Gassi-Tipp: Hunderunde im Kananoher Moor

Herrlicher Blick vom Aussichtsturm übers Kananoher Moor. (Bilder: Karin Götting)

Herrlicher Blick vom Aussichtsturm übers Kananoher Moor. (Bilder: Karin Götting)

Karin Götting geht mit ihrer „Golden Border“-Hündin Kira nicht nur viel spazieren; sie nimmt meistens auch ihre Kamera mit. Ihr erster Gassi-Tipp an der Leine ist die Hunderunde im Landschaftsschutzgebiet zwischen Altwarmbüchen, Bothfeld und Isernhagen gewesen. Am Ostermontag ist Karin – mit Hund und Fotoapparat – zum Aussichtsturm am Kananoher Moor (Bissendorfer Moor) spaziert und hat ihren Ausflug in die Region Hannover hinterher für die Hundeblog-Aktion „Hannover geht gassi“ beschrieben.

Gassi-Tipp Hundespaziergang zum Aussichtsturm am Kananoher Moor (Bissendorfer Moor)
Stadtteil bzw. Ortsteil: Langenhagen, zwischen Kaltenweide und Engelbostel
Park- möglichkeiten: Anfahrt: Von der A352 (Abfahrt Langenhagen-Kaltenweide) in die Kananoher Straße abbiegen und den Ort in Richtung Engelbostel verlassen. Nach ca. zwei bis drei Kilometern (mehrere einzelne Häuser rechterhand) geht direkt vor einem Waldstück rechts eine geteerte kleine Straße ab, dieser Straße folgen, bis sie eine Rechtskurve macht; dort geradeaus auf den Waldweg fahren und parken. [Die Nadel auf der „Hannover geht gassi”-Übersichtskarte ist dort gesetzt, wo ihr parken könnt.]
Größe des Hundefreilauf- gebiets bzw. Länge der Gassiroute: Ich habe für die Hälfte der Runde (vom Aussichtspunkt zurück zum Auto) einen Routentracker mitlaufen lassen, der gab mir dafür 3,3 km und eine Gehzeit von ca. 30 Minuten an. Insgesamt war die Strecke also um die 6,5 km lang, wir haben etwas mehr als eine Stunde gebraucht (mit Pausen fürs Fotografieren).
Wegbeschreibung: Vom Parkplatz aus geht man an der Schranke vorbei weiter geradeaus auf einem Wirtschaftsweg.


Nach einer Weile gibt es eine Abzweigung nach rechts, die zwischen zwei Wiesen hindurchführt, der folgt man kurz, bis es linkerhand auf einen etwas schmaleren Weg geht. Diesem Weg folgt man bis zum Ende (dort befinden sich bereits Schilder, dass das Moor beginnt, hier jedoch nicht betreten werden darf) und biegt nach rechts ab. Auf der linken Seite ergibt sich nach ein paar hundert Metern die Gelegenheit, auf einem mit Holzschnitzeln belegten Pfad durch das Moor zu gehen (Hunde bitte anleinen) bis zu einem Aussichtsturm, von dem aus man das Moor überblicken kann.


Botanisch Interessierte können auf diesem Abschnitt Sonnentau und verschiedene Moose entdecken, insgesamt ist dieser Teil der Runde ausgesprochen schön.

Leider ist am Aussichtsturm Ende, und man muss umkehren. Da die Wege fast ausnahmslos rechtwinklig zueinander sind, kann man auf dem Rückweg auch einen anderen Weg wählen, beispielsweise ab dem Eingang ins Moor nicht rechts gehen, sondern geradeaus und erst später rechts. Mit ein wenig Orientierungssinn sollte man sich hier nicht verlaufen. Wir sind jedenfalls in den vergangenen Jahren mehrere unterschiedliche Wege zu diesem Aussichtsturm gegangen und haben unser Auto immer wiedergefunden. Besonders schön fand ich, dass wir auch viele unterschiedliche Tiere (Mistkäfer, Blindschleichen, diverse Insekten, Kiebitze, Reiher, Gänse, etc.) beobachten konnten. Für Naturfotografen finden sich auch reichlich Motive.
Gelände/Boden: Die Wege sind alle problemlos mit festem Schuhwerk, aber auch mit einfachen Turnschuhen begehbar.
Sicherheit: Der Waldweg wird sehr wenig von Autos befahren, jedoch ab und zu von Radfahrern benutzt. Es queren keine Straßen, und die Gassirunde beginnt ein gutes Stück entfernt von der Landstraße. Wenn die Hunde also nicht jagen (es gibt dort Rehe, in den letzten Jahren haben wir auch eine Schafweide entdeckt) kann man sie – sofern nicht gerade Leinenzwang herrscht wegen der Brut- und Setzzeit – ohne Leine laufen lassen.
Bade- und Trink- möglichkeiten: Es gibt Gräben am Wegrand, aber der Hund stinkt anschließend (heute unfreiwillig ausprobiert).
Sitzgelegen- heiten und Einkehr- möglichkeiten: Mir ist eine baufällig aussehende Bank am Wegrand aufgefallen, ansonsten kann man am Aussichtspunkt sitzen, denke ich. Keine Einkehrmöglichkeit, soweit ich weiß.
Hundedichte und Flirtfaktor: Gering, uns sind am Ostermontag bei zwar kaltem, aber sonnigem Wetter zwei Hunde begegnet, außerdem eine Familie und ein Pärchen.
Besonderheiten: Direkt im Moor dürfen Hunde nur an der Leine mitgeführt werden. Während der wärmeren Jahreszeit empfiehlt sich ein guter Zeckenschutz für Hund und Frauchen/Herrchen! Vor allem, wenn man etwas bewachsenere Wege wählt, wird man doch recht stark bekrabbelt.
Gesamturteil:

Testdatum: 1. April 2013 (Ostermontag), davor auch schon mehrere Male

Dieser Gassi-Tipp ist von: Karin Götting mit Kira, Mixhündin aus Border Collie und Golden Retriever

Mehr Gassi-Tipps an der Leine sowie Tipps für Tagestouren mit Hund gibt es hier: Hannover geht gassi

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