dass mit einem Angsthund viel falsch laufen kann und ich wollte VORHER wissen, wie ich die Sache angehe. Meinen Rüden hatte ich bis dato bereits zwei Jahre und er hatte damit ohnehin nix zu tun.

  105. Hannah Maxellon

    Für alle, die es interessiert:

    Hier sieht man einen Doppelbesatz MBH und meinen Doppelbesatz VLH. Diese Hunde haben sich vorher noch nie(!) gesehen!! Alle vier Hunde wurden von Barbara Ertel im Februar diesen Jahres eingeschätzt.

    https://www.youtube.com/watch?v=T_WwIcEGeVg

  106. Danke für das Video, ein Beispiel für absolutes Reparaturverhalten und erzwungene friedliche Koexistenz zwischen unpassenden Hunden und sogar noch Doppelbesätze.
    Was wolltest du damit beweisen Hannah?

  107. PS, ich habe auch dein 2. Video gefunden – die Erstbegegnung zwischen 2x Doppelbesatz – Danke auch dafür, denn besser kann man nicht erklären, was passiert, wenn solche Hunde aufeinander treffen- und ihr findet das auch noch i.O.

    Damit bin ich hier auch raus ; hirnloses, auf Krawall gebürstetes Geschreibsel deinerseits und deiner Anhänger.

    • Oje, hier schreibt jemand „hirnlos“, der von Hunden als von „Doppelbesätzen“ schreibt. Bitte bitte, halte keine eigenen Hunde..

  108. Du schreibst:“…Meine Hündin hat ihre Angst fast vollständig abgelegt. Zuletzt war sie noch sehr schüchtern, meinen Mann betreffend. Doch auch dies erledigt sich täglich etwas mehr…“

    Sorry, aber das sah auf dem Workshop noch ganz anders aus. Da war eine panische Hündin zu sehen, nicht schüchtern sondern vollkommen durch den Wind. Wie erklärst Du Dir das? Sicher kein Hund, der mit behinderten Menschen arbeiten sollte. Bei uns werden im Sozialbereich strenge Anforderungen an Therapiehunde gestellt, unsichere Hunde fallen gnadenlos durch die Prüfung, was auch richtig ist, denn die Hunde müssen absolut wesensfest sein, davon ist Deine Hündin weit entfernt im Gegensatz zu Deinem Rüden.

    Und was Deine Doppelbesatz-Videos anbelangt: Ich sehe eine völlig überforderte Boxermixhündin (MBH?), die von VLH Wolfshündin bei der Begrüßung heftigst angerempelt und massiv bedrängt wird. So sieht keine Begrüßung von souveränen passenden Hunden aus. So dürften sich Deine Hunde meinen nicht nähern…

    LG
    Laura

  109. Hallo Peter (Irek),

    Du schriebst: „…Bei Millan würde ich liebend gerne eine Beziehungs- und Bindungstest mit Junior machen (Daddy ist ja nicht mehr)…“

    1.) Wie sieht denn so ein Beziehungs-Bindungstest aus und was willst Du daran erkennen?

    2.) Was verstehst Du ganz allgemein unter Bindung? Meiner Meinung nach hat JEDER Hund zu seinem Besitzer eine Bindung, selbst wenn er nicht unbedingt „gut“ von diesem behandelt wird.
    Ich kannte mal ein Hund, der von seinem Besitzer regelmäßig geschlagen wurde, dennoch liebte der Hund seinen Herrn abgöttisch und litt lange Zeit sehr, als er von diesem schließlich getrennt wurde.

    Wir selbst haben einen Pitbull und einen Boerboel, beides sehr starke Rassen. Diesen kann man nicht mit „Wattebäuschenmentalität“ kommen sondern brauchen eine konsequente Führung und deutliche Grenzen. Obwohl wir daher für unsere Hunde keine Befürworter von ausschließlich positiver Bestärkung sind, haben meiner Meinung nach unsere Hunde eine sehr gute Bindung an uns, falls wir beide die selbe Meinung des Wortes Bindung haben. 😉

    LG
    Laura

  110. hallo an alle,

    ich war auch auf einem seminar von frau ertel und jetzt bin ich bestimmt in ihren augen ein guru oder ein sektenanhänger von frau ertel. (übrigens super objektiv geschrieben). aber nun gut,so sei es. ich hab einen hund, der ängstlich war und noch andere probleme hatte. und seit ich auf dem seminar war und mein hund eingeschätzt wurden ist, läuft es super mit ihm. ich war schon bei so vielen trainern und und und. niemand konnte mir helfen. aber ja, wahrscheinlich ist das nur ein riesen zufall!!! stimmt, ich rede mir das nur ein und die leuchtenden augen meines hundes bilde ich mir auch nur ein. hier wird nur geschrieben wie schlecht alles ist und nun komme ich und schreibe etwas positives. etwas hat funktioniert. was sagen sie jetzt? zufall??oder ich wurde bezahlt um das hier zu schreiben?? mag ja sein, dass ihre hunde positives verhalten zeigen. das ist ja super. ich kenne auch genug freunde, die hunde haben, bei denen es im großen und ganzen es gut läuft. ja, das bestreitet ja auch keiner. mir und meinem hund und auch vielen vielen anderen hat es geholfen. und nein, ich gehöre nicht der ertel sekte an und ich wurde auch nicht bezahlt. ich bin nur eine glückliche hundebesitzerin, die mit ihrem hund jetzt glücklich durchs leben gehen kann, weil ich genau weiß, was er braucht.

  111. @laura ich danke dir für eine beitrag 😉

  112. Leute, ich habe wichtigeres zu tun, als diese Beiträge hier ewig fortzuführen. Ich fasse mich daher kurz, habt Verständnis.

    @ Laura:

    Zu 1. Den werde ich Dir hier nicht beschreiben, sprengt den Rahmen und erfordert eigentlich eine ausführliche Schulung. Du erkennst daran, wie die Bindung aussieht, von fehlend bis extrem.

    Zu 2. Stimme ich Dir uneingeschränt zu. Daher wird „fehlende Bindung“ nur in Extremfällen auftreten,m gibt es aber, z.B. wenn mehrere Personen zusammen leben oder der Hund erst kurz bei einem Besitzer ist.

    Und weil die Bindung sogar stark sein kann, wenn der Besitzer den Hund schlägt, heißt es auch Beziehungs- UND Bindungstest. Die Beziehung wird bei dem Schlagenden entsprechend kaum gut ausfallen (wie sollte sie?). Das kann z.B. auf eine unsicher ambivalente Bindung hinauslaufen, der sogenannte C-Typ.

    Wenn Dich das Thema interessiert, kannst Du Literatur von Mary Ainsworth lesen (Humanpsychologin). Die Verhaltensarten sind auf Hunde gut übertragbar.

    Ansonsten gilt: Ich bin kein Mitglied der Fangemeinde von Inka etc. Sondern ein Fan der Wahrheit. Und ich schrieb ja auch, dass an RS einiges dran sein muss, denn mit absolutem Humbug kann man so viele Menschen nicht begeistern.

    Auch wenn das Video zeigen sollte, dass die Hunde miteinander nicht harmonieren (da ich davon keine Ahnung habe äußere ich mich auch nicht, das gilt bzgl. Frau Ertel als Person genauso), ist es noch lange kein Grund, diese auszutauschen. Solche Empfehlungen darf ich auch als RS-Unwissender kritisieren. Der Hund ist viel mehr als eine Position in einem 7er-Rudel.

    @katinka: Es wäre hääte uns allen etwas geholfen, die Entwicklung zu verstehen, wenn Du geschrieben hättest, was RS_technisch festgestellt wurde, was Du deshalb geändert hast und wie sich daraufhin das Verhalten Deines Hundes verbessert hat. (wobei Einzelfälle NIE ein Beleg für oder gegen Methoden und Theorien sind)

  113. Ah ja, den Testablauf findest Du ggf. in der Literatur von Adam Miklosi, Angabe leider ohne Gewähr, ich weiß aber, dass er den Ablauf beschrieben hat. Wie gesagt, ohne Schulung ist eine Durchführung nicht sinnvoll.

  114. Hannah Maxellon

    Eure heuchelnde Haltung ist echt der Hammer. Im Forum groß erzählen, wie interessiert und selbstbewusst Aiyana ist und sie jetzt als panisch hinstellen. Ihr Helden!

    Aber jett mal ehrlich: wenn „Balduin MBH“ auf einem Workshop einen anderen Hund unkommentiert blutig beißt (oh ja, auch ich habe meine Ohren offen…) und unsere Hunde völlig ruhug ihrer Dinge nachgehen – dann muss ich nicht überlegen, was mir lieber ist.

    Wenn ihr eure Unfähigkeit Hunde zu erziehen mit der Rudelstellung entschulsigen wollt, dann tut dies. Es unterstreicht eure Unfähigkeit nur noch mehr.

    Wir und unsere Hunde sind jedenfalls sehr zufrieden mit unserer „Asozialität“

  115. Peter (Irek) Stanberg,

    für den Satz „Ich bin kein Mitglied der Fangemeinde von Inka etc. Sondern ein Fan der Wahrheit.“ erwarte ich eine Entschuldigung von dir. Ich verstehe ihn nämlich so: Inka verkörpert die Unwahrheit, d.h. Lüge. Und ich gehe auch davon aus, dass du das so gemeint hast, denn du hast hier ja bereits mehrfach betont, wie schlau du bist.

    Also: Überführ‘ mich einer unwahren Behauptung oder entschuldige dich.

    Danke!

    Und anschließend hätte ich nichts dagegen, wenn du tatsächlich Wichtigeres zu tun hättest, als in hier weitere Beiträge zu verfassen. Deine Worte!

    Inka

  116. Ich entschuldige mich NICHT! Aber ich stelle es SEHR GERNE richtig.

    Die von Dir gezogene Schlussfolgerung bzw. Interpretation ist überhaupt nicht von mir beabsichtigt gewesen. Das „Sondern“ war somit überhaupt nicht auf „Inka“ in dem Satz davor bezogen.

    Ich bin nicht so taktlos, so etwas aus dem Nichts zu schreiben. Ich pinkel‘ Leute nicht schräg an, die mir nichts getan haben. Sorry, Inka, Du schätzt mich da ziemlich falsch ein.

    Daher kann ich höchstens sagen: Tut mir leid für die Irritation, wenn Du es so aufgefasst hast. Deine Aussage, ich hätte (ob nun einfach oder mehrfach) betont, wie schlau ich wäre, finde ich dagegen nicht nett. Hier wird meine Interpretation dann wohl kaum falsch sein. Ich vermute aber, dass Du keine Stelle (auch noch mehrfachen) Stellen findest, die eine solche Ausdsage rechtfertigen und belegen. Möglich, dass Du das geschrieben hast, weil Du aufgrund der falschen Interpretation angenervt warst, aber wenn sich schon einer entschuldigen müsste… …gel?

    Eines stellt Deine Reaktion aber wohl für alle Skeptiker klar: Dass wir uns lieb haben ist ein Gerücht. 😉

  117. Ich zitiere Irek (Peter):

    „Ich habe alle Lektionen durch und ich würde mit Dir wetten, dass Du nicht mehr Prozente bei dem lektionen erreicht hast als ich, weil ich über alle lektionen fast bei 100% korrekter Antworten bin.“

    „Ich habe Dipl. Inform. studiert und mit einem “sehr gut” mein Diplom bestanden, alle Lektionen bei ATN fast perfekt beantwortet. Ich werde diese Prüfung demnächst genauso wenig aufgeregt ablegen, wie alle anderen in meinem Leben auch. Ich war bislang – das mag etwas großkotzig klingen, aber so war es halt – eher von allen Prüfungen und Aufgaben unterfordert als gefordert. Für mich eine Formalie.“

    Und nun findest du es nicht nett von mir, Peter, dass ich feststelle, dass du dich selbst als schlau darstellst? Nun… Nicht nett von mir wäre es, wenn ich schreibe, ob ich dich für schlau halte. Wobei das dann eine freie Meinungsäußerung in meinem eigenen Blog wäre.

    Weiter handelt es sich bei dem Wort „sondern“ um eine Konjunktion, die einen Gegensatz ausdrückt. Dies ist schwerlich falsch zu interpretieren.

    Es ist anstrengend, wenn jemand die Worte von anderen auf die Goldwaage legt, dies für seine eigenen aber nicht zulässt. Und daher bin ich froh, dass du hier keine weitere Zeit verschwendest. Danke!

  118. Hallo Laura,

    Du schreibst über Bindung Hund wurde geschlagen von seinen Herchen litt nachher unter Trennung.
    Leider ob bei Kindern oder Frauen und auch Männer,
    sie betteln immer weiterhin um die Liebe.
    Diese Hunde sind gebrochen und die Menschen auch.
    Das ist alles wissenschaflich erwiesen.
    Ich lebe mit einen Lebewesen zusammen der verdient Respekt und viel Liebe dann hat man auch eine Bindung zusammen.

    l
    Liebe Grüße.
    Doris.

  119. Hallo Doris,

    ja, da hast Du wohl Recht mit dem „gebrochen sein“… 🙁
    Worüber ich mich immer wieder wundere ist, dass es Hunde gibt, die wenn sie z. B. Angst vor etwas bekommen, dann nicht bei ihren Besitzern Schutz suchen sondern davon laufen. Die haben dann sicherlich keine besonders gute Bindung an ihre Besitzer, oder?
    Ein Hund, der seinem Rudel bzw. seiner Familie vertraut, würde doch niemals das Weite suchen, also muss da etwas gründlich schief gegangen sein.
    Traurig für die Hunde!
    Grundsatz: Wenn ich Respekt von meinem Hund „erwarte“ muss ich ihm erst einmal selbst Respekt für sein „Hund sein“ entgegen bringen können! Um Vertrauen zu bekommen, muss ich mich selbst als vertrauenswürdig erweisen!

    LG
    Laura

  120. Hallo Laura,
    es gibt viele verschiende Ängste bei Hunden Du schreibst wenn die Hunde angst bekommen, warum bleiben sie nicht bei ihren Herrchen. Wenn Du einen Partner oder ein Kind hast was unter Angststörungen leidet zum Beispiel Höhenangst.
    Bringt es rein gar nichts zu sagen, ich bin doch bei Dir, sie sind Kopfmäßig auf der Flucht beide der Hund und der Mensch.
    Deshalb ist es gut das man sich einen guten Hundetherapeuten sucht der auch im Verband ist vdtt, das gleiche gilt auch für den Menschen. Hundetherapeuten fragen warum Hundetrainer arbeiten an Verhalten, das ist der Unterschied.

    Liebe Grüße.
    Doris.

  121. Oh Gott, was geht denn hier ab? Das ist ja grauenvoll. Erst dachte ich noch, die arme Hannah, die ist ja mal ordentlich auf die Nase gefallen mit dem WS. Aber je mehr ich gelesen habe, umso mehr finde ich, dass es hier – wieder einmal – um Denunzierung geht. Das muss doch nicht sein.

    Der erste Bericht war, soweit man das als Außenstehender beurteilen kann – doch noch recht sachlich geschrieben. Für mich hörte es sich echt an. Natürlich hat jeder Mensch seine eigene Sichtweise auf die Dinge, die er erlebt. Und das muss man ihm doch auch lassen. Aber mit jedem Eintrag, der durch Mitschreiber unterstützt wurde, driftet es ab in Unsachlichkeit bis hin zu Boshaftigkeiten. Schön sind die Beiträge von Objektiv oder auch den anonymen Workshopteilnehmern. Das sind einfach andere Sichtweisen und Empfindungen so eines WSs. Lasst das doch auch zu.

    Ich persönlich fand zumindest das Buch sehr interessant und bin immer bereit, mich neuen Dingen zu öffnen. Wenn sich die „Lakaien“ auf einem WS daneben benehmen, so hat das ja nicht zwingend mit Frau Ertel zu tun. Es gibt eben solche und solche, Menschen mit gutem Benehmen und Menschen, denen die gute Kinderstube gefehlt hat. Und solche, die sich eben selbst überschätzen und wenig Empathie besitzen. Aber darum muss man ja nicht alles über einen Haufen werfen. Eigentlich bin ich auch immer noch der Meinung, dass (sofern der Geldbeutel es zulässt) die Teilnahme an einem WS kein Fehler ist. Denn ich bin ein eigenständiger Mensch mit einer eigenen Meinung und einem Mund, diese kund zu tun. Wenn mir also was nicht passt, dann sage ich es – höflich aber bestimmt. Wenn also wirklich meine Hunde aggressiv angegriffen werden, dann weiß ich mich zu wehren und meine Hunde zu beschützen. Aber das muss er einmal passieren.

    Die RS sind für mich zumindest nachvollziehbar, als Züchterin und (kuckuck) ATN-Absolventin 2005 (übrigens mit 98,5 % und 100 % in den Teilbereichen). Übrigens finde ich diese Beweihräucherung auch „gähn“!
    Leider finde ich die beiden Videos von Hannah eher bestätigend. Denn auch ich sehe (auch als Laie) mindestens einen VLH mit Reparaturverhalten und eine, auch wenn nicht schwerwiegende, so doch angespannte Situation. Wir nehmen das hin und finden das nicht dramatisch, aber vielleicht sehen unsere Hunde das anders. Aber auch das muss jeder für sich selbst erkennen oder nicht und dann okay finden oder nicht. Schön wäre es trotzdem, wenn man in allem sachlich bleiben würde, schon aus Höflichkeit. Danke schön !

    Liebe Grüße, lilyblue

  122. Hallo, Ihr Lieben, vielleicht kommt mein Kommentar zu spät. Im Grunde ist ja alles gesagt und niemand interessiert sich mehr dafür. Trotzdem habe ich das Bedürfnis, dies aus meiner Sicht noch einmal für mich zusammenzufassen:
    1. Frau Ertel beobachtet erst einen Hund allein auf fremdem Gelände. Dann führt sie ihm 5 fremde Hunde zu und beobachtet, wie alles abläuft. Aufgrund ihrer Beobachtungen (und ihrer Theorie) macht sie dann Prognosen für zukünftiges Verhalten und gibt Ratschläge und Erklärungen in der Sprache ihrer Theorie. Mit Verstand durchgeführt und aufgrund jahrelanger Beobachtungen können diese Pognosen und Ratschläge – übersetzt in normales Deutsch – durchaus zu Erfolg führen, ohne dass die Theorie gebraucht wird. Ich kenne eine Reihe sehr guter Hundetrainer und Verhaltenswissenschaftler, die (weniger aufgrund ihrer Theorien als) aufrund ihrer Erfahrung und Beobachtungsgabe gute Ratschläge abgeben. So können sich auch Erfolge bei Frau Ertel erklären. Auch eine „falsche“ Theorie kann zu richtigen Ergebnissen führen (s. Ptolomäus‘ Theorie der Planetenbewegungen).
    2. Es ist nicht abzustreiten, dass sich die Hunde aufgrund ihrer Erfahrungen in den ersten drei Wochen, wo sich die genetische Veranlagung zunächst einmal auswirkt in verschiedenen Bahnen entwickeln. Das erklärt auch, dass nach sieben oder acht Wochen bei der Abgabe der Welpen so verschiedene Typen vorhanden sind. Die von Frau Ertel vorgenommene Typisierung ist von den meisten anderen Hundefachleuten, unter anderem von Verhaltenswissenschaftlern nach meinem Wissen bisher nicht übernommen worden, vermutlich, weil sie beim erwachsenen Hund nicht mehr als ausschließlich genetisch bedingt nachgewiesen werden können. Dazu müsste man objektive Längsschnittuntersuchungen an sehr sehr vielen Hunden durchführen, allein, um die Beeinflussung durch Erfahrungen (der Hunde) auszuschließen. Gute Untersuchungen zum Thema „Persönlichkeit des Hundes“ findet man geschildert in „U. Gansloßer, K. Kitchenham: Forschung trifft Hund, Kosmos 2012, S. 120 ff). Frau Ertels Theorie passt zum Thema „nature or nurture“, ein in der Psychologie immer wieder heiß diskutierter Gegenstand.
    3. Frau Ertel testet den Hund in der Gegenwart. Die Extrapolation hin zur Geburt hat wie gesagt noch keinen wissenschaftlichen, das heißt durch zahlreiche objektive Beobachtungen über die Zeit von der Geburt bis etwa zum 3. Lebensjahr gestützen Hintergrund. Doch wie unter 1 ausgeführt ist dies auch gar nicht nötig. Frau Ertels Typisierung ist bisher nirgends auf ihe Verlässlichkeit hin untersucht. Recht gut erforscht sind 5 verschiedene Kategorien: a) emotionale Stabilität vs. Neurotizismus, b) Offenheit für neue Erfahrungen, Lernbereitschaft, c) Geselligkeit, d) Extravertiertheit vs. Introvertiertheit, e) Zielstrebigkeit. Ich vermute, Frau Ertel beobachtet unbewusst diese Verhaltenskategorien und typisiert das daraus gewonnene Gesamtbild dann nach ihrem Schema.
    4. Ich kann nun besser meine Kritik formulieren.
    (i) Ich halte die oben genannten Kategorien für besser geeignet zur Beurteilung von Verhalten als Frau Ertels Typisierung, zumal ja viele verwilderten Hunde oft kein Rudelverhalten zeigen.
    (ii) Ich halte Frau Ertels Methode zur Erfassung des Verhaltens für problematisch, weil der Hund zunächst ohne seinen „Leithund“ auf fremdes Territorium geschickt und dann noch wildfremden anderen Hunden ausgesetzt wird. Das sind Situationen, die so im Leben wohl nur äußerst selten vorkommen. Ich würde lieber Herr (bzw. Frau) und Hund gemeinsam untersuchen. Dann kann ich auch so wichtige Kategorien wie „Bindung“ „Vertrauen“ und Fähigkeit zum Geführtwerden sowie zum Führen besser beurteilen.
    (iii) Ich stimme allen Kritikern ihrer Theorie zu, dass ihr Ansatz nicht zu den bisher gesammelten Erkenntnissen über das Sozialverhalten von Hunden passt (s. a. oben genanntes Buch).

    Hoffentlich war das nicht zu langweilig. Grüße! Manfred

  123. Ich hatte leider noch keine Zeit alle vorangegangenen Kommentare zu lesen und hoffe daher ich wiederhole hier nicht etwas schon Geschriebenes: Es scheint mir noetig und wuenschenswert die Theorie von der Person zu trennen, die sie z.Z. vermittelt und dann noch einmal einen (wissenschaftlicheren) Blick auf das Thema Rudelstellungen zu werfen:)

  124. An dieser Stelle sei angemerkt, dass Maja Nowak keinen der im TV gezeigten Hunde selbst eingeschätzt hat. Jeder Hund wurde vorher von Frau Ertel begutachtet.  kann mir einer den link dazu geben bzw wo das bewiesen wi:-)rd das die hunde von fr. ertel eingeschätzt wurden. vielen dank. das wäre ja nen hammer wenn das so isz. ansonsten guter artik vielen dank auch dafür. lg ich.

  125. Manfred, ich muss dich doch korrigieren: kein einziger Hund wird auf einmal mit 5 Hunden gegen geschätzt!!! Das ist absoluter Blödsinn und zeigt mal wieder das sich ein Urteil über etwas erlaubt wird, von dem man nicht einen blassen Schimmer hat… jeder und wirklich jeder Hund wird immer nur mit einem vermutlich passenden „konfrontiert“. Bei unserem WS gab es lediglich einen, der nach und nach auf 3 passende getroffen ist. Und diese Begegnung verlief von seiten der RS Hunde absolut geräuschlos ab. Nur der einzuschätzende Hund hat sich zu Anfang lautstark dazu „geäußert“ und nach einer kurzen Weile wurde daraus ein friedliches miteinander arbeiten. Bevor man also solche behauptungen aufstelllt, sollte man sich vielleicht mal gründlicher informieren.

  126. Hallo Manfred, ich muss dich doch korrigieren: kein einziger Hund wird auf einmal mit 5 Hunden gegen geschätzt!!! Das ist absoluter Blödsinn und zeigt mal wieder das sich ein Urteil über etwas erlaubt wird, von dem man nicht einen blassen Schimmer hat… jeder und wirklich jeder Hund wird immer nur mit einem vermutlich passenden „konfrontiert“. Bei unserem WS gab es lediglich einen, der nach und nach auf 3 passende getroffen ist. Und diese Begegnung verlief von seiten der RS Hunde absolut geräuschlos ab. Nur der einzuschätzende Hund hat sich zu Anfang lautstark dazu „geäußert“ und nach einer kurzen Weile wurde daraus ein friedliches miteinander arbeiten. Bevor man also solche behauptungen aufstelllt, sollte man sich vielleicht mal gründlicher informieren.

  127. zu sdheinitz: Ich hatte versucht, den Blick von Frau Ertel abzulenken und die Sache wissenschaftlicher anzugehen. Hier noch einmal ein erweiterter Vorschlag:
    1. Die Theorie der Fixiertheit der Rudelstellung im Leben sollte durch eine Langzeituntersuchung (etwa 3 Jahre) von Geburt an kontrolliert werden. Bleibt die Beurteilung gleich trotz verschiedener Entwicklung und Erziehung, dann ist da etwas dran. Ich zweifle nicht daran, dass die ersten 7 Wochen den Charakter eines Hundes sehr stark beeinflussen und manche bis dahin entwickelten Züge ein Leben lang konstant bleiben. Ob das die RS ist, würde durch solche Langzeituntersuchung festgestellt werden können. Ich halte es für unerheblich, ob das genetisch fixiert oder in der allerersten Zeit (7 Wochen) entwickelt wird, Hauptsache, man kann die Konstanz der RS beweisen. In diesem Schritt ist die sogenannte Verlässlichkeit (Reliabilität) der Theorie enthalten
    2. Die Theorie sollte auf ihre Validität hin untersucht werden: Die Rudelstellung als solche ist ein theoretisches Konstrukt. Welche empirischen Kriterien liegen vor, um eine Typisierung dieser Art sicher vorzunehmen und wie scharf unterscheiden diese von anderen Typisierungen mit evtl. höherem prognostischen Wert?
    3. Die Theorie sollte auf ihre Objektivität hin untersucht werden: gelingt es verschiedenen, durchaus sorgfältig geschulten Personen, die Hunde unabhängig voneinander bezüglich der RS gleich zu beurteilen (innerhalb eines gewissen statistischen Rahmens)?
    Unabhängig davon müssten auch die Ratschläge, die aus der Klassifizierung eines Hundes für sein weiteres Leben (zusammen mit dem Hundeführer) resultieren, auf ihren Erfolg hin untersucht werden. Das ist besonders schwer, weil auch andere Faktoren (Plazeboeffekt zum Beispiel) eine Rolle spielen. Normalerweise reicht eine „Erfolgsquote“ von 70% aus (wenn es nur 50% sind, kann man auch würfeln). Dann ist es auch nicht wichtig, ob die Theorie „stimmt“ – wer heilt, hat recht (nach Paracelsus). Wie schon im ersten Kommentar angedeutet, waren Ptolomäus Berechnungen der Gestirnsbewegungen recht präzise und den Kopenikanischen überlegen. (Das änderte sich erst durch Galilei und Keppler.)

    zu ht: ich hatte Frau Maxellons diesbezügliche Ausführungen missverstanden (mein Fehler), aber es bleiben in der Regel mehrere Fremdhundbegegnungen (wie auch bei Frau Maxellon), jedenfalls wird sonst die Feststellung der speziellen RS im Durchschnitt noch zweifelhafter. Und schließlich blieb die Zahl 5 bei meiner kritischen Betrachtung unerheblich. Ich habe mich um größtmögliche Sachlichkeit bemüht. Den Einwand 4.(ii) in meiner ersten Stellungnahme habe ich durch die Formulierung „ich halte…“ als subjektive Meinung gekennzeichnet. Aufgrund meiner 20-jährigen Erfahrungen als Hundetrainer und aufgrund von wissenschaftlichen Veröffentlichungen anderer, die ich zu berücksichtigen versuche, bleibe ich in der Regel (es gibt Ausnahmen) auch dabei, bis ich ein besseres verhaltenswissenschaftlich begründetes Diagnose- und Beratungsverfahren kennen lerne – ja, auch, wenn es das Verfahren von Frau Ertel sein sollte.

    Es gibt übrigens noch eine andere Hundetrainerin, die im Netz bekannt sein sollte und die ebenfalls mit einer Rudeltheorie arbeitet, aber in etwas anderer Art. Ich komme im Moment nicht auf ihren Namen, werde ihn aber nachliefern, wenn es nicht schon andere tun.
    Manfred

  128. Manfred, Danke fuer die Wiederaufnahme des Themas. So aehnlich wie von Ihnen umrissen, denke ich mir das auch. Das wuerde zumindest mal die ‚Guru – Bildung‘ verhindern, die da ja bereits im Raum steht. Wenn man nur ein ganz klein wenig Erfahrung mit Hundefuehrung hat, entdeckt jeder Laie, dass es unterschiedliche Hundetypen gibt, und wenn man versucht Alle ueber einen Kamm zu scheren, sprich gleich zu behandeln, laeuft man gelegentlich mal vor die Wand. Maja Nowak (die Frau, die Sie wahrscheinlich meinen) spricht in diesem Zusammenhang von unterschiedlichen Kompetenzen der Hunde und macht diese an der Stellung im Rudel (wenn denn eines da waere) fest. Dass Hunde unterschiedliche Kompetenzen (wie wir Menschen auch) haben, kann ja nun jeder sehen und verstehen. Nur haben wir Menschen wiederum nicht immer die Kompetenz das, was wir sehen richtig zu interpretieren und mit dem Hund entsprechend zu kommunizieren, so dass dieser auf sein Repertoire zugreifen und in sich ruhen darf. An welcher Stelle dem kleinen Caniden dieses Rpertoire in die Wiege gelegt wird, ist wissenschaftlich interessant, aendert jedoch wahrscheinlich nichts an der Tatsache, dass es ein paar unterschiedliche Grundkompetenzen gibt, auf die wir Zweibeiner uns einstellen muessen. In dem Gesamtzusammenhang finde ich es auch interessant, dass man ja auch in wildlebenden Wolfsrudeln inzwischen von einer ganz anderen Rudeldynamik ausgeht als es jahrelang der Fall war.

    Ist ein hochinteressantes Thema, meint auch mein Briard-Maedchen, zu deren Kompetenz es z. B. nicht gehoert, hinter mir herzu’dackeln‘. Sie freut sich, dass ich es endlich kapiert habe….:))

    Danke,

    Susanne Heinitz

  129. Hannah Maxellon

    Zu Stefan und der Frage nach der Quelle von Majas bzw. Barbaras Einschätzungen. Bitte scroll hierfür die oberen Beiträge durch, dort wurde der Link dazu gepostet. Maja hat dies auf einer Internetseite geschrieben, aber auch in ihren Lesungen gesagt. In dem Rudelstellungsforum (www.rudelstellung.eu – in dem auch Maja ist) wird auch klar darauf verwiesen, dass Barbara Ertel die Hunde einschätzt (per Video), sie aber nicht namentlich genannt werden will.

  130. Hannah Maxellon

    Ich habe selbst noch einmal geschaut und zitiere nun „Sabine“ von relativ weit oben 😉

    „# Sabine M.am 12 Mrz 2014 um 23:40
    @ Ruth S.
    steht auf der Homepage von Maja Nowak unter Philosophie
    Zitat:
    Ich möchte deutlich darauf hinweisen, dass ich allein keine Rudelpositionen bestimme, weil das einer langjährigen Erfahrung bedarf, die ich erst sammle. Für die TV-Fälle unterstützte mich Barbara Ertel bei der Aufstellung der Hunde. Dennoch ermöglichen mir die bisherigen Eindrücke, die ich durch sie selbst und durch die Hunde gewinnen durfte, nuanciertere Sichtweisen und Unterstützungen für Mensch und Hund.
    Zitatende“

    Interessant ist nun aber Folgendes:
    Maja Nowak hat seit einigen Tagen ihre Homepage „entrudelt“ – sprich, es sind keinerlei Beiträge mehr zur Rudelstellung auf ihrer Seite zu finden.
    Kein Verweis mehr auf Frau Ertel oder irgendwelche Rudelpositionen. Man darf gespannt sein, was das bedeutet.

  131. Kopfschüttelnd!

    Klares Statement von Maja,
    deutlich auf der Startseite angekündigt!
    Warum sollte sie einen Schritt zurück gehen, sie hat schon lange erkannt worauf es ankommt:

    http://www.dog-institut.de/hundeschau.pdf

    Ich hoffe wirklich, dass diese Seite hier erhalten bleibt und alle, die hier trashen ohne Ende in ein paar Jahren, wenn auch dem letzten Zweifler klar ist, dass B.E. uns hier ein Geschenk präsentiert, müde belächelt werden.

    Nicht umsonst ist der ‚Run‘ auf die Workshops von RS ungebremst, im Gegenteil immer mehr Leute finden den Weg dorthin, so dass die WS für dieses Jahr schon fast ausgebucht sind. Und immer mehr Menschen sind dankbar, dass es RS gibt und sie eine tolle Veränderung an Ihren Hunden wahrnehmen. Ich rate jedem, den es interessiert seinen Hund wirklich hundegerecht zu behandeln, sich schnell anzumelden, denn die Wartezeiten werden immer länger….

    Wer hier behauptet, dass das Geld, das von den WS eingenommen wird, Wucher ist und dem eigenen Nutzen (von B.E.) dient, hat das Forum noch nicht wirklich durchgelesen und kennt die Materie nicht. Das meiste Geld fließt in den Verein, bzw. davon werden mittlerweile 2 Rudel (eins davon ein fast vollständiges Geschwisterrudel) unterhalten.

    Es ist wirklich schade, aber auch durchaus menschlich, dass Neues erstmal verdammt wird. (Liegt in der menschlichen Natur begründet und hat eine lange Geschichte). Umso mehr kann man sich darauf freuen, wenn die Zweifler anfangen zu erkennen 🙂
    Denn eines ist klar, an RS kommt keiner mehr vorbei, der seinem Hund ein artgerechtes Leben ermöglichen will.

  132. na ja also wie ich schon vermutete: Guruhaftes Gebahren……
    hat aber nichts mit der Theorie an sich zu tun und sollte dem auch nicht zum Opfer fallen…..ist uebrigens nicht neu sondern schon ganz alt. sdh

  133. Kopfschüttelnd!

    Hallo Susanne,

    wir kennen uns – sogar persönlich – auch wenn du jetzt nicht weißt wer ich bin…tut auch hier nichts zur Sache! Ich hoffe Isha geht es gut.

    Es ist kein Guruhaftes Gebahren, da ich nicht die Person B.E. so toll finde, sondern die Tatsache der vererbten RS und der Weg, den sich vielen degenerierten Hundeseelen dadurch bietet.
    B.E. ist auch gar nicht der Typ Mensch, den man guruhaft anhimmeln würde, das passt überhaupt nicht zu ihr. Sie dürfte übrigens in etwa in deinem Alter sein.

    Die hier als ‚Lakaien‘ betitelten Helfer sind alle ehrenamtlich tätig und natürlich versuchen sie bei einem WS die Hunde einzuschätzen, auch wird sich im Forum um jeden Neuling mit immer wieder wiederholenden Fragen aufopfernd gekümmert. Ich frage mich manchmal, woher man diese Geduld bezieht. Es liegt wohl daran, dass alle eben glücklich damit sind, RS gefunden zu haben und es einfach weitergeben möchten. Es ist so faszinierend Hunde glücklich in Stellung mit einem passenden Hund zu sehen. Wer das einmal gesehen hat, weiß das es stimmt (s. Aussage M.N.).

    Ja sicher ist es nicht neu, aber für viele neu….und da ich weiß, dass du ein großes Wissen über Hunde hast, und sehr viel für Hunde im Tierschutz getan hast, bin ich davon überzeugt, dass auch du an RS eines Tages nicht mehr vorbeigehen wirst! LG

  134. der link ist tot… aber ich habs gefunden. deine videos auf youtube sind echt lustig. daumen hoch. hehe

  135. Wie verzweifelt müssen Inhaber von Hundeschulen und(oder) deren Klientel eigentlich sein, um auf diesen Zug aufzuspringen? All‘ diese Leute haben sich in den vergangen Jahren derart vertheoretisiert oder in groteske Erklärungsversuche verstiegen, so dass ihnen der gesunde Menschenverstand schlicht und ergreifend völlig abhandengekommen ist. Man muss sich doch nur mal die Mühe machen und recherchieren, wie viele geschützte Markenzeichen und Systeme es im Bereich Erziehung (und allem, was damit auch nur im entferntesten zu tun haben könnte) auf dem Marktsegment „Hund“ inzwischen gibt, um daraus sehr schnell und sehr einfach die Schlussfolgerung schließen zu können: der Wettbewerb spitzt sich zu, die Methoden und Systeme funktionieren weitestgehend nicht; also kommt „Rudelstellung“ doch wie gerufen. Und auch „Rudelstellung“ wird als „Original“ von der Betreiberin unter Androhung der Anwaltskeule verbissen gegen den Wettbewerb verteidigt.
    Alle gescheiterten Erziehungsversuche lassen sich demnach künftig wunderbar von eigenem Unvermögen auf „RS“ abschieben – einfach ein paar Hunde tauschen und/oder neue (nach selbstredend kostenpflichtigen Einschätzungen) dazu kaufen und schon sind alle Probleme gelöst. Sollen sich die Hunde doch gegenseitig selbst erziehen, ist ja viel einfacher und als Mensch hat man nicht mal Schuld, wenn’s blöd läuft. Hat sich halt einer in der Einschätzung vertan und ein gebeamter SMT wird gegen einen vorderen WWI getauscht. So einfach ist das.

    Kritiker, die sich nicht für dumm verkaufen lassen, haben natürlich keine Ahnung, worum es geht und sollen erstmal teure „WS“ besuchen, um überhaupt mitreden zu können. Womit man wieder beim gesunden Menschenverstand landet: wer so dämlich ist und sich mindestens 150-200 (meistens mehr) Euro aus der Tasche ziehen lässt, um zu erfahren, dass da jemand einfach nur das Rad neu ERfunden und eine Masche GEfunden hat, das den Dummgläubigen als bahnbrechend neue Errungenschaft zu verkaufen und damit seine dürftige Existenz zu sichern – dem ist einfach nicht zu helfen.

    Der monetäre Schaden ist dabei sicherlich die eine, am Rande des Betrugs entlangschrammende Seite, aber auf der anderen verlässt die Sache durchaus den Bereich der Satire, wenn Hunde auf die ledigliche Ansage einer einzelnen, fragwürdigen Persönlichkeit getauscht oder verhökert werden, bzw. wenn der eine oder andere Hund für diesen Mist unter Umständen irgendwann mit seinem Leben bezahlen muss, denn auch das dürfte lediglich eine Frage der Zeit sein.

    An Frau Maxellon geht daher mein ausdrücklicher Dank für ihren aussagekräftigen und zutreffenden Artikel. Nur Aufklärung kann Menschen davor bewahren, ihren Hunden DAS anzutun (und obendrauf reichlich dafür zu blechen).

    Abschließend für die lieben Suchmaschinen noch ein paar Tags, die es nach meinem persönlichen Dafürhalten noch schneller auf den Punkt bringen: Rudelstellung Betrug Abzocke Tierquälerei.

  136. Danke Susanne für deinen tollen Beitrag,
    ich war letztes Wochende zu einer Fortbildung
    thema Beziehung und verhaltensbiologische Methodik
    Referent Günther Bloch.
    Da hatten wir auch das Thema Rudelstellung alle Kollegen und Günther Bloch und ich wahren uns eining es gibt keine Rudelaufstellung. Alles andere ist wie schon geschrieben purer Blödsinn, das schöne dabei man kann es sogar wissenschaftlich nachlesen. Meine Devise als Hundeverhaltensberaterin aufklären
    der Hundehalter mit diese Märchen verbreitung endlich aufhört.
    Leider stirbt die Dummheit der Menschen nicht aus das traurige dabei ist der Hund kann sich nicht wehren, deshalb gebe ich für jeden Hund meine Stimmme ( Aufklärung)

  137. „Ich hoffe wirklich, dass diese Seite hier erhalten bleibt und alle, die hier trashen ohne Ende in ein paar Jahren, wenn auch dem letzten Zweifler klar ist, dass B.E. uns hier ein Geschenk präsentiert, müde belächelt werden.“

    Es geht mir nicht darum Menschen, die anderer Meinung sind als ich ‚kopfschuettelnd‘ oder herablassend ‚muede zu belaecheln‘. Es geht mir um das Zusammenleben mit den Hunden, solchen, die mit mir leben wollen und solchen, fuer die ich ein neues, schuetzendes Rudel finden will. Fuer alle sozialen Wesen, gleichgueltig ob Caniden, Menschen, Wale oder Ameisen, kommt es auf das moeglichst optimale Zusammenwirken individueller Kompetenzen an. Nur so wird Ueberleben generell gesichert. Dass alle Wesen mit bestimmten Staerken und Schwaechen – also der Disposition fuer bestimmte Kompetenzen – auf die Welt kommen war uns Allen sicher schon laenger klar, denn es ist offensichtlich. Viele haben sicher schon mal unter einem Chef gearbeitet, der mit dieser Aufgabe
    ueberfordert war.

    Ich selbst finde das Thema ‚angeborene Rudelstellung‘ zwar sehr interessant – wissenschaftlich. Fuer das Zusammenleben mit meinem/n Hund/en, muss ich aber zu allererst seine Kommunikationsform verstehen lernen, denn er wird mein Geplapper nicht verstehen. Er kann mit seinen feinen Sinnen unsere Bewegungen (auch die unsere Augen), unseren Geruch (in bestimmten Situationen) und die Untertoene unserer Stimme deuten. Und dann wird er je nach Vermoegen oder Kompetenz damit umgehen. Die Konsequenz daraus fuer uns Menschen ist, je klarer und einfacher ich mich dem Hund mit meiner Koerpersprache (und moeglichst wenig Stimmaufwand) praesentiere, je deutlicher wird dieser wiederum mir sein Repertoire fuer bestimmte Situationen praesentieren. Einfach ausgedrueckt: Wir sollen uns oeffnen und von unseren Hunden lernen, denn auf jeden Fall haben alle Hunde eine Kompetenz ganz bestimmt: einzuschaetzen, ob ihr Mensch geeignet ist als Leitwesen.

    Isha schickt einen freundlichen Wedel an ihre/n ehemaligen Knastbruder und -schwestern:)) Wir lernen jeden Tag voneinander.

    LG – Susanne Heinitz

  138. Es gibt im neuen Wuff magazin einen tollen Artikel,
    über das thema Rudelaufstellung.
    Nur mal noch zu Info mir kommt es sehr bekannt vor,
    hatten wir das nicht alles schon mal in der Vergangenheit
    Sprich nicht auf die Hunde bezogen aber manche Züchter gehen sogar soweit das Welpen umgebracht werden weil es nicht passt.
    Das ist einfach nur krank und pervers, ich hoffe das diese Welle nicht noch mehr zunnehmt.

  139. Hannah Maxellon

    SitzPlatzFuss Ausgabe 16, erhältlich ab Juli 2014

    http://www.sitzplatzfuss.com/sitzplatzfuss-16/

  140. Hier der versprochene Nachtrag zu Rudelstellung: Frau Anita Balser arbeitet ebenfalls, aber nur unter anderem, mit der Rudelstellung, allerdings ist es die Rudelstellung in der Gegenwart ohne die Theorie des Angeborenen. Schaut einfach nach unter http://www.hundeteamschule.de/. Ich kenne Frau Balser nicht, aber ihre Seiten machen einen guten Eindruck. Ein Download finde ich sehr sehr gut.

    Zur angeborenen Rudelstellung ist mir nur noch eingefallen: ändern nicht große psychische Belastungen die „Rudelstellung“, wie zum Beispiel ein posttraumatisches Belastungsyndrom? Was nützt mir dann die angeborene Rudelstellung, wenn ich sie denn überhaupt noch verlässlich erkennen kann. Und ich gehe ja zum Therapeuten, weil eine psychische Störung oder Verletzung vorliegt (die eben u. U. die angeborene RS verändert hat).

    Ich würde mich freuen, wenn jemand mit Erfahrung bei Frau Balser mal hier schreibt. Manfred

  141. @Hannah, leider stimmt Ihre Aussage über die „Entrudelung“ der homepage von Frau Novak so überhaupt nicht (mehr)….. die neue Homepage von Frau Novak lautet http://www.maike-maja-novak.de und dort ist wirklick alles auf RS (Rudelstellungen) abgestimmt – selbst die Seminare!!! Es zeigt sich hier in dieser Diskussion einmal mehr, dass durchaus auch gelogen wird, wissentlich oder unwissentlich darf jeder Befürworter dieser Seite sich selber beantworten. Traurig ist es allemal. Wenn man sich über jemanden aufregen will, dann nehmt einfach Cesar Millan, dessen Methoden durchaus fragwürdiger sind als RS es jemals werden kann. Oder seid endlich mutig genug, euch selber bei Frau Ertel oder Frau Novak ein Bild von RS zu machen.

  142. Man kann anscheinend wirklich jeden Schwachsinn als Wissenschaft (Verzeihung, „erlebte Erfahrung“) verkaufen, und verdient noch gut daran. Traurig nur für die Hunde.
    Ich bin erst vor kurzem auf den Namen Karl Werner gestoßen und kann über solche Sekten-Geschäfte nur den Kopf schütteln.

    Darum vielen Dank für den Erfahrungsbericht!

    Günther Bloch, Feddersen-Petersen, Kurt Kotrschal, Turid Rugaas, Erik Zimen, … als wären Hunde nicht interessant genug! Nein, man will den Guru, bei dem man das eigene Hirn abgeben muss. Ich bin entsetzt, dass so etwas auch noch von „Trainern“ im TV verbreitet wird. Aber seit Cesar Millan überrascht mich ja nichts mehr.

  143. Danke TuWuR….
    der Richtigkeit halber Nowak mit w!

    http://www.maike-maja-nowak.de

    und wer noch weiter lesen will:

    ‚Hundeschau‘
    http://media.wix.com/ugd/662daf_102f11922f5043a68a78471cf2b26524.pdf

    ‚Partner Hund‘
    http://media.wix.com/ugd/662daf_fbbe79b65550416ea11a12a09af0bf66.pdf

  144. Zitat: „…. Wer hier behauptet, dass das Geld, das von den WS eingenommen wird, Wucher ist und dem eigenen Nutzen (von B.E.) dient, hat das Forum noch nicht wirklich durchgelesen und kennt die Materie nicht. Das meiste Geld fließt in den Verein, bzw. davon werden mittlerweile 2 Rudel (eins davon ein fast vollständiges Geschwisterrudel) unterhalten. ….“

    Man muss kein mit Buchstabenkürzeln vermülltes Forum durchlesen um zu erkennen, um welches Geschäftsmodell es sich da handelt. Sitz der Gesellschaft ist Sitz des Vereins, sowie Privatanschrift der Geschäftsführerin und gleichzeitig der auf Lebenszeit ernannten Vereinsvorsitzenden in Personalunion. Wer sich bereits die G&V des Vereins aus 2012 durchliest, wird sicherlich sehr gespannt auf das Geschäftsjahr 2013 sein. Wenn 2013 so gut gelaufen ist, wie 2014 geplant und bereits stattgefunden und wenn man nur davon ausgeht, dass sich pro „Workshop“ 20 Personen mit 20 Hunden eingefunden haben (tatsächlich dürften es weitaus mehr sein), macht das in 2014 mindestens 180.000,00 EUR aus und selbst nach Abzug der Steuern kann man davon doch ziemlich viel Hundefutter für ein, zwei „Hunderudel“ kaufen …. gell.

    Mich erinnert das an das Geschäftsmodell eines großen Rassehundevereines mit 3 Buchstaben, deren Vorsitzende sich ähnlicher Mechanismen bedient und nicht ohne Grund in Verruf geraten ist. Die eine verkauft Hunde, die andere verkauft Workshops. Was ja an sich nix schlimmes ist, aber man sollte doch wenigstens so ehrlich sein und es auch genau so nennen. Nix „nur für die Hunde“ und so. Es geht ums Geschäft und um nichts anderes.

  145. @ Manfred

    Ich war bei Seminaren von Anita Balser um eine Problemlösung zu finden. Bei einem Seminar habe ich das erste mal von den sieben Stellungen/Rollen des Hundes erfahren. Es wurde auch vermittelt das dieses Merkmal Angeboren ist.Die Hunde der Stellungen/Rollen wurden beschrieben im Verhalten zu Hund, Mensch und Umwelt.
    Nach dem theoretischen Teil folgte der praktische Teil. Die Hunde der Teilnehmer wurden einzeln auf ein geschlossenes Gelände gelassen, die anderen Teilnehmer befanden sich ohne Hund auf diesem Gelände. Anita Balser und ihr Team haben, aufgrund des gezeigten Verhaltens der Hunde die Stellung/Rolle des Hundes benannt. Bei einer Mehrhundehalterin, welche Probleme mit zwei ihrer Hunde hatte, wurde auch ein Doppelbesatz dieser Hunde festgestellt und zur Abgabe eines Hundes geraten.
    Da ich zu diesem Zeitpunkt keine weitere Kenntnis über dieses Wissen hatte, nahm ich dieses Wissen und die Erfahrung aus diesem Seminar zur Kenntnis.

    Jedoch lies mich das Thema nicht los und ich recherchierte weiter und stiess auf den Verein der vererbten Rudelstellung. Ich laß mich in das Thema ein, im Forum und auch das Buch. Es hinterlies in mir eine andere Sichtweise auf Hunde. Und wer sich mal näher mit der vererbten Rudelbestellung befasst, erkennt, das es hierbei nur um die Hunde geht, um die Psyche und die innere Ausgeglichenheit. Ich behaupte das ein Grossteil der heutigen “Hundemenschen“ nicht in der Lage ist dies zu erkennen. Sie bewerten Hundeverhalten aus ihrer menschlichen Sicht und interpretieren Verhaltensweisen wie “Spielen“ “Toben“ “spaßiges Rennen“. Sie behandeln ihre Hunde wie dressierte Zirkusattraktionen und meinen auch noch das es den Hunden Spass macht.
    Auch Anita Balser geht von einer nicht zu unterschätzenden Intelligenz der Hunde aus. Aber warum behandeln wir die Hunde nicht auch so. Partnerschaftlich und Respektvoll. Und darin verstehe ich, das ich meinem Hund seine Bedürfnisse erfülle und nicht meine. In Freiheit kann ein Hund dies tun, aber in einer Beziehung mit dem Mensch kann der Hund dies nicht, hier muss der Hund sich fügen und es so nehmen wie es ist,oder auch nicht ! Wie sieht es dabei mit der innere Ausgeglichenheit der Hunde aus?! Ich brauch nur auf die Strasse zu gehen um zu sehen, was wir den Hunden angetan haben. Wir haben die Bereitschaft des Hundes zur Zusammenarbeit missbraucht und nur die Interessen des Menschen durchgesetzt ohne auf den Hund zu achten. Wir unterstützen eine Millionen schwere Industrie um die Hunde mit einer “Zwangsbespassung“ und “Leckerlie“ Mentalität unter Sucht zu setzen.
    Was ist daran so schlimm, wenn ich einem Hund eine Aufgabe gebe, die zu meinem Hund passt.
    Und ich gehe davon aus, daß im vorigen Jahrhundert darauf geachtet wurde! Die Menschen mit dem Wissen der vererbten Rudelstellung sind gestorben. Wir hatten zwei kurz hintereinander folgende Weltkriege, die Menschen hatten andere Sorgen, als sich um Hunde zu kümmern.
    Und so ging es verloren… wenn man intensiv sucht, wird man bestimmt Hinweise zu der vererbten Rudelstellung bei Hunden finden. Und es gibt viele Beispiele in der Geschichte wo wertvolles Wissen verloren gegangen ist.

    Auch Anita Balser hat ihr Wissen der vererbten Rudelstellung von Barbara Ertel. Anita Balser hat versuchte dieses Wissen in ihr Geschäftsmodell zu übernehmen. Sie ist damit gescheitert, weil das Wissen um die vererbte Rudelstellung nicht im Zusammenhang mit dem herkömmlichen Hundemanagment funktionieren kann und wird. Um Stellungen erkennen zu können, bedarf es ein intensives Lernen und Beobachten. Ich erinnere mich an ein Seminar bei Anita Balser, wo alle Stellungen gleich “geführt“ wurden. Nach meinem heutigen Wissenstand, kann das nicht funktionieren.
    Auch ich war bei mehreren Workshops von Barbara Ertel. Ich kenne Teilnehmer deren Hunde von Anita Balser anders eingeschätzt wurden als von Barbara Ertel, sprich Anita Balser kann Hunde nicht zu 100% einschätzen. Wenn Anita Balser einen Leithund als Bindehund einschätzt, kann dies fatale folgen haben…

    Maja Nowak geht einen anderen Weg. Sie hat vor ca. zwei Jahren angefangen sich mit der Materie der vererbten Rudelstellung zu befassen. Sie hat jetzt die verebte Rudelstellung als Basis ihrer Arbeit festgelegt.

    Auch Cesar Millan ist ein Mensch dessen Arbeit auf eigenen Beobachtungen und Erfahrungen basiert. Ich denke er ist ein Mensch der über den Tellerrand schauen kann und sich für neues Wissen interessiert. Die meisten TV-Folgen von Cesar Millan stammen aus einer Zeit, wo Martin Rütter auch eine Wurfkette und Nagelflasche benutzt hat. Diese und andere “Hundetrainer“ haben eben versucht eine Lösung für ein “Problem“ zu finden, auch wenn es nach heutiger Sicht nicht die Richtige war.

    @Susanne

    Und noch ein paar Sätze zum Verein der verebten Rudelstellung.
    Hat man sich schon einmal die Mühe gemacht genau zu schauen ?!

    http://rudelstellungen.eu/images/Finanzzahlen2012.pdf

    Natürlich wird ein höherer Gewinn angestrebt, aber nicht um Frau Ertel ein schönes Leben in Saus und Braus zu ermöglichen, sondern um das Wissen weiter zu tragen. Leider leben wir in einer kapitalistischen Welt wo es nur um Geld geht. Dem Verein wird auch nichts geschenkt, er muss eine finanzielle Grundlage für sein Handeln bilden.
    Das Barbara Ertel die Vorsitzende des sehr jungen Vereins ist, hat einen bestimmten Grund, sie trägt das Wissen der verebten Rudelstellung in sich. Wo soll der Verein hinsteuern, wenn die Basis des Wissens nicht mehr vertreten wird?! Jeder Verein würde sich ad absurdum führen, wenn der Gründungsgedanke des Vereins nicht mehr vertreten würde…

    @ALL

    Maja Nowak formuliert es treffend. Hier zum Schluss das Zitat von Maike Maja Nowak :

    SOLANGE WIR UNS BERECHTIGT FÜHLEN,
    VON HUNDEN ZU VERLANGEN,
    DASS SIE UNSERE WAHRNEHMUNG DER WIRKLICHKEIT LEBEN, OHNE IHRE WELT ZU KENNEN,
    KÖNNEN WIR NICHT ERWARTEN,
    DASS SIE IHRE INNERE GESUNDHEIT UND NATUR BEWAHREN.

  146. @ Manfred

    Ich war bei Seminaren von Anita Balser um eine Problemlösung zu finden. Bei einem Seminar habe ich das erste mal von den sieben Stellungen/Rollen des Hundes erfahren. Es wurde auch vermittelt das dieses Merkmal Angeboren ist.Die Hunde der Stellungen wurden beschrieben im Verhalten zu Hund, Mensch und Umwelt.
    Nach dem theoretischen Teil folgte der praktische Teil. Die Hunde der Teilnehmer wurden einzeln auf ein geschlossenes Gelände gelassen, die anderen Teilnehmer befanden sich ohne Hund auf diesem Gelände. Anita Balser und ihr Team haben, aufgrund des gezeigten Verhaltens der Hunde die Stellung/Rolle des Hundes benannt. Bei einer Mehrhundehalterin, welche Probleme mit zwei ihrer Hunde hatte, wurde auch ein Doppelbesatz dieser Hunde festgestellt und zur Abgabe eines Hundes geraten.
    Da ich zu diesem Zeitpunkt keine weitere Kenntnis über dieses Wissen hatte, nahm ich dieses Wissen und die Erfahrung aus diesem Seminar zur Kenntnis.

    Jedoch lies mich das Thema nicht los und ich recherchierte weiter und stiess auf den Verein der vererbten Rudelstellung. Ich laß mich in das Thema ein, im Forum und auch das Buch. Es hinterlies in mir eine andere Sichtweise auf Hunde. Und wer sich mal näher mit der vererbten Rudelbestellung befasst, erkennt, das es hierbei nur um die Hunde geht, um die Psyche und die innere Ausgeglichenheit. Ich behaupte das ein Grossteil der heutigen “Hundemenschen“ nicht in der Lage ist dies zu erkennen. Sie bewerten Hundeverhalten aus ihrer menschlichen Sicht und interpretieren Verhaltensweisen wie “Spielen“ “Toben“ “spaßiges Rennen“. Sie behandeln ihre Hunde wie dressierte Zirkusattraktionen und meinen auch noch das es den Hunden Spass macht.
    Auch Anita Balser geht von einer nicht zu unterschätzenden Intelligenz der Hunde aus. Aber warum behandeln wir die Hunde nicht auch so. Partnerschaftlich und Respektvoll. Und darin verstehe ich, das ich meinem Hund seine Bedürfnisse erfülle und nicht meine. In Freiheit kann ein Hund dies tun, aber in einer Beziehung mit dem Mensch kann der Hund dies nicht, hier muss der Hund sich fügen und es so nehmen wie es ist, oder es zeigen das es ihm nicht gefällt. Hat der Hund noch seine innere Ausgeglichenheit?! Ich brauch nur auf die Strasse zu gehen um zu sehen, was wir den Hunden angetan haben. Wir haben die Bereitschaft des Hundes zur Zusammenarbeit missbraucht und nur die Interessen des Menschen durchgesetzt ohne auf den Hund zu achten. Wir unterstützen eine Millionen schwere Industrie um die Hunde mit einer “Zwangsbespassung“ und “Leckerlie“ Mentalität unter Sucht zu setzen.
    Was ist daran so schlimm, wenn ich einem Hund eine Aufgabe gebe, die zu meinem Hund passt.
    Und ich gehe davon aus, daß im vorigen Jahrhundert darauf geachtet wurde! Die Menschen mit dem Wissen der vererbten Rudelstellung sind gestorben. Wir hatten zwei kurzhintereinander folgende Weltkriege, die Menschen hatten andere Sorgen, als sich um Hunde zu kümmern.
    Und so ging es verloren… wenn man intensiv sucht, wird man bestimmt Hinweise zu der vererbten Rudelstellung bei Hunden finden. Und es gibt viele Beispiele in der Geschichte wo wertvolles Wissen verloren gegangen ist.

    Auch Anita Balser hat ihr Wissen der vererbten Rudelstellung von Barbara Ertel. Anita Balser hat versuchte dieses Wissen in ihr Geschäftsmodell zu übernehmen. Sie ist damit gescheitert, weil das Wissen um die vererbte Rudelstellung nicht im Zusammenhang mit dem herkömmlichen Hundemanagment funktionieren kann und wird. Um Stellungen erkennen zu können, bedarf es ein intensives Lernen und Beobachten. Ich erinnere mich an ein Seminar bei Anita Balser, wo alle Stellungen gleich “geführt“ wurden. Nach meinen heutigen Wissenstand, kann das nicht funktionieren.
    Auch ich war bei mehreren Workshops von Barbara Ertel. Ich kenne Teilnehmer deren Hunde von Anita Balser anders eingeschätzt wurden als von Barbara Ertel, sprich Anita Balser kann Hunde nicht zu 100% einschätzen. Wenn Anita Balser einen Leithund als Bindehund einschätzt, kann dies fatale folgen haben…

    Maja Nowak geht einen anderen Weg. Sie hat vor ca. zwei Jahren angefangen sich mit der Materie
    der vererbten Rudelstellung zu befassen. Sie hat jetzt die verebte Rudelstellung als Basis ihrer Arbeit festgelegt.

    Auch Cesar Millan ist ein Mensch dessen Arbeit auf eigenen Beobachtungen und Erfahrungen basiert. Ich denke er ist ein Mensch der über den Tellerrand schauen kann und sich für neues Wissen interessiert. Die meisten TV-Folgen von Cesar Millan stammen aus einer Zeit, wo Martin Rütter auch eine Wurfkette und Nagelflasche benutzt hat. Diese und andere “Hundetrainer“ haben eben versucht eine Lösung für ein “Problem“ zu finden. Wenn man auch heute weiss das es nicht die richtigen Ansätze waren.

    @Susanne

    Und noch ein paar Sätze zum Verein der verebten Rudelstellung.
    Hat man sich schon einmal die Mühe gemacht genau zu schauen ?!

    http://rudelstellungen.eu/images/Finanzzahlen2012.pdf

    Natürlich wird ein höherer Gewinn angestrebt, aber nicht um Frau Ertel ein schönes Leben in Saus und Braus zu ermöglichen, sondern um das Wissen weiter zu tragen. Leider leben wir in einer kapitalistischen Welt wo es nur um Geld geht. Dem Verein wird auch nichts geschenkt, er muss eine finanzielle Grundlage für sein Handeln bilden.
    Das Barbara Ertel die Vorsitzende des sehr jungen Vereins ist, hat einen bestimmten Grund, sie trägt das Wissen der verebten Rudelstellung in sich. Wo soll der Verein hinsteuern, wenn die Basis des Wissens nicht mehr vertreten wird?! Jeder Verein würde sich ad absurdum führen, wenn der Gründungsgedanke des Vereins nicht mehr vertreten würde…

    @ALL

    Maja Nowak formuliert es treffend. Hier zum Schluss das Zitat von Maike Maja Nowak :

    SOLANGE WIR UNS BERECHTIGT FÜHLEN,
    VON HUNDEN ZU VERLANGEN,
    DASS SIE UNSERE WAHRNEHMUNG DER WIRKLICHKEIT LEBEN, OHNE IHRE WELT ZU KENNEN,
    KÖNNEN WIR NICHT ERWARTEN,
    DASS SIE IHRE INNERE GESUNDHEIT UND NATUR BEWAHREN.

  147. @ inko
    vielen Dank, du sprichst mir aus dem Herzen.

  148. Dafür dass eine Frau Ertel behauptet als Einzige auf der Welt über dieses Wissen zu verfügen, mischen ja ganz schön viele bei diesen wilden Theorien mit. Ich wundere mich, woher diese Personen ihr „Wissen“ beziehen, das man doch nur über jahrzehntelange Erfahrung erwerben kann, und auch nur wenn man Frau Ertel ist.

    Eine Maja Nowak stellt sich selbst entgültig ins Aus, als sie auf diesen Zug aufgesprungen ist. Aber wahrscheinlich spricht genau ihr Klientel gut darauf an.
    Wie kann ich jemanden ernst nehmen, der erwartet, dass ich mit meinen Hunden den Tag bespreche.

    Es gibt Menschen die mir aufgrund eines Fotos sagen können, was mein Tier fühlt. Das kommt mir billiger und erspart mir die Anreise zum Workshop.

  149. Waere ich jetzt Hund, wuerde ich dies hier machen :))

    https://www.thedodo.com/dalmatian-figures-out-the-best-585650474.html

    Der Kreis schliesst sich gerade glaube ich , wenn man sich nochmal das PDF von Herrn Baumann ganz am Anfang dieses Dialoges ansieht.

    Liebe Gruesse,

    Susanne Heinitz

  150. @ inko: Du kannst die Links zur G&V des gemeinnützigen Vereins aus 2012 so oft einstellen, wie Du willst und man sieht ja gerade auch daran, dass Ihr Pilger jedes Bröckchen, welches man Euch mit dem Stichwort „Transparenz“ vor die Füße wirft, schön brav aufhebt und schluckt. Deine falsche Annahme, dass der Verein die „Gebühren“ aus den Workshops und sonstige Einnahmen auf seinem Konto verbucht und diese Gelder dann satzungsmäßig verwendet, weist ebenfalls deutlich darauf hin, dass Ihr das einfach nicht blickt. Die Gesellschaft (UG) macht offenbar seit spätestens September/Oktober 2013 die Umsätze und Ihr bezahlt Euer sauer verdientes Geld auf das Konto einer Firma, die wiederum nur dazu verpflichtet ist, ihre vereinfachte Bilanz mit einem Zeitversatz von nahezu einem Jahr an entsprechender Stelle zu veröffentlichen, aus der später logischerweise niemand entnehmen kann, wie hoch Geschäftsführergehälter oder Aufwandsentschädigungen tatsächlich ausgefallen sind. Das weiß nur Eure Frau E., die natürlich „ihr Wissen in sich trägt“ ….. man könnte schon fast über Eure Naivität lachen.

    Deswegen nochmal: wenn Eure Frau E. gute Geschäfte machen will, soll sie das ja gerne tun. Aber sie soll die Finger von den Hunden lassen und sie soll das Kind beim Namen nennen und die Kiste nicht unter dem Deckmäntelchen der mild- und selbstlos tätigen Gemeinnützigkeit verkaufen. Das ist sie nämlich definitiv nicht. Sie will keinem Hund helfen, sie will keinem Menschen helfen: sie will nach meiner persönlichen Meinung nur ganz einfach und möglichst bequem Geld verdienen.

  151. @inko „Ich war bei Seminaren von Anita Balser um eine Problemlösung zu finden. Bei einem Seminar habe ich das erste mal von den sieben Stellungen/Rollen des Hundes erfahren. Es wurde auch vermittelt das dieses Merkmal Angeboren ist.“
    Vielen Dank, Inko, ich hatte ja betont, dass ich Anita nicht kenne, sondern mir wurde nur von ihr erzählt. Da ist der falsche Eindruck entstanden, dass sie das alles nur als hilfreiche Metaphern benutzt.
    Sie schrieben:“Ich kenne Teilnehmer deren Hunde von Anita Balser anders eingeschätzt wurden als von Barbara Ertel, sprich Anita Balser kann Hunde nicht zu 100% einschätzen. “ Wer sagt, dass Frau Ertel recht hat und Anita unrecht? Das meine ich mit der fehlenden Objektivität der Theorie: Es müssen Kriterien angegeben werden, nach denen eine signifikante Mehrheit derer, die Hunde aufgrund ihrer Erfahrung gut einschätzen können, eine große Menge von Hunden gleich beurteilt. Sonst haben wir ein Chaos und die Theorie ist dann sehr anzuzweifeln.

    @alle: Was passiert, wenn wir weglassen, dass die RS angeboren ist, wenn wir also nur darüber urteilen, welche RS jetzt vorliegt (egal ob sie angeboren ist oder nicht)? Was, wenn wir zusätzlich Anita und/oder Barbara bitten, sie mögen uns ihre Beurteilungskriterien beschreiben und wenn wir uns darüber hinaus auch die von mir oben aufgezählten, von Verhaltenstherapeuten benutzten Beurteilungskriterien aus dem Buch von U. Gansloßer bewusst machen und sie zur Beurteilung hinzuziehen [(a) emotionale Stabilität vs. Neurotizismus, b) Offenheit für neue Erfahrungen, Lernbereitschaft, c) Geselligkeit, d) Extravertiertheit vs. Introvertiertheit, e) Zielstrebigkeit]? Würde das nicht eine Menge Probleme aus diesem Forum beseitigen? Und wir könnten die Hunde wahrscheinlich dann noch besser einschätzen und noch solidere Empfehlungen geben.

    Für mich ist die RS immer nur ein Bild, eine Metapher, die mir zusätzliche Hilfe beim Einschätzen meines Hundes ist. Oder flapsig: lasst die Theorie beiseite, was dann bleibt, ist nicht schlecht, aber wahrscheinlich oft ergänzungsbedürftig.

    Manfred

  152. @Manfred

    Barbara Ertel hat insofern recht, da Anita Balser das Wissen von Barbara Ertel hat.
    Die Kriterien für die Feststellung der angeborenen Rudelstellung eines Hundes kann man auf den Workshops sehen. Barbara Ertel erklärt an Verhaltensweisen des Hundes (ohne Einflussnahme des Menschen) die Stellung. Je öfter man genau beobachtet und hinsieht, ist man selber in der Lage die Stellungen zu erkennen. Diese sind auch im Buch von Barbara Ertel beschrieben, aber es ist für manchen schwierig dem Gelesenen zu folgen, da es eine komplett andere Sichtweise auf Hunde ist. Viele Hunde unserer Zeit sind sehr “chaotisch“ da in einer “Unstruktur“ aufgewachsen und da kann auch ich als “Neueinsteiger“ die Stellung nicht erkennen. Und hier liegt die Gefahr: Wenn jemand ohne fundiertes Wissen der RS einen Leithund als Bindehund einschätzt, hat dies für für diese Hund-Mensch Beziehung fatale Folgen. Wenn ich diesen Hund dann z.Bsp. permanent ein Training verordne bzw. von ihm Dinge abverlange zu dem der Hund in keinster Weise bereit ist, hat man die “Aggression“ vorprogrammiert oder den Hund Mental gedrückt und dann Neurotizistisch wird.
    Das Ziel von Brabara Ertel ist, das jeder wenn er denn will, eines Tages die Stellung eines Hundes erkennen kann.
    Und Barbara Ertel wär definitiv froh, wenn es noch Menschen geben würde, die auch das Wissen der vererbten Rudelstellung in sich tragen.
    Die vererbte Rudelstellung ist die Basis der Mensch-Hund Beziehung. Wenn Hunde in Struktur aufwachsen, sprich sie haben die Möglichkeit ihre angeborene Rudelstellung als Welpe zu festigen, haben diese Hunde eine innere Stabilität. Wenn dann ein oder mehrere Welpen zum Menschen kommen, erklärt der Mensch dem Hund die Menschenwelt, jedoch auf eine andere Art und Weise als die bisher allgemein Gültige. Zum Beispiel braucht ein Eckhund längere Zeit um einen “Reiz“ zu verarbeiten als ein Bindehund. Also warte ich als Mensch so lange wie der Hund braucht dazu, erklär dem Hund was ich sehe und zieh ihn nicht einfach weg. Der Hund versteht nicht meine Worte, aber er spürt meine “Energie“ , wie ich diesen “Reiz“ erkläre und weiss somit wie ich als Mensch diesen “Reiz“ bewerte. Der Eckhund ist einer von drei ‚Chefs“ im Rudel. Alle Hunde dieser sieben Stellungen sind aber gleichwertig, sie bedürfen einander. Die Welt des Hundes brauch und kann der Mensch nicht erklären. Die Welpen tragen dieses Wissen in sich und verfestigen dieses Wissen beim Zusammensein mit anderen Hunden der jeweils passenden Stellung.
    Die Gefahr in der vererbten Rudelstellung in der Zukunft besteht einzigartig darin, das diese Hunde keine der derzeit allgemein gültigen arbeitenden Hundeschulen, Hundetrainer, Hundepsychologen, Hundeverhaltensberater, “Dressurbeibringer“ etc. benötigt. Für die Aufgaben die wirklich wichtig sind in der Hund-Mensch Beziehung, wie Rettungshund, Führhund etc. ist RS ein grosser Vorteil, denn man bittet nur die Hunde für diese Aufgaben, die von der Stellung auch dazu passen.

    @Susanne

    Deine persönliche Meinung respektiere ich. Erbringe aber bitte den Nachweis für deine Behauptungen !
    Bevor ich eine Sache komplett ablehene, studiere ich diese vorher, um mir dann eine Meinung zu bilden.
    Ich habe die Vermutung, Du hast kein einzigen Einblick genommen, und deine Meinung nur auf fremden Erzählungen, Kommentaren, Hören Sagen usw. gebildet.
    Falls nicht, würd ich mich freuen auf welcher Grundlage Du zu deiner Einschätzung gelangt bist.

  153. @sdheinitz

    Herr Baumann hat einen Fuss in die Tür gestellt. Jedoch wird ein “Managment“ der Rudelstellung nicht funktionieren.

    Viele halten den derzeitigen Wissenstand als das Ultimativ Gültige.
    Die Vergagngenheit zeigt uns, das dies nicht so ist. Es wird immer neue Erkenntnisse geben ob wir es wollen oder nicht.

    PS. Die Katze kommt doch an ihr Ziel 😉

  154. Die Katze beißt sich höchstens selbst in den Schwanz. 😉 Das sind keine neuen Erkenntnisse, sondern 50 Jahre alte, wenn ich das richtig verstehe. Und zwar 50 Jahre unreflektiert und ungeprüft.
    Für mich ist RS eine Metapher dafür, sich die mitunter anstrengende Hundeerziehung zu ersparen und Ausflüchte zu suchen. Es wird behauptet etwas zu wissen, und lässt gleichzeitig keine Möglichkeit zu, diese Theorien zu verifizieren oder falsifizieren. Wie praktisch. Jeder Verhaltensbiologe muss Kritik von außen zulassen, ob seine Beobachtungen, Studien und Schlussfolgerungen überhaupt standhalten. Bei der Dominanztheorie war man sich auch ganz sicher, dass die Schlüsse, die man aus den Beobachtungen gezogen hat, stimmen müssen. Da ist sich bis heute noch jeder 2. Hundehalter mit Problemen sicher, dass er bei seinem eigenen Hund Dominanz sieht.

    Kein Mensch trägt Wissen einfach so in sich, man muss es erwerben und nicht erfinden oder geerbt bekommen. Außer in esoterischen Kreisen. Es dann als solches zu verkaufen ist Irreführung und somit unlauter. Und ich finde es nur richtig, dass sich Biologen und Verhaltensforscher kritisch dazu äußern.
    Solche alleingültigen Heilsversprechungen sind vielleicht für Leichtgläubige oder Verzweifelte neu, aber sonst eine alte Masche. Soll sie sich doch Medium nennen, sie würde noch immer genug damit verdienen.

    Solange ich meine Hunde nur durch einen Workshop bei einer selbsternannten Person nach RS halten kann, solange nur ein erlauchter (zahlender) Insiderkreis Zugang zu diesem geheimnisvollen Wissen hat, müssen sie wohl oder übel unter ihrer Fehlstellung bei mir leiden. Erziehung genießen sie trotzdem, aber das ist anderen vielleicht einfach zuviel Aufwand.

  155. @ inko: ein Blick auf den Handelsregisterauszug (Amtsgericht Bamberg), in die AGBs der Gesellschaft und in die Satzung des Vereines genügen um zu erkennen, um welches „Geschäftsmodell“ es sich bei Frau M.-E. handelt.

  156. Liebe Hundefreunde,

    bitte mailt ans ZDF, damit dort nicht länger im TV und online für diesen Unsinn geworben wird!

    zuschauerredaktion@zdf.de

    Danke!

  157. ein wichtiger Punkt scheint mir der zu sein, dass man nicht mehr selber verantwortlich ist, sondern alles nur an der falschen Stellung im Rudel liegt. Wie wunderbar für jeden der mit seinem Hund nicht klarkommt. Und absolut kein Wunder, dass das Ganze Sektenähnliche Züge annimmt, vor allem bestätigt durch den Umgang sowohl mit den „Jüngern“ als auch mit Andersdenkenden.
    Ich habe auch schon an das ZDF geschrieben, denn das Schlimmste ist die mediale Aufmerksamkeit für diesen absoluten Nonsens.

  158. Ich habe meine Erfahrungen in einem WS von M.M.Nowak gemacht, leider keine guten. Mein Hund saß die meiste Zeit von 2,5 Tagen im Auto und das für eine horrende Seminargebühr plus zusätzlich noch Unterbringungs- und Verpflegungskosten für diese „Hundetrainerin“.
    Für diese überteuerten Seminargebühren kann ich nur jedem Hilfesuchendem raten sich lieber eine gute Hundeschule zu suchen um mit seinem Hund konstant und regelmäßig an eventuellen Problemen zu arbeiten bzw. gibt es genügend seriöse Seminare in ganz Deutschland.

  159. Hallo Biggi, ich weiß leider keine Preisgestaltung von Frau Nowak, aber wer sich mal die Seiten von Frau M.-E. durchsieht und anhand der Preise und Buchungen zusammenrechnet, wie viel Umsatz sie in 2014 bereits nicht nur gemacht, sondern auch schon in der Tasche hat (weil Vorkasse): mit einer netten, sechsstelligen Summe ziemlich lukrativ, würde ich sagen! Davon könnte man selbst nach Abzug aller Steuern ein eingeknastetes Volpinorudel Jahrzehnte lang durchfüttern und auch einer Frau M.-E. fehlte es nebenher wahrlich an nichts! Kein Wunder, dass immer mehr „Fachleute“ auf diesen Zug aufspringen und ein Stückchen vom Kuchen abhaben wollen …. ist ja leicht verdientes Geld.

  160. Kopfschüttelnd!

    »Verschwende Deine Zeit nicht mit Erklärungen.
    Die Menschen hören nur, was sie hören wollen.«
    Paulo Coelho

  161. Hier ist ebenfalls ein interessanter Blog-Beitrag zum Thema Rudelstellungen:
    http://serendipity-le.blogspot.de/2014/06/maja-nowak-und-die-vererbte.html

  162. @ Kopfschüttelnd!

    Da stimme ich zu … Die Menschen wollen eben nur ihre Sichtweise der Dinge akzeptieren anstatt sich in die Gedankenwelt des Hundes hinein zu versetzen. Wenn sie einmal ihre Hunde genau beobachten würden, könnten sie erkennen ….

    Aber der Mensch ist eben egoistisch und sieht nur sein Befinden und seine Emozionen und versucht diese in den Hund hinein zu projizieren. Am Ende werden die Hunde zu “Zirkusattraktionen“ manipuliert und wenn’s funkt wird geregelt und wenn das alles nicht klappt, ab ins Tierheim. Auch das ist die Wahrheit !!! Ich bin gespannt welche neuen ClickClack“Trainingsmethoden“ , Management-Syteme und neue Zwangsbespassungsspiele in der Zukunft auf uns zu steuern….

    Jetzt sehe ich deutlich und klar wer mein Hund ist. Ich erkenne Tag für Tag mehr und bin dankbar dafür, das sich dieser Weg für mich geöffnet hat. Mein Hund braucht keine Erziehung ! Es ist nur wichtig das ich meinem Hund die Menschwelt zeige und erkläre und versuche das wieder zu heilen, was ich in der Seele meines Hundes kaputt gemacht habe, begonnen mit der Welpenspielstunde bis hin zum Hundeplatz…und ich sehe in die Augen meines Hundes und weiss es ist der RICHTIGE WEG !

  163. @ inko

    Genauso sehe ich es auch!
    Ich denke es ist nur eine Frage der Zeit….irgendwann kann kein vernünftig denkender Mensch mehr dran vorbeigehen!

  164. „…Ich denke es ist nur eine Frage der Zeit….irgendwann kann kein vernünftig denkender Mensch mehr dran vorbeigehen!…“

    ….. mehr daran vorbeigehen, ohne festzustellen, dass jeden Morgen genügend Dumme aufstehen und ihr sauer verdientes Geld dem Heiland herself hinterherwerfen. So herum wird ein Schuh draus.

    Inzwischen wird sich an so vielen Stellen derart negativ darüber geäußert, dass es eine Frage der Zeit sein wird, wann sich auch in die hintersten Ecken herumgesprochen hat, dass dieses Geschäftsmodell reine Abzocke auf dem Rücken der Tiere und deren Halter ist.

    Haben diese Rudeltante und ihr Gefolge eigentlich die für ihre Tätigkeiten notwendigen Sachkundenachweise und Genehmigungen?

  165. Schon interessant, dass (eine handvoll) überzeugte Anhänger scheinbar einfach keine Kritik an ihrer Mission aushalten können, während im eigenen Forum unbequemen Fragen sofort entfernt werden. 😉 bzw. bestimmte Bereiche von der Öffentlichkeit abgeschirmt werden.

    Liebe Frau Maxellon!
    Vielen Dank für Ihren Bericht. Ich bin nur dadurch auf die Zeitschrift aufmerksam geworden und habe die Ausgabe schon bestellt!

  166. Kopfschüttelnd!

    @Cora…wenn man keine Ahnung davon hat, sollte man einfach nicht mitschreiben! Kritik ist schön und gut, wenn sie angebracht ist! Aber jemand der nur von zuhause auf der Couch mitlabert und RS noch nicht live erlebt zu haben scheint, ist für mich nicht kritikwürdig. Die Hunde selbst zeigen es bei den WS immer wieder, dass es die Rudelstellungen gibt. Es ist einfach ein schönes Erlebnis zu sehen, wie die passenden Hunde untereinander agieren.

    Es sind übrigens hunderte überzeugte RS’ler (es wurden schon mehr als tausend Hunde eingeschätzt)….und nicht wegen BE oder ihrer etwas sonderbaren Art, sondern weil sie die positiven Veränderungen bei Stellungsläufen ihrer Hunde sehen und ihren Hunden das nicht mehr nehmen wollen.

    Es werden keine unbequemen Fragen im Forum entfernt, im Gegenteil! Alle Beiträge von ‚gebannten‘ Usern bleiben erhalten, damit jeder sehen kann, welche Mühe man sich mit Ihnen gegeben, Fragen um Fragen beantwortet hat. Nur wenn jemand nur rumstänkern will, einfach zu doof ist zu verstehen (man braucht natürlich auch einen gewissen IQ dazu), hat er dort einfach nichts verloren, da er ja an RS nicht wirklich interessiert ist.

    @Susanne….warte es einfach ab! Es werden immer mehr RSler….weil sich viele einfach selbst davon überzeugen wollen und zu den WS gehen. Es ist nicht mehr aufzuhalten, auch wenn es immer wieder ein paar hartgesottene Antis geben wird, die dagegen hetzen werden. Es kommen auch immer mehr Hundetrainer, Hundeschulen, Tierärzte, Tierheime usw. dazu….tja, so isses! 😉

  167. „@Susanne….warte es einfach ab! ….“

    Natürlich warte ich das ab und zwar genau bis zum 01.08., denn das Gesetz gilt ja auch für Frau Ertel und ihre „Pflegestellen“, nicht wahr. Allerdings unabhängig davon sollte sie eine Erlaubnis als gewerbsmässige Züchterin bereits jetzt schon innehaben, denn die Anmelde- und Erlaubnispflicht besteht schon lange und unabhängig von der hiesigen Gesetzesnovelle. Das ist übrigens keine Hetze, sondern eine klare und nüchterne Feststellung 🙂

  168. @ Kopfschüttelnd
    Durch Wiederholung wird es auch nicht wahrer.
    Im Grunde könntet ihr doch mit der „Hetze“ von den „Antis“ viel gelassener umgehen (zB es garnicht erst so zu nennen), wenn ihr von eurer Idee so überzeugt seid. Und hättet nicht den Drang zur Zwangsmissionierung. Denn es ist anscheinend sehr wichtig, dass möglichst viele mitglauben, 1000 natürlich.

    Im Gegenzug halte es gerade noch aus, in eurem Forum zu lesen, ich soll mit meinem Hund den Tag besprechen, ohne dass ich verkünden muss was ich davon halte. Ich lass das ganz für sich stehen. 😉

    Warum gibt es bei RS Hunden eigentlich trotzdem soviele Probleme? (eine Frage die mich wirklich interssiert)

    Ich kann zumindest sagen, dass ich es noch nie nötig hatte einen geliebten Hund zu tauschen, weil er mir in den Ärmel biss. Und schöne Hundebegegnungen haben wir täglich, und gratis. Also nein danke, so einen Workshop wie geschildert möchte ich nicht live erleben, meinem Hund nicht zumuten, und kein Geld dafür bezahlen. Es steht mir gsd in einem freien Land zu, ein Angebot abzulehnen.

  169. Überlass es der Zeit

    Erscheint dir etwas unerhört,
    Bist du tiefsten Herzens empört,
    Bäume nicht auf, versuch’s nicht mit Streit,
    Berühr es nicht, überlass es der Zeit.
    Am ersten Tag wirst du feige dich schelten,
    Am zweiten lässt du dein Schweigen schon gelten,
    Am dritten hast du’s überwunden,
    Alles ist wichtig nur auf Stunden,
    Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
    Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

    Theodor Fontane

  170. Kopfschüttelnd!

    @ Nanu? Na, na!

    Danke und in diesem Sinne bin ich weg….. 😉

  171. Vielen der hier schreibenden Menschen geht es gar nicht anders, als den allermeisten Hundehaltern. Sie haben die wahre Natur ihres Hundes einfach noch nicht gesehen… Denn sonst würden sie hier nicht Stunden, Tage, Wochen usw. mit unnützen Diskussionen verbringen, anstatt mit ihren Fellkameraden im Wald zu sein.
    Das Netz lädt alle, die sich angesprochen fühlen, zu großen Diffamierungsschlachten ein. Wer hierin sein Leben sieht, lebt daran vorbei.
    Ich arbeite seit 15 Jahren mit teils schwerstgestörten, von Menschen katastrophal zugerichteten Hunden.
    Mein Hund, vor 1 1/2 Jahren stark verhaltensgestört bei mir hängen geblieben, weil unvermittelbar, wird ganz langsam ein „normaler“ Hund.
    Mein Fachwissen war groß und trotzdem kam ich nicht weiter. Dank der Methoden von M. M. Nowak und dem Wissen über die Rudelstellungen sind wir heute einen Riesenschritt weiter. Diese Wissen ist für mich sehr kostbar. Es würde mir niemals in den Sinn kommen, dagegen die Jahresbilanzen derer, die dieses Wissen vermitteln, aufzurechnen.
    Und : Nein, die Regisseure der Hundeflüsterin-Sendung haben das Filmmaterial nicht zusammengestückelt, es wurde penibel darauf geachtet, dass die Realität abgebildet wird. Ich war dabei.
    Schaut Euere Hunde genauer an !!!
    Grüße an Alle von
    Bettina und Freddy, die jetzt in den Wald gehen…

  172. Hannah Maxellon

    Liebe Betti,

    magst du dann mal erzählen, warum den Besitzern des neurotischen fellknabbernden Welshterrier nach Scheitern der „Arbeitshundinklusion“ zu einem Tierheilpraktiker geraten wurde? Wo doch sein Problem im TV ausschließlich mit seiner Rudelstellung erklärt wurde?

    Warum hat der vermeidliche N2 aus der Serie mit seiner Besitzern noch heute dieselben Probleme wie vor Beginn des Drehs für das ZDF?

    Es ist tatsächlich alles so wie im TV? Heile Welt und glückliche Hunde?

    Es wird in dieser Sendung suggeriert, dass einem gestörten Hund mit überforderten Besitzern geholfen wird, wenn sich dieser ggf. noch einen weiteren Hund anschafft, der ihn mit Sicherheit noch weiter überfordern wird. Und die Zuschauer denken „na siehste mal, das klappt SO toll“. Dann rennen sie mit ihrem sich kratzenden Hund zur Rudel-Bärbel – die einen hinteren Juckhund diagnostiziert und sofort einen stellungspassenden anderen Hund in der Hinterhand hat (vermutlich aus einem harmonischen Doppelbesatz), der dann zum ohnehin schon verstörten Hund gestopft wird.

    Und wenn es dann nicht klappt, dann tja. ?!

    Barbara Ertel benutzt heftigste Erziehungshilfen, um ihre eigenen Hunde irgendwie zu kontrollieren. Insider der Workshops berichten, dass Hunde von Frau Ertel andere sogar schon blutig gebissen haben. Sie benutzt ein Halsband mit Sender (auch gesehen und dokumentiert) und ich sah sie ihren „MBH“ à la Dominanztheorie auf den Rücken drehen und anschnauzen, weil er bellte. Und diese Frau behauptet zu erkennen, welche tiefsten Kompetenzen ein Hund hat??

    Wacht doch mal auf, Leute!!! Wenn euch jemand nicht einmal 2+2 ausrechen kann, würdet ihr ihm dann glauben, wenn er erzählt, die höhere Mathematik zu beherrschen? Und zwar als einzige auf eine völlig neue Art!!???

    Diese Frau weiß nichts über Hunde, weder über Verhalten noch über Biologie. Und erst recht nicht über eine imaginäre Rudelstellung.

  173. Das Veterinäramt des Landkreises Wittenberg ist übrigens für das „Volpino-Rudel“ zuständig und eine Tierärztin der Behörde hat sich bei einem Kontrolltermin der ungenehmigten, tierheimähnlichen Einrichtung (privater Garten in Meuselko, 350qm und das 24Stunden-Zuhause eines Hunderudels zu Experimentierzwecken) von Barbara Ertel um den Finger wickeln lassen und ist jetzt selbst Befürworterin der Rudelstellungen.
    Ich denke, die freuen sich da auch über Post und Nachfragen, wie es dazu kommen kann:
    http://www.ortsdienst.de/Sachsen-Anhalt/Wittenberg/Annaburg/Veterinaeramt/

  174. Ach Hannah, erzähl doch keinen Quatsch….

    hier kann man alles von User Welsheltie (das ist der HH von o.g. kratzendem Hund) nachlesen:

    http://www.rudelstellungen.eu/forum/2-willkommen/111231-carlino-valja-und-ich-stellen-uns-vor

    Sie ist schon seit 6 Monaten im Forum dabei und schreibt eifrig über ihre Hunde. Und natürlich fragt sie bei den älteren RSlern nach, dafür ist das Forum ja da.

    Und die Behauptung mit deinen heftigsten Erziehungsmethoden!?!
    Dokumentiert? Dann bitte beweisen….die wollt ihr doch auch immer!

    Du kannst noch so dagegen hetzen, du wirst es nicht aufhalten können!
    Und sie weiß sehr viel über Hunde und vor allen Dingen über RS 😉

  175. Der Beweis ist in dem neusten Erfahrungsbericht der Frau, die bei Maja das Rudelseminar gebucht und (leider) Ertel serviert bekommen hat. Da hatte Barbaras Hund ein Erziehungshalsband um, das laut Ertels aussage ausschließlich einen „piepton“ von sich gibt. Antennen, wie sie die Teilnehmerin gesehen hat, haben jedoch ausschließlich Stromhalsbänder.

    Aber die Teilnehmerin hat sich bestimmt geirrt und lügt nun auch ganz fleißig 😉

    Und da ich selbst gelegentlich noch still den Wahnsinn im RS Forum beobachte, habe ich mitbekommen, dass zum Heilpraktiker empfohlen wurde, da es keine nachhaltige Besserung gab und Barbara zunächst meinte, der Hund bräuchte mindestens ein halbes Jahr zur Einstellung auf den neuen Hund und zum Abstellen des Kratzens.

  176. An Hannah….
    Auch ich war auf dem selben Seminar, konnte die Teilnehmerin mit ihren zwei Hunden beobachten. Ich kommentiere meinen Eindruck von den Dreien nicht. Meinen Beitrag hat sie auf ihrer Website nicht veröffentlicht. Vielleicht klappt es ja hier…

    Menschen, die selbst Führung ersehnen, gehen in solche Seminare und sind bitterlich enttäuscht, wenn sie nicht geführt werden und auch noch verlangt wird, dass sie ihre Hunde besser führen. Alles Gesehene und Gehörte sollte jeder für sich selbst differenzieren können, ansonsten kann man auf diesem Weg nur enttäuscht werden…
    Wir waren wohl auf zwei verschiedenen Veranstaltungen, obwohl ich auch dort war…
    Betti

    Ansonsten quatsche ich jetzt hier nicht weiter und überlasse das denen, die halt immer alles besser wissen…

  177. Liebe Betti,
    jetzt bin ich aber gespannt. Was hast du denn zu uns dreien zu sagen? Das interessiert mich wirklich sehr, denn genau das wollte ich ja auf dem Seminar erfahren und habe es bis heute nicht. Und zu Kommentaren auf meiner Seite: Da wurde kein einziger gelöscht. Ich lasse nämlich andere Meinungen zu, im Gegensatz zu manch anderen. Also raus damit und keine Scheu. Ich weiß was ich gesehen habe und weißt sicher, was Du gesehen hast. Jeder hat eben seine Wahrnehmung.
    Viel Spaß beim Entenmarsch im Wald. Und Vorsicht vor den Stöckchen!

    Lieben Gruß
    Katja mit Emmi (hinterer stellungsstarker Zahnfeehund) und Sopa (vordere stellungsstarke Fusselhupe)

  178. Was soll man da noch sagen? Selten so einen Unfug gelesen wie in diesem RS-Forum. Was da an Tipps gegeben werden ist unter aller Sau. Da wird Leuten geraten ihre Welpen Wochen bzw Monate im Haus/Gartwn zu halten und unter gar keinen Umständen äußeren Einflüssen auszusetzen. Wie sollen die armen Tiere sich sozialisieren? Das werden dann die typischen Dauerkläffer und Angstbeisser. Ach nee, man muss ja nur dem Leithund erzählen dass er sich darum kümmern soll…der regelt das dann schon.
    Erschreckend auch ein Bericht wo zwei ‚Doppelbesatzhunde‘ (was für ein bescheuerter Begriff) übereinander hergefallen sind und einer laut Aussage kurz davor war totgebissen zu werden. Der Hund wird dann nicht sofort zum Tierarzt gebracht sondern wird erst mal zwei Rudelmitgliedern zugeführt damit die ihn trösten können! Wie darf ich mir so ein Gespräch vorstellen? Sagt da der Leithund ‚Alles nicht so schlimm, jetzt bist du ja wieder bei uns und darfst in Ruhe ausbluten‘? Einfach nur jämmerlich, selbst in so einer Situation die Verantwortung abzugeben. Aber Hauptsache dann später bei beiden Hund um Verzeihung bitten und mit ‚beiden Hunden zu weinen’…natürlich getrennt voneinander. Au weia!
    Wenn es nicht so traurig wäre könnte man drüber lachen was da im Forum abgeht. Das hat schon was von verbalem Slapstic. Besonders aufgefallen ist mir beim lesen ein/e gewisse/r Kage. Was der/die für Sachen zum besten gab…habe mehr als einmal laut lachen müssen. Noch lustiger wurde es nur als ich bei einem Artikel dann mitbekam dass hinter Kage niemand anderes als Barbara Ertel selber steht!
    Sorry, wer diese Frau ernst nimmt dem ist nicht mehr zu helfen!
    Und wer das jetzt alles als Angriff auf Frau Ertel und ihre fragwürdigen Praktiken im Generellen, und auf ihre Mitläufer mit ihrem verantwortungslosen Umgang mit ihren Tieren im Allgemeinen sieht, der darf getrost gewiß sein…das ist auch so!! Man sollte euch allen die Tiere wegnehmen und die Fellnasen an Leute vermitteln die solch tolle, treue und hochsoziale Geschöpfe wirklich zu schätzen und zu handhaben wissen!!

  179. Ach ja…Betti. Angeblich wird bei M. Nowak beim filmen ja so genau drauf geachtet dass alles realistisch abgefilmt wird. Im Forum behauptet ihr bei Cesar Millan genau das Gegenteil. Immer schön so wie man es gerade braucht, gell?

  180. Hannah Maxellon

    Übrigens interessant zu lesen, dass sich die Hunde einer Helferin von Barbara (ich hatte sogar das zweifelhafte Vergnügen sie persönlich kennen zu lernen) nun ihre Hunde in der Klinik behandeln lassen durfte, da sich diese (obwohl doch in ihrer RS so klar und perfekt) gegenseitig zerbissen haben…. Mag sich dazu mal ein Rudelsteller äußern? Wo wir doch alle unsere Hunde quälen, würde ich gern wissen, ob sich diese Hunde nun in ihrem Super-Rudel wohler fühlen?!?

  181. Liebe Betty,
    es hat keinen Sinn.
    Meiner Meinung nach hat die Maxellon ein starkes Trauma bei diesem Workshop erlitten und schießt jetzt aus allen Kanonen.
    Wahrscheinlich leidet sie an PTBS (Psychotraumatische Störungen „entstehen immer als direkte Folge der akuten schweren Belastung … Das belastende Ereignis oder die andauernde, unangenehme Situation sind der primäre und ausschlaggebende Kausalfaktor, und die Störung wäre ohne seine Einwirkung nicht entstanden).
    Ich empfehle unbedingt eine Therapie. Man erkennt, dass sie es nicht verarbeitet, sondern sich immer weiter hineinsteigert. (Liest z.B. im Forum von RS – das ja laut eigener Aussage vollkommender Quatsch ist – mit, um evtl. Berichte hier dann falsch wiederzugeben).
    Sie hat sich, glaube ich, zum persönlichen Feind von B.E. erklärt!

  182. Sowas habe ich gar nicht nötig und übrigens bereits eine Arbeit über PTBS geschrieben. Falls du interessiert bist, kannst du die an der HAWK Hildesheim einsehen 😉

    Ich habe keine persönlichen Feinde. Ich habe nur den Wunsch im Sinne des Tierschutzes zu leben und aufzuklären. Und das tu ich indem ich Betrüger und Tierquäler beim Namen nenne!

  183. Liebe Frau Maxellon,

    lassen Sie sich nicht beirren, Sie sind auf dem richtigen Weg! Das beweist einmal mehr Ihr Artikel, den ich gestern bei „Sitz.Platz.Fuss“ gelesen habe, auch dafür vielen Dank!

    Wenn die Ertel-Claqueure derart um sich schnappen und spucken, zeigt es doch recht deutlich, dass Sie den Finger an der richtigen Stelle haben: solchen Quacksalbern muss Einhalt geboten werden, damit sie nicht noch größeren Schaden anrichten können. Das sogenannte „Vermittlungsforum“ für auf Geheiß einer Frau Ertel abgeschobenen Hunde spricht jedenfalls eine deutliche Sprache!

  184. ‚Sowas habe ich gar nicht nötig und übrigens bereits eine Arbeit über PTBS geschrieben. Falls du interessiert bist, kannst du die an der HAWK Hildesheim einsehen‘
    Behaupten kann man vieles, beweisen ist dann immer schwer, gell!

    ‚Ich habe keine persönlichen Feinde. Ich habe nur den Wunsch im Sinne des Tierschutzes zu leben und aufzuklären. Und das tu ich indem ich Betrüger und Tierquäler beim Namen nenne!‘
    Wenn man mit solcher Vehemenz gegen etwas agiert, hat man ein persönliches Problem damit! Ob man es jetzt Feind nennt, oder nicht, ist ziemlich egal und nur eine Bezeichnung. Solltest du eigentlich wissen, wenn du eine ‚Arbeit‘ über PTBS verfasst hast.

    @Susanne
    Eine Claque ist es wirklich nicht. Wenn man mit Fremdwörtern um sich schmeißt, sollte man die genaue Bedeutung schon wissen. Bezahlt wird hier niemand. Und spuckend und schnappend habe ich auch noch keinen erlebt. Das ist doch wohl eher H.Maxellons Stärke, da sie ihren Bericht ja überall versucht unterzubringen.

    Ist euch nicht klar, dass Ihr mit jedem neuen Bericht die Aufmerksamkeit auf RS richtet. Ihr klärt hier nicht auf, sondern betreibt PR. Es werden bestimmt einige dadurch abgeschreckt, aber auch viele neugierig darauf. Es ist ein großer Fauxpas zu glauben, dass ALLE die emotionale Variante der rationalen und logischen vorziehen!

  185. http://www.hawk-hhg.de/hochschule/101014_123808.php?jahrsort=2012&fak_id=6&sg_id=62&fsr_id=

    Guck mal unter Maxellon 😉

    Ich arbeite als Sozialarbeiterin mitz psychisch behinderten Menschen und bin über das Amtsgericht bestellt. Ginge wohl nicht, wenn ich selbst krank wäre. Oder?

    Spucken, schnappen, fauchen, keifen und Dummscheiß labern kann eigentlich nur Frau Ertel. In dieser Perfektion auf diesem Gebiet habe ich bisher nur sie agieren sehen. Und rauchen kann sie auch ganz toll…

  186. @Anne:

    Natürlich seid Ihr Claqueure, Euer Lohn ist der Umstand, dass Euch Frau Ertel mitspielen lässt und die Tatsache, dass Ihr so blindlings hinterherlauft ohne das Gehirn einzuschalten, spricht nicht gerade für das Ertelsche Klientel. Erinnert mich an Phänomene, wie sie z.B. bei einer Gesa K. vor ein paar Jahren auftraten: alle haben Zeter und Mordio geschimpft, weil man ihre Superheldin von den Tönernen Füssen geholt hatte und hinterher, als das Ausmaß erst so richtig offengelegt war, wollte es niemand gewußt haben. Jaja, da waren sie dann alle furchtbar „bestürzt“ und „erschüttert“.

  187. Als Sozialarbeiterin gibst Du ein eher atrophisches Bild ab. Ich wünsche Dir ein wenig (Herzens)Bildung im Umgang mit Toleranz. Es tut mir leid zu lesen, welche Missgunst und welcher Hass in Dir wohnen und Deine Persönlichkeit beherrschen.

    Als Pädagogin wirst Du die Frage kennen:
    Welchen Vorteil bringt es mir persönlich, mich mit dem Verteufeln Anderer zu beschäftigen?

    Ich empfehle Dir, mal hier nachzulesen.
    http://www.kersti.de/O0002.HTM

    Gute Besserung! Kümmere Dich mal um Dich selbst, um Deine persönlichen Baustellen, um Deine Profilneurose, die Du hier offen zur Schau trägst. Dann wird es Dir wieder besser gehen.

  188. Hannah Maxellon

    Karen, ich habe den Leitfaden gelernt „Es gibt kein größeres Verbrechen als nicht kämpfen zu wollen, wenn man kämpfen muss.“
    In diesem Sinne…!

  189. Weißt Du, Du nutzt ein Zitat aus dem Dritten Reich, das ein verfolgter Juden gegen Hitler aussprach. Ich denke, hier verwechselst Du die Seiten. Die Hetze und Verfolgung übst Du aus.

  190. @Anna und Karen Merk, eure Kommentare widersprechen nicht nur jeglicher Nettiquette, sondern auch geltendem Recht.

    In meinem Blog herrscht Meinungsfreiheit. Die Freiheit des Einzelnen endet aber dort, wo die Freiheit des anderen beginnt. Und die Grenzen sind gesetzlich geregelt.

    Ich behalte mir das Recht vor, weitere Beiträge ohne weitere Begründung zu löschen.

    Vielen Dank!

  191. Oder nach Karl Valentin:
    „Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten.“

  192. Wir hatten bereits vor der 2. STAFFEL eine Petition an das ZDF eingereicht um die Ausstrahlung der weiteren 10 Folgen zu verhindern. LEIDER OHNE ERFOLG!!!

  193. Kaum zu glauben wie fanatisch die RS-Beführworter ihre Herrin verteidigen. Leute macht die Augen auf und schaltet vor allen Dingen euer Gehirn wieder ein!
    Die Fähigkeiten von Frau Ertel müssen ja schon fast ins parapsychologische abgleiten…kann sie doch anhand einer Momentaufnahme erkennen dass sich zwei Hunde total unsympathisch sind! Respekt!
    http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/GPS_Messung_beim_Gassigehen_verraet_soziale_Stellung_im_Rudel1771015589474.html
    http://www.rudelstellungen.eu/forum/216-veroeffentlichungen-in-den-medien/115583-aus-wissenschaft-aktuell-gps-messung-beim-gassigehen-verraet-soziale-stellung-im-rudel
    Das ist doch einfach nur krank!
    Frau Maxellon, machen Sie bitte weiter mit der Aufklärung dieser unlauteren Machenschaften. Die Reaktionen einiger Leute hier, die massiv versuchen Sie zu denunzieren, sprechen Bände!!

  194. @ Karen….Danke!

    Der Bereich Volpino wurde aus dem allgemeinen RS Bereich rausgenommen und wird ausschließlich innerhalb der AG Volpino weitergeführt.
    Der wissenschaftliche fachübergreifende Austausch der bisher erarbeiteten Genetikergebnisse hat eine Basis erhalten und Wissenschaftler der Verhaltensbiologie haben somit einen Beobachtungsansatz.
    Es werden nun wissenschaftliche Langzeitbeobachtungen durchgeführt! (Uni Kiel)

  195. @ Inka

    ‚Spucken, schnappen, fauchen, keifen und Dummscheiß labern kann eigentlich nur Frau Ertel. In dieser Perfektion auf diesem Gebiet habe ich bisher nur sie agieren sehen. Und rauchen kann sie auch ganz toll…'(Hannah)

    und DAS ist jetzt nett????

    …da bedarf es keiner Worte mehr!

  196. „……….. wissenschaftliche fachübergreifende Austausch der bisher erarbeiteten Genetikergebnisse hat eine Basis erhalten …….. “

    Meine Güte! Das grenzt ja an Hochstapelei …… „Wissenschaftlich fachübergreifender Austausch“, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Frau Ertel kann ja nicht mal die einfachste Sachkunde nachweisen und will Euch etwas über einen wissenschaftlichen, fachübergreifenden Austausch erzählen? Bemerkt denn NIEMAND von Euch, dass Ihr nach Strich und Faden verladen werdet?? Das Thema „Volpinorudel“ wurde entfernt, weil nach und nach kritische Fragen aufgetaucht sind und das vollkommen zu Recht!

    Einen Haufen Hunde (sind DIE denn wenigstens kastriert??) einzuknasten und einfach sich selbst zu überlassen ist keine Handlung, die „wissenschaftlich fachübergreifend“ ausgetauscht oder untersucht werden muss, sondern die klar gegen ethische Grundsätze der Hundehaltung verstößt – die Mitarbeiterin des zuständigen Vetamtes hat ihren Job offenbar nicht wirklich verstanden. Vielleicht sollte man da mal etwas auf die Sprünge helfen, denn Gesetze gelten auch für eine Frau Ertel und ihr „Fachpersonal“.

  197. Keine Ahnung um was es bei diesem Volpinorudel geht, aber das Beschriebene aus obigen Kommentar von Susanne hört sich für mich an wie eine ganz normale Alltagspraxis in heutigen Zoos.

    Geh aber mal davon aus, wenn es kein komplettes Rudel ist, dann ist es ein Nachrangsdingens. Man/frau kann also davon ausgehen, dass alle nicht-zeugungsfähig durch Mensch gemacht wurden. Die optimale Verpaarung lt. RS ist m.W.n. VLH mit MBH. Und wenn es tatsächlich ein komplettes 7er-Rudel ist, werden auch nur die beiden können, sofern sie nicht das gleiche Geschlecht haben. Könnte mir dann noch vorstellen, dass ein Bindehund (V3/N2) noch intakt ist, damit er als Amme dienen kann. Allem vorausgesetzt das Geschlecht passt 😀

  198. @Adelhaid: Ich kenne keinen einzigen Zoo, der ein Hunderudel hält. Vom Wolfcenter in Dörverden mal abgesehen. Und die Hunde dort werden nicht einfach sich selbst überlassen.

  199. Dann benutze einfach deine Phantasie oder nutze Tante Gugle. Dafür solltest du aber den Suchbegriff „Zoo“ mit einem anderen ersetzen.
    Fakt ist: ob Hunde oder andere Tiere, wenn Mensch so etwas zusammenbastelt, hat er sicherlich immer gute Gründe, die er gerne erklärt.
    Ich kann mir aber zweifelsohne gut vorstellen, dass Tiere in Gefangenschaft die Freiheit suchen, sofern sie diese vorher kannten oder erkannt haben, dass die Freitheit unter dem Umstand der Gefangenschaft (in einer Gruppe) ein künstliches Emotionsbedürfnis ist.
    Um den Bogen zu RS zu spannen: dort ist m.W.n. noch kein Hund davongelaufen.

  200. Hannah Maxellon

    Nein, es sind keine davon gelaufen. Weil sie eingezäunt werden und draußen nicht frei laufen dürfen. Jedenfalls sagte das eine der Helferinnen auf dem Workshop, dass sie ihre Hunde nie frei laufen ließ.

    Und das Ergebnis dieser Harmonie ist ja nun da: Die ersten schweren Beißereien innerhalb einer so perfekten Gruppe.

  201. Zitat: „Wenn man Hunde in Struktur hält, entfällt der gesamte Erziehungskram.“

    Lustige Psycho-Experimente an Hunden. Einem so hoch sozialem Lebewesen, das den Menschen als Bezug einem Artgenossen vorzieht. Und wenn sich die Hunde untereinander dann halbwegs verstehen, ist das natürlich ein stichhaltiger Beweis für solche Theorien.
    Einfach nur schrecklich, wenn es wirklich so läuft wie man es liest. Bzw. nicht mehr lesen kann. Was passiert denn gerade im Volpino-Rudel?
    Ich wundere mich warum es den Tierschutz nicht interessiert, was dort getrieben wird. Erinnert mich an Hospitalismus. Abartig. Und abartig auch noch die Überzeugen, man tut den Tieren damit das einzig Gute und Richtige. Mit Hunden kann mans ja machen.

    Ich bin schon sehr gespannt auf die „wissenschaftlichen Studien“ über die „Genetik“! Liebe RSler immer her damit!

    Liebe Frau Maxellon!
    Vielen Dank für den Beitrag in SitzPlatzFuss. Es tut so gut, etwas Vernünftiges dazu zu lesen.

  202. „Der Bereich Volpino wurde aus dem allgemeinen RS Bereich rausgenommen und wird ausschließlich innerhalb der AG Volpino weitergeführt.
    Der wissenschaftliche fachübergreifende Austausch der bisher erarbeiteten Genetikergebnisse hat eine Basis erhalten und Wissenschaftler der Verhaltensbiologie haben somit einen Beobachtungsansatz.
    Es werden nun wissenschaftliche Langzeitbeobachtungen durchgeführt! (Uni Kiel)“

    @ Anna
    mich würde wirklich interessieren, um welche Wissenschaftler und Verhaltensbiologen der Uni Kiel es da, namentlich, geht?

  203. „………….. Und das Ergebnis dieser Harmonie ist ja nun da: Die ersten schweren Beißereien innerhalb einer so perfekten Gruppe. ……………. “

    Hallo Frau Maxellon, bezieht sich das auf dieses Volpinorudel? Was genau ist denn da passiert?

  204. Ich beziehe es auf eine Helferin von Frau Ertel. Die hat 5 Hunde nach RS geführt und ist bereits in meinem Blog oben erwähnt, weil sie es war die ihre Hunde anschrie. In ihrer Gruppe gab es nun schlimme Verletzungen, wurde mir intern aus der RS Szene zugetragen.

  205. Hallo, Frau Maxellon,

    vielen Dank für den sehr interessanten Bericht. Im September bin ich zum „Austesten“ meiner Hunde in Sassenberg angemeldet.

    Zu unserem Miniatur Bullterrier, den wir als Welpen bekamen, gesellte sich nach 11 Monaten seine Wurfschwester dazu.
    Ein völlig anderer Hundetyp.
    Mein Anliegen diesen RS Kurs zu besuchen ist es, meine Hunde (vor allem die Hündin) besser zu verstehen.
    Aus Verstehen kann Verständnis werden.

    Eine erfahrene Lehrerin, mit der ich über dieses Thema sprach, erzählte mir, dass sie die Kinder einer fremden Klasse in kürzester Zeit einschätzen konnte.
    Auch wir Menschen bringen ganz fest verankerte Muster mit auf die Welt.
    Ca 30 % sind unumstößlich, der Rest ist Erziehung ,Umwelt und
    Erfahrung.
    Ist es nicht legitim so viel über unsere Lieblinge zu erfahren wie möglich.

    Die vielen Schreiber sollten nicht so pauschal urteilen.

  206. Hallo Christiane,
    natürlich ist es nicht nur berechtigt, sondern schön, wenn Menschen etwas über ihre Hunde lernen wollen, aber bei einem RS-Workshop erfahren sie nichts über ihre Hunde. Dort werden Hunden lediglich von einem selbsternannten Guru Etiketten angeklebt, die es nicht gibt.
    Was die Lehrerin mit der Ertelschen Gabe angeht, so hoffe ich, dass sie damit weniger Schaden bei Kindern anrichtet, als Frau Ertel bei Mensch-Hund-Teams. Ich möchte nicht, dass eine wildfremde Frau meinem Kind binnen kurzer Zeit zum Beispiel nachsagt, es werde kriminell und man könne es daher direkt in den Knast stecken… Oder wie ist das mit den unumstößlichen Mustern gemeint? Ist es nicht eher so, dass die Gene Korridore festlegen und Erziehung, Umwelt und Erfahrung den Weg bestimmen, den ein Lebewesen innerhalb seiner Korridore geht?
    Wir sollen nicht pauschal urteilen? Ist es nicht Frau Ertel, die pauschale Urteile ohne jedwede überprüfbare Basis fällt?
    Viele Grüße
    Inka

  207. Tessa Galeitzke

    Hallo alle zusammen,
    Wisst ihr was ich mich beim lesen dieser ganzen Artikel und Kommentare frage? Wie wenig Selbstvertrauen in euch habt ihr? Ich habe mich lange mit Hundetrainern, Hundepsychologen, etc. herumgeschlagen um dann eins für mich fest zu stellen. Was für meine Hunde am besten ist, weiß nur ich allein, denn nur ich lebe tagtäglich mit ihnen zusammen. Ja mein erster Hund pöbelt immernoch an der Leine, seit meine zweite eine Kangaldame dazu gekommen ist habe ich es endlich begriffen. Ich habe angefangen meine Hunde genau zu beobachten und wisst ihr was sie zeigen einem soooo viel deutlicher als jedes theoretische Konstrukt was sie wirklich brauchen und was ihnen und mir gut tut! Mein Rat an euch alle, vertraut euch endlich selber mal und lasst euch nicht ständig irgendwelche wahnsinnigen Übungen einreden weil sie gerade in sind. Keine Macht den Gurus!!! Beobachtung, Empathie und Reflektion des eigenen Handelns und Vertrauen darauf das man es schon richtig macht!
    Liebe Grüße
    Tessa

  208. Hallo Christiane, was sich hier durchzieht und worauf ich (und viele andere Skeptiker) schon früher hinwies: es handelt sich tatsächlich um das Problem „nature or nurture“, das besonders in den USA (fast immer von Weißen) zugunsten der oder gegen die Farbigen benutzt wird. Man behauptet, es ist irgendetwas angeboren und zieht daraus Konsequenzen, die oft den Beurteilten benachteiligen oder schaden. Deshalb ist es unverzichtbar, dass solche Theorien geprüft und nicht geheimnisvoll und Guruhaft angewendet werden.

    Hier liegt bisher keinerlei wissenschaftlich fundierte Prüfung vor. Und daher denke ich, es ist besser: schau Dir den oder die Hunde an: wie sind sie jetzt? Wie kann ich sie besser verstehen (bitte von der Hundeseite aus zu betrachten versuchen, siehe z. B. das hoch interessante Buch „Das Alphaprojekt“) und wie kann ich das Fehlverhalten – wenn denn ein solches vorliegt – verhaltenstherapeutisch korrigieren. Das ist ein sicherer Weg, die RS hat solche Fundierung m. W. noch nicht.
    Manfred

  209. Ich möchte mich kurz vorstellen. Tierliebe wurde mir schon mit in die Wiege gelegt.Habe 5 Katzen aus dem Tierschutz,und möchte gerne noch einen Hund adoptieren.Um mir einen Überblick über das Leben mit einem Hund zu verschaffen,bin ich sehr oft im www.
    Denkt immer daran,ich bin nur ein „einfacher Mensch“,der Tiere liebt,und sich informieren möchte.
    Nun gelange ich auf die Website Karl Werner – Rudelstellungen original. Ich dachte sofort an das ZDF-Sonntag-Maja Nowak.Da ich die Art und Weise wie Maja Nowak mit den Hunden interagierte sehr sympathisch fand,habe ich mir diese Website genauer angesehen.Stellt euch bitte vor,wenn ein unbedarfter Mensch folgendes liest:“Weiß eine MBH-Hündin,wer der beste Sexualpartner für sie ist?“ Oder „Wie wird aus einem VLH ein NLH?“ Oder „NLH trifft N3.auf was sollen wir achten?“ Oder „Scheinschwangerschaft ?? nur bei Fehlbesatz ??? Hilfeeeeeeeeeee,wo bin ich nur gelandet ?! Also wieder ins WWW und weiter gelesen.So bin ich letztendlich hier gelandet.Zum Glück kann ich nur sagen !! Ich kann mich nur der Meinung von Hannah Maxellon,und vielen anderen,nicht nur auf dieser Website , anschließen.Es hat mich geschockt,wie mit den Hunden in den WS umgegangen wird.Dann auch noch zu lesen,dass die Hunde von Fr.E.und ihren Jüngern,nur das Haus und das Grundstück kennen lernen, und der Sozialkontakt zu fremden Hunden unterbunden wird,hat mich darin bestärkt diese Art des Zusammenlebens mit meinem Hund abzulehnen !
    Nochmals herzlichen Dank für den aufschlussreichen Bericht,den ich als konstruktive Kritik ansehe. Die Jünger von Fr.E. sollten eigentlich mit konstruktiver Kritik umgehen können.Tun sie aber nicht ! Hier werden Personen die nicht die Meinung von Fr.E. teilen diskreditiert.

    Herzliche Grüße

    Ute Zurheide

  210. Hallo zusammen,
    was ich mich beim Durchlesen doch immer wieder gefragt habe: was passiert denn, wenn B.E. mal stirbt (als Kettenraucherin dann ja vielleicht sogar eher denn eher später)? Wenn keiner außer ihr im Rahmen der RS- Theorie (und Praxis) Hunde richtig einschätzen kann? Es gibt ja anscheinend Personen, die es mal von ihr erlernt haben (ob nur gelesen oder persönlich gecoacht konnte ich nicht ganz rauslesen; der Name der Dame war Balser, oder so ähnlich), die es bei 2. Einschätzung durch Frau E. dann aber doch nicht immer 100%ig richtig gemacht haben. Die nächste Frage, die sich mir dann gestellt hat, ist: wenn das Wissen nicht 100%ig weitergegeben werden kann (sonst hätte die andere Dame es ja können müssen), wie kann man dann sicher sein, dass Frau E. es vor grob einem halben Jahrhundert richtig verstanden hat?
    Da es hier ja viel um Glauben geht, sind das für mich so ein bisschen die Fragen wie: ok, es gibt einen Gott, aber wer hat den eigentlich gemacht?
    Gruß Katharina

  211. Mehrere Kritiker der Rudelstellungsthese haben einen Blog zum Thema erarbeitet und online gestellt:

    http://rudelstellungen-klargestellt.de/

  212. ….und soeben auf Twitter unter obigem Link auch dieses Interview:

    http://rudelstellungen-klargestellt.de/?p=1518.

    Schoenen Abend Euch Allen:))

    Susanne Heinitz

  213. Kurz und knapp von Fr. Dr. Feddersen-Petersen:

    http://rudelstellungen-klargestellt.de/?p=1875

    😉

  214. Wir haben seit 48 Jahren Hunde (!!!) im Haus. Mit allen Themen die dies betreffen haben wir uns intensiv beschäftigt. Mit all den Hundetrainern, deren Methoden und ebenso mit Rudelstellungen.
    Fr.Dr.Feddersen-Petersen hat es wohl auf den Punkt gebracht.
    Und dieser Frau Ertel, die ja wohl Gottvater der Hunde zu sein glaubt, sollte man doch eher das Handwerk legen. Arme Hunde und arme Menschen die ihr zum Opfer fallen.
    Aber es ist leichtes Geld verdient, das muss man ihr lassen.
    Auf dem Rücken der Tiere und der Dummheit der Menschen.

  215. Hallo liebe Blogger,

    vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich, selbst Besitzerin eines Wolfshundes, interessiere mich sehr für alles was mit Hundeerziehung zu tun hat.
    Was mir auffällt ist Folgendes: Die meisten Hundetrainer, die sich auch noch in narzisstischer Selbstverherrlichung „Hundeflüsterer“ nennen, abeiten nach einem simplen Prinzip: Ängstige und Herrsche! Cesar Millan ist mit seinem permanenten Würgen, Treten, Zischen etc (nachgewiesenermaßen leiden die von ihm malträtierten Hunde nicht nur Todesängste sondern zeigen Erstickungssymptome) einer der übelsten Tierquäler die sich derzeit im öffentlichen Fernsehen vermarkten dürfen. Dicht gefolgt von einer bekannten Dame, für die es ganz selbstverständlich ist, Cesar Millans Würgehalsbänder zu verwenden, (also nach System Zug direkt auf den Kehlkopf mit Folge Strangulierung) und die nach dieser idiotischen Rudellehre schon mal rät,einen Hund wegzugeben, bzw hinzuzunehmen.
    Nun also ein neuer Stern am Horizont: Frau Ertel. Ich war auf der Forumswebsite. Ich hatte das Gefühl mich in einer Sekte zu befinden. Wieso ist eigentlich das erste was Hundebesitzer aufgeben immer der gesunde Menschenverstand? Sie folgen blind den Vorgaben einer Frau, die ein niemand kennt, niemals irgendwas gelernt hat und erst recht keine Wissenschaft studiert hat. Ihre Anhänger reden von ihren Hunden die doch eigentlich die besten Freunde sein sollten, wie von Aliens: V2, V1 etc. Und vollkommen herzlos, immer in blinder Sektenhörigkeit, wird dann ein absolut funktionierendes Gespann getrennt, ein Hund weggegeben, einer dazugenommen, einfach weil es eine alte Frau befiehlt. Hakts noch? Diese Leute tun ihren Hunden nichts Gutes, sondern ihren Zwangsneurosen. Sie sollten meines Erachtens lieber gar keine Hunde haben, sie haben das Grundprinzip, das da heißt „In Beziehung treten“ nicht verstanden und werden es nie verstehen. Trotzdem vielen Dank für die Aufklärung auf dieser Seite. Sie ist ebenso wichtig wie die FB Seite „Gegen Cesar Millan“ und andere Aufklärungsseiten.

  216. Du liebe Güte….meine Vorrednerin hat, mit einem dreiviertel Jahr „Verspätung“, die Sache gut zusammengefasst.
    Ich habe alle Beiträge gelesen, habe etliche Links verfolgt und Sachen erfahren, die mir die Haare zu Berge stehen lassen.
    Wir haben seit über zehn Jahren kein Fernsehen und von all diesen selbsternannten Hundeflüsterern immer nur über das Umfeld gehört.
    15 Jahre lang hatten wir eine Hündin, die viele „Macken“ hatte, sonderbar war und anders als „andere Kinder“- wir haben sie geliebt und waren ein fantastisches Team und hatte nie Probleme.
    Jetzt haben wir erneut zwei Mädels und natürlich, bei dem heutigen Informationsangebot über die Seele des Hundes, da surft man, liest, informiert sich….aber niemals ohne den gesunden, eigenen Verstand.
    Was diese RS- Sache angeht, verschlägt es mir die Sprache.
    Jemand schrieb, es sei „sektenartig“- aber hallo…meine Güte….ich glaube, diese Hundebesitzer haben ganz andere Probleme…ich kam also auf diesem Weg an dieses RS- Forum. Vor ein paar Stunden gab es da bei einer RS- Frau offensichtlich einen Wurf. Da ist ein Bürschlein dabei, das etwas kläglich ist.
    Spontan würde ich doch alle meine Bemühungen auf den Schwächsten richten….stattdessen sagen die RSler: wenn er schwach ist, soll er halt sterben.
    Oh…ich könnte stundenlang schreiben, liest eh keiner mehr….aber dennoch: Hannah und Inka, Ihr seid mir beide aufgefallen und chapeau, Ihr habt das, was verdammt vielen hier fehlt.
    Meine Kleine war mit mir in der Hundeschule, wo ich nicht einfach alles 1:1 adaptiert habe, sondern geguckt habe, was zu meiner Maus passt und wie ich mit ihr gemeinsam Dinge umsetze, die ich ggf. wünschenswert finde.
    Es gibt kein Schema F, keine Schablone- und mehr als noch vor Stunden bin ich ausgesprochen sicher, dass diese RS- Idee absoluter Schmarrn ist.
    Wenn den Leuten Inhalte fehlen- kümmert Euch lieber z.B. um die Erde, die gerade mächtig abrauscht…kein Baum ist mehr voll belaubt, weil sie ersticken….statt in mediale Gurus zu investieren kümmert Euch lieber so intensiv um unsere Lebensbasis…

    Auf jeden Fall ein Beitrag, der mich eine Menge gelehrt hat- danke (ein Jahr verspätet) dafür!

    Lisa.

    • Hannah Maxellon

      Danke Lisa!

      Ich lese hier noch und mir schoss heute beim Frühstück der Orangensaft aus der Nase, als mir ein Freund den Link zu Barbara Hitlers…eh Ertels…neuen Säuberungstipps schrieb. Inka und ich werden reagieren. Nur solange meine Hände vor Wut und Entrüstung zittern, kann ich nicht tippen.

  217. Sag ich doch die ganze Zeit…..alles ziemlich braun:(( Aber es laeuft sich vielleicht eher tot, wenn man die Diskussion nicht wieder aufflammen laesst. Negative Beachtung ist auch Beachtung. Gruesse von meiner Isha (hebraeisch fuer ‚Frau‘), die immer noch neben mir geht:))

  218. #STOP ERTEL'S FANATISM NOW

    Es erschüttert mich zutiefst was ich gelesen habe. Es macht mir Angst. Die Art und Weise wie Frau Ertel auftritt ähnelt in den Grundzügen dem psychisch kranken Verhalten eines Diktators, oder? Und aus dem Geschichtsunterricht meine ich zu wissen wozu solche, die Gesellschaft gefährdende, Persönlichkeiten fähig sind. Wie viel Leid hat dieser Mensch bereits über Mensch und Hund gebracht?! Weiter noch- ist die Verbreitung von diesem GEFÄHRLICHEN Schwachsinn nicht über irgendein Gesetz verboten? Können wir dafür nicht eine Petition ins Leben rufen in der wir die Politiker unseres Landes daraufhinweisen dass hier reine Fantasie(fanatische Fantasie!) für teures Geld als „wissenschaftliche“ Erkenntnis verkauft wird ? Können wir nicht eine großangelegte Boykottaktion starten in der wir mit Aufklärung gegen diesen Hype vorgehen? Ich werde mich damit nun beschäftigen- aber allein habe ich schlechte Chancen-bitte macht mit, jedes einzelne Wesen dass unter Einfluss dieser Fanatikerin gerät -Mensch wie Hund- schwebt letztlich in Gefahr. Da muss es doch einfach was geben…. das einzige was Frau Ertel hat ist ein Schein der alles vernebelt- aber es muss einfach etwas geben womit wir sie dran kriegen. Schließen wir uns zusammen- JETZT!

  219. Ich helfe gern. Nachrichten bitte direkt an meine email oder per skype: „heinitz“

  220. Leider scheint der Hype um Fr. Ertel noch immer weiter zu „blühen“ 🙁 / die Anzahl ihrer Workshops spricht für sich. Arme Tiere – arme Menschen !

  221. Was mich betroffen macht, dass es Zeiten gab, da nahm Maike Maja Novak nur Neukunden an, deren Hund zuvor von Frau Ertel „begutachtet“ wurde.

    Mir war es damals schon suspekt, dass ich meinen Hund stundenlang im Auto lassen soll, bis ich von Frau Ertel angerufen werde, denn das wurde einem schon auf der Homepage klar gemacht. Doch wenn ich eine Anreise von über 500km gehabt hätte (wohne in Berlin), sollte ich meinen Hund weiterhin stundenlang weiterhin im Auto eingesperrt lassen?
    Aber hallo, dass kann doch wohl nicht normal sein…*kopfschüttel*

    Inzwischen ist aber auch auf der Homepage von Maja Novak eine ganz andere Einschätzung zu lesen. Woher kommt denn von der Hundeflüsterin solch eine Meinungsänderung?
    http://www.maike-maja-nowak.de/#!resuemee/c1693

    Vielen Dank an Hannah für ihren mutigen Bericht, aber er bestätigt nur mein Misstrauen, welches ich damals schon hatte.

    Allerdings auch kein Gütesiegel für Maja Novak, die als so genannte Hundeflüsterin ihre Meinung so sehr geändert hat.

    Der Link ist auf der HP nicht mehr zu finden, ich habe ihn aus einer Verlinkung eines anderen Trainers..,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.