Bärmaus went Plüschkugel

Bärmaus alias Skipper – hier auf der Pfingstmontagshunderunde in Nettelrede.

Bärmaus alias Skipper – hier auf der Pfingstmontagshunderunde in Nettelrede.

Mein Glückkomplettierer macht mir von Tag zu Tag mehr Spaß. Mit Skipper läuft es ganz genauso wie mit seiner Cousine, der Maus: Kaum zehn Jahre alt – ist nur noch alles schön. Kennt ihr das auch, dass der Moment kommt, von dem an es absolut rund läuft? Ich denke, es ist das „Altes Ehepaar”-Phänomen.

Eine andere Beschreibung dieses Phänomens, das bei Pitú übrigens deutlich später als mit zehn Jahren auftrat, habe ich am Rande des Frisbee-Turniers der Dippy Disc Dogs in Hildesheim aufgeschnappt: Es ist, als ob Skipper stets den richtigen PIN-Code wählt – den, der mich fröhlich stimmt. PIN steht dabei natürlich nicht für „Persönliche Identifikationsnummer” (Ich bin schließlich kein Geldautomat!), sondern für „Passende Trickfolge zur Lachanimation”.

Meine Bärmaus – als bäriger (männlicher) Cousin der Grappamaus ist dies der logische Spitzname für Skipper – ist allerdings gerade zur Plüschkugel mutiert. Das macht das Schkippilie zwar noch niedlicher, ist aber wegen seiner Arthrosen in sämtlichen Zehengrundgelenken vorn überhaupt nicht gut. Deshalb darf ich ihm gerade nicht mehr so viele Leckerli geben für jeden korrekten PIN-Code.

Dass Skipper zur Kugel wurde, ist Folge einer Verkettung unglücklicher Umstände:

  1. Einerseits hatte es die Maus am Magen und hat ihre Mahlzeiten nicht immer aufgegessen; da Skipper, ganz Hausmann, bei uns die Näpfe sauber macht …
  2. Weiter haben wir viel geclickert beim Einstudieren der neuen HTM-Choreo, die Skipper eigentlich in Hildesheim hätte zeigen sollen.
  3. Aber dann war die Pfote kaputt, sodass er zehn Tage lang nur kurze Runden an der Leine drehen durfte. Diese starke Bewegungsreduzierung hätte das dusselige Frauchen, also ich, bei der Bemessung der täglichen Futterration berücksichtigen müssen …

Einziger Vorteil der leider geschehenen Pummelexplosion ist, dass ich damit die wichtigste Zutat hatte, um das Rezept für eine knuffige Plüschkugel zu testen.

Man nehme: einen wegen seines deutlichen Anteils australischer Gene etwas zu niedlich geratenen Border Collie ohne Stehohren, dessen Gewicht vorübergehend auf Untergröße schließen lässt, sowie eine Zupfbürste. Beide Zutaten mindestens eine Viertelstunde lang zusammenbringen. Fertig!

Das Ergebnis ist sagenhaft.

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3 Kommentare

  1. Au ja. Das ist so schön, wenn man diese Harmonie erreicht. Bin mit meiner Jule auf dem besten Weg dazu.
    Leider sind meine alten Mäuse innerhalb der letzten 1 1/2 Jahre alle von mir gegangen, mit denen das so war.
    Und es braucht einfach seine Zeit, um zum „alten Ehepaar“ zu werden.
    Mit meinen beiden Jungspunden bin ich davon noch weit entfernt. Aber ich muss sagen, auch dass macht riesigen Spaß, daran zu arbeiten und zu sehen, wie sie sich entwickeln. Ich habe sie ja erst seit Januar und finde, in der kurzen Zeit haben sie sich schon ganz toll entwickelt.
    Und dass sie öfter noch viel Blödsinn im Kopf haben, besonders da sie zu zweit sind, ist ja auch ganz lustig.
    Ach egal, ich liebe sie ALLE.

    Claudia
    Hundeschule Mein lieber Hund

  2. Diese „Altes-Ehepaar-Phaenomen“ kenne ich auch, allerdings hatte ich das schon ein bisschen früher, der Setter war da so 6 Jahre alt. Auch mich traf diese Erkenntnis ganz plötzlich und es war ein tolles Gefühl!! Das haben wir jetzt schon über 5 Jahre und ich hoffe so sehr, dass es noch lange so ist…
    LG Ingrid

  3. Pingback:An der Leine – Hundeleben in Hannover » Gastbeitrag: Hundeernährung bei Übergewicht

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