Voten für BCiN-Pfoten!

Ich weiß nicht mehr genau, wie es angefangen hat. Vermutlich bin ich einfach ins falsche Haus gezogen. So wurde aus der Yuppiefrau mit einem Hund, die in der Stadt lebte und dieverse Pumps besaß, ein Landei mit mittlerweile vier Hunden und fünf Paar Gummistiefeln. Die Abwesenheit eines gewissen Schwaben in meinem Leben hat zu meiner Entyuppiesierung sicher auch einen Gutteil beigetragen, aber darum geht es gerade nicht. Ich engagiere mich für die Tierschutz-Initiative der Arbeitsgemeinschaft Border Collie Deutschland (ABCD): Border Collie in Not“ (BCiN). Davon will ich in diesem Blogbeitrag erzählen – für die tolle Royal-Canin-Aktion Voten für Pfoten.

» Hier klicken, um direkt für „Border Collie in Not“ zu stimmen.

Also, warum ich bei „Border Collie in Not“ mitmache und nicht bei einer anderen Tierschutzorganisation: Das hat natürlich zuerst mit der Rasse zu tun. Ich bin dem Border Collie verfallen, dem Hund zwischen Genie und Wahnsinn, dem Hund, den ich auch noch wunderschön finde.

Ich halte es zudem für sehr sinnvoll, wenn sich Tierschützer auf eine Rasse konzentrieren, denn jede Rasse – nicht nur Border Collies, bei denen mindestens eine nervige Macke zur Rassebeschreibung gehört – hat ihre Eigenarten; und besonders bei gebrauchten Hunden halte ich es nur für fair, neue Besitzer darauf vorzubereiten. Denn allzu oft ist es ja doch „nur“ rassetypisches Verhalten, das einen Hund zum Nothund werden lässt.

Das Besondere an BCiN ist, dass es keinen Chef gibt, sondern einen Haufen engagierter ABCD-Mitglieder, die über ganz Deutschland verteilt sind. Dank des Internets ist es inzwischen leicht geworden, sich zu organisieren. Dennoch wirken wir von außen betrachtet manches Mal etwas chaotisch, etwa wenn jemand, der Hilfe sucht für einen Hund, nach einem Mailwechsel plötzlich einen Anruf von einem anderen BCiN-Teammitglied bekommt. Aber tatsächlich ist unsere Organisationsart unsere große Stärke, denn bei uns geht es immer nur um die Hunde.

Profilierungssüchtige Tierschützer, und davon gibt es leider sehr viele, gibt es nicht bei „Border Collie in Not“, und falls sich mal ein BCiN-Mitglied zwanghaft in den Vordergrund zu drängeln sucht, klappt das schlicht nicht. Das kann am Ende dazu führen, dass so jemand dann schließlich seine eigenen Tierschutzorganisation betreibt. BCiN macht jedenfalls keine schmutzigen Geschäfte mit traurigen Geschichten.

Dass es bei BCiN an Geltungssüchtigen mangelt, lässt übrigens nicht auf einen Mangel an Engagement schließen. Im Gegenteil! Aber da der BCiN-Trupp recht groß ist, kann sich jeder kurzfristig rausziehen, weil ein Umzug ansteht, der Job gerade anstregend ist oder ein Kind kommt, ohne dass das nach außen sichtbare Folgen hat.

Ach ja, was tun wir überhaupt? Dies sind die Ziele und Aktivitäten unserer Initiative:

  • Hilfestellung und Beratung bei Problemen bei der Haltung von Border Collies
  • Hilfestellung und Beratung bei der Aufzucht und Ausbildung von Border Collies
  • Information von zukünftigen Border-Collie-Besitzern
  • Vermittlung von Border Collies (und Border-Collie-Mixen sowieanderen Koppelgebrauchshunden), die aus verschiedensten Gründen in Not geraten sind.

Ich selbst bin leider eine Pflegestellenversagerin, das heißt: Ich behalte zu viele Pflegehunde. Aber ich bin glücklich mit meiner chaotischen und ganz besonderen Hundegruppe. Was es bedeutet, eine Pflegestelle für BCiN zu sein, habe ich mal für unsere vereinsinterne Mitgliederzeitschrift aufgeschrieben, dies dann aber auch als Blogbeitrag veröffentlicht.

Ihr könnt uns unterstützen! Als Pflegestelle, als Fahrtkettenanbieter, als Helfer vor Ort, mit Geld natürlich – und mit eurer Stimme bei „Voten für Pfoten“.

» Hier klicken, um direkt für „Border Collie in Not“ zu stimmen.

Jede Stimme zählt. Wir zählen auf euch!

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  1. Pingback:An der Leine – Hundeleben in Hannover » Worum es bei „Voten für Pfoten“ geht

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