Hähnchen im Korb

Vorab eine Bemerkung in eigener Sache: Es tut mir leid, dass sich im Blog wochenlang kaum etwas getan hat. Ich werde die ganzen Gassi-Tipps (immerhin vier an der Zahl), die ihr mir nach dem jüngsten Aktionsaufruf geschickt habt, jetzt nach und nach online stellen – und zurückdatieren, obwohl man das eigentlich nicht tut. Und dann wird bald auch endlich der Blogbeitrag online gehen, den ich nicht schreiben will: R.I.P. Whisky (Nicki) 26.10.2003 – 13.08.2012

Häschen, du fehlst mir so sehr!

Doch nun vom Häschen zum Hähnchen, also zum eigentlichen Thema dieses Blogbeitrags: Das Schkippilie durfte vorigen Sonntag unverhofft als Hähnchen im Korb gassigehen – mit vier Border-Collie-Mädels, von denen eins gerade noch läufig war. Ein Hahn ist ja nicht mehr, aber einer läufigen Hündin stellt er trotzdem noch nach. Und so ist er drei Stunden lang mit hochgereckter Rute und geschwellter Plüschbrust durch den Wald gelaufen.

Skipper war abends von der ganzen Gockelei dann doch sehr müde. Und ich gebe zu, dass ich mein Hähnchen sehr genossen habe: Mit Skipper kann man einfach sehr gut spazieren gehen, denn er läuft von sich aus nicht zu weit voraus, kommt, wenn man ihn ruft, jagt nicht, lässt brav Radfahrer und Jogger passieren. Und blöde Border-Collie-Rase-, Glotz- und Hüte-Spiele macht er auch nicht. Allerdings geht er bei „Auf die Plätze, fertig, los!“ ab wie Schmitz’ Katze. Aber das muss man ja nicht aussprechen.

Hundebegegnungen gehe ich immer noch vorsichtig an beziehungsweise am liebsten aus dem Weg, jedenfalls dann, wenn ich nichts über die Hunde weiß, denen mein Kleiner-weiße-Hunde-Verspeiser und Rüden-selten-Liebhaber begegnet. Er scheint in seinem ersten Leben nicht übermäßig viel erlebt zu haben beziehungsweise nicht sonderlich viele Rassen kennengelernt zu haben. Mit Border Collies und Border-Collie-Ähnlichen kommt Skipper gut klar; und dank Supercrispel von Martina Schoppe findet er Ridgebacks jetzt klasse.

Am 3. Oktober haben wir uns einer buntgemischten Hundegruppe angeschlossen. Außer einer Border-Collie-Hündin, die Skipper kennt und bezaubernd findet, wahrscheinlich weil dies nicht erwidert wird von ihr, waren drei Jack Russell Terrier mit von der Partie, ein Windhund, eine ältere Podenco-Schäferhund-Dame und ein Border-Collie-Ähnlicher, eigentlich ein Border Collie, aber in Rot-Weiß sind sie aus Skippers Sicht nur ähnlich. Und obwohl wir immer wieder Stopps gemacht haben, hat der Plüschprolet sich sehr anständig benommen. Ich bin stolz auf ihn und erkläre ihn hiermit zum Explüschproleten!

Heute Morgen hat er mich dann vollends davon überzeugt, dass er sein hohes Traumhundpotenzial ab sofort voll ausschöpft: Skipper läuft die Treppe rauf, oben auf dem Absatz liegt ein Kater, der Kater steht auf und geht dem heranfliegenden Plüsch aus dem Weg, Skipper folgt dem Kater, schnuppert einmal am Katzenpo und kommt dann zu mir, damit ich ihm die Pfoten trockenrubbeln kann. Wau! Ich bin wirklich stolz auf das Hähnchen.

2 Kommentare

  1. Das tut mir Leid mit deinem Häschen. Mein Beileid! :-(

  2. Ich drücke mich auch stets und ständig um die Aktualisierung von Dixies Seite…. Es ist einfach so traurig…. Irgendwann schaffen wir es!

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