Was die Bestie Mensch vollbringt: Schäferhunde fallen fünf Menschen an

Herrje, wieder einer. Schlimm! Aber: Die erste bissige Bemerkung, die mir zum neuesten Beißvorfall in Hannover einfällt: Das neue Hundegesetz in Niedersachsen, das seit dem 1. Juli 2011 gilt, konnte die Attacke nicht verhindern; nicht mal bei der Suche nach dem Hundehalter halfen die neuen Regeln. Der Hundehalter hat sich selbst gemeldet. Es ist Frank Hanebuth, der hiesige Chef der Hells Angels.

Die zweite bissige Bemerkung: Es waren zwei Schäferhunde! Zwei Deutsche Schäferhunde, um genau zu sein. Hunde einer Rasse also, die definitiv auf jede Rasseliste gehörten, wenn denn Rasselisten überhaupt sinnvoll wären; aber der Deutsche Schäferhund wird – trotz der Zahl der von Schäferhunden begangenen Beißattacken – niemals ein sogenannter Listenhund oder „Kampfhund“ werden, dafür sorgt die SV-Lobby.

[Update vom 31.03.2012: Die Ermittlungen gegen Frank Hanebuth wurden aus Mangel an Beweisen eingestellt.]

Doch noch mal der Reihe nach. Was ist passiert? Am Donnerstagabend haben zwei herrenlose Schäferhunde in Bissendorf in der Wedemark insgesamt fünf Passanten angefallen, zwei wurden dabei schwer verletzt. Zwei Polizisten erschossen schließlich die Hunde mit ihren Dienstwaffen.

Ich bin froh, dass die beiden Schwerverletzten nicht lebensgefährlich verletzt worden sind. Und ich wünsche allen Verletzten, dass die Bisswunden schnell heilen. Es werden sicher Narben bleiben. Am schlimmsten aber ist die Angst vor Hunden, die ganz sicher bleiben wird. Sehr geärgert habe ich mich über die Bild-Zeitung, die mal wieder nichts Besseres zu tun hatte, als übermäßig reißerisch zu berichten: „Mutter von Schäferhunden fast zerfleischt“. Damit ist weder den Opfern der Hundeattacke geholfen, noch uns Hundehaltern, die wir jetzt wieder eine ganze Weile allerlei Anfeindungen ausgesetzt sein werden.

Auch ohne die Umstände des Beißvorfalls näher zu kennen, behaupte ich: Das Verhalten dieser Hunde ist kein normales Hundeverhalten gewesen. Bestien? Nein. Hunde stammen immer noch vom Wolf ab, einem Tier, das eher flüchtet als angreift. Die Bestie in diesem Fall ist der Mensch, der diese Hunde abgerichtet hat. Sie seien von einem Hundetrainer ausgebildet worden, erklärte Frank Hanebuth dem NDR. Das glaube ich gern, dass das ein Hundetrainer war, denn ein normaler Hundehalter schafft das kaum.

Die Schäferhunde sind bestimmt im Wehrtrieb gearbeitet worden. Damit lässt sich ihr Verhalten erklären. Sie wurden höchstwahrscheinlich abgerichtet, um ein Gelände – ihr Territorium – zu beschützen. Den Beamten blieb dann auch tatsächlich keine andere Wahl, als die Tiere zu erschießen. Denn auch außerhalb des Zauns haben die Hunde weiterhin nur das getan, was ihnen beigebracht wurde: Jeden beißen. Frank Hanebuth droht nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung durch Unterlassen. Meiner Ansicht nach sollte aber auch der Hundetrainer belangt werden.

22 Kommentare

  1. Scheußliche Geschichte! Und ich gebe Dir in allen Punkten Recht!
    Die Leidtragenden sind die Verletzten. Und letzlich auch die Hunde, denn sie haben nur getan, wozu sie (vermutlich) ausgebildet wurden.
    Und natürlich sollte definitiv auch der „Trainer“ dieser Hunde zur Verantwortung gezogen werden!

  2. Eine direkte und eine rethorische Frage… die direkte: Wer oder was ist die SV-Lobby… Schäferhundverein?

    …die rhetorische: Warum nicht gleich den Schutzdienst aus der Vielseitigkeit herausnehmen? http://www.dvg-hundesport.de/home/vielseitigkeitssport.de.html

    Ist sowas für Privatleute denn wirklich so erforderlich? Für mich gehört so eine Ausbildung, rein vom Gefühl her, in die Hand der Schutzdienste bzw. die der Polizei oder dem Zoll.

    Doch denke ich da wieder zu abstrakt? Werden dann nicht die Befürworter damit auch argumentieren, dass der Hütetrieb auch nur ein abgewandelter Jagdtrieb ist? Der Jagdtrieb doch auch alle Jagdhunde betrifft? u.s.w.

    Mich hat der Vorfall diesmal wirklich berührt, weil ich mit den Gedanken bei der Mutter bin, wie sie doch einfach nur helfen wollte… Sie hatte keine Angst…

  3. Maristela, ja, der „Verein für Deutsche Schäferhunde“ wird mit SV abgekürzt. Zu deiner rhetorischen Frage gebe ich dir trotzdem auch eine Antwort: Ich persönlich denke, dass der Schutzdienst in der Vielseitigkeit nichts zu suchen hat. Zumindest sollte das Arbeiten im Wehrtrieb mit privat gehaltenen Hunden verboten werden. Natürlich lässt sich das kaum kontrollieren, aber wenn der Wille da wäre… Hundetrainer müssten ganz dringend gut ausgebildet werden. Denn viele wissen nicht mal, was sie tun.

  4. Pingback:Anonymous

  5. Alles ziemlich doof, nicht nur für Besitzer der betroffenen Rassen.
    In einem Punkt muss ich eine Korrektur anbringen: es waren, wie auf den übelen Fotos in der Bild zu sehen und auch im Artikel der HAZ von Heute zu lesen ist, ein Deutscher Schäferhund und ein Malinois.
    Die Hunde sollen angeblich über den Zoll erworben worden sein.
    Und wer einen Hund zur Bestie machen will, der findet immer einen Weg, dies zu realisieren. Da können die Gesetze noch so „scharf“ sein.
    Und wer sind die leidtragenden? Der normale Hundebesitzer, der seinen Hund gewissenhaft erzieht und hält und natürlich sein Hund!

  6. Ich stimme Zacco zu!
    Wer will einem denn glaubhaft machen das die Hunde in dem normalen „VPG“ ausgebildet worden sind (was hier grade angesprochen wird)? Schaut euch den Sport an und lest die PO, bevor ihr darüber urteilt…

    Diese „Wachhunde“ sind ganz anders ausgebildet worden, denke ich. Und wer Hunde so ausbildet findet erstens immer einen Weg und zweitens ist dieser meistens gar nicht legal. jeder kann einen Hund ohne Probleme zu einer „Waffe“ machen. Und das ganz bestimmt nicht in einem annerkannten ‚Hundesportverein‘.
    Diejenigen die diesen ‚Unfall‘ nun wieder ausbaden müssen sind all die Hundebesitzer die eh schon ‚vernünftig‘ mit ihren Hunden umgehen. Diejenigen die es betrifft greift kein neues Hundegesetz, da greift kein Hundeführerschein oder ähnliches…

  7. Ich finde auch, dass es Konsequenzen für den Hundetrainer geben muß. Allerdings ist es aktuell für Hundehalter auch nicht wirklich einfach, einen guten Trainer zu finden. Erst recht, wenn es der erste Hund ist. Es ist ja kein echter Ausbildungsberuf und jeder kann sich Hundetrainer nennen oder eine Hundeschule eröffnen. Die erforderliche Qualifikation muß nicht nachgewiesen werden. Hier besteht auch Handlungsbedarf, um es jedem Hundehalter einfacher zu machen, einen fähigen Ausbilder zu finden.

  8. Zacco, ich kann dir auch nur zustimmen! Und dir auch, Constanze. Wer sich „Hundetrainer“ nennt, sollte auch eine echte Qualifikation nachweisen können. Meine eigene Sachkunde als Trainer habe ich ganz sicher nicht auf den DVG-Seminaren erworben. Die waren allenfalls nett zur Abrundung obendrauf.

  9. Wem soll man da jetzt die Schuld geben? Den Hunden? Dem Ausbilder? Dem Halter?
    Ich glaube, dem Ausbilder, wenn er solche Hunde für Privatpersonen ausbildet und dem Halter, weil er solche Hunde hält, mit dem Wissen um Ihre ‚Gefährlichkeit‘.
    Wir haben selber drei Hunde – einer davon, ein Schäferhund – Husky Mix – aber ich versuche Ihn mit allem und jeden zusammen zu führen damit er gelassen damit umgeht bzw. es lernt…..
    Was ich nur befürchte ist, dass jetzt wieder irgend welche Diskussionen aufkommen…. Wesenstest für alle Hunde, Maulkorb usw……
    Na mal schauen, was kommt…
    Gruß aus Hannover

  10. Ich bin auf diese Seite aufmerksam geworden, da ich mich über die Plichten und Rechte von Hundehaltern in Düsseldorf informieren wollte. Ursprünglich komme ich vom Niederrhein und wir hatten immer Hunde, meist Jaghundmischlinge aus dem Tierheim. In der Stadt habe ich mit zwei kleinen Kindern keinen Hund, bin aber oft mit Hunden bzw. Hundehaltern konfrontiert. Ich verusche meine Kinder zu einem respektvollen und distanziertem Umgang mit fremden Hunden zu erziehen, nicht auf einen Hund zulaufen und direkt anfassen, aber auch keine Panik vor freilaufenden Hunden haben. Es gibt hier immer zwei Seiten, einerseits die Eltern, die ihren Kindern keinen Respekt vor Hunden beibringen und Halter, die gedankelos die Bedürfnisse ihrer Vierbeiner über die von kleinen Kindern oder anderen Mitmenschen stelen. Aufgrund von einigen sehr negativen Begenungen mit nicht angeleinten Hunden im Park oder sogar auf dem Spielplatz, bin ich mittlerweile sehr humorlos im Umgang mit den Haltern und deren Vierbeinern geworden. Mein 2jähriger Sohn saß mit drei anderen Kindern im Sandkasten und die Kleinen haben vor sich hingespielt, ich saß ca. 10 Meter daneben auf einer Bank und habe Zeitung gelesen. Plötzlich flitzte ein Rottweiler quer über den Spielplatz und bellte die Kinder im Sandkasten an und fletschte die Zähne, die Kinder kriegen Panik rennen irgendwohin, der Hund erschreckt sich und schnappt nach meinem Sohn. Ich bin dazwischen gegangen und habe den Hund sehr unsanft an einem Hinterlauf gepackt und über den Zaun des Spielpaltzes geworfen. Der Hund kam unglücklich auf dem Rücken auf, jaulte entsprechend und konnte kaum gehen. Soweit so schlecht, meine Reaktion war nicht ideal, aber besser der Hund legt sich mit einem 2 Meter hundert Kilo Mann an, als mit einem weniger als halb so großen Zweijährigen der 15-Kilo Klasse. Die nachfolgende Szene mit dem bisher nicht in Erscheinung getretenen Hundehalter werde ich nicht vergessen. Es wurden mir Prügel angeboten, es wurden meinem Sohn Prügel angeboten und der Depp wollte unbedingt die Polizei hinzuziehen. Die ist auch gekommen, der Halter hat jetzt eine Anzeige und mich wollte er wegen Sachbeschädigung anzeigen, da ich seinen Hund verletzt habe. Da ist nie was gekommen.

    Lange Rede kurzer Sinn, was macht man als Betroffener in so einer Situation? Ich selbst bin ein nicht unerfahrener Hundehalter und ich traue keinem Hund den ich nicht kenne über den Weg. Schon gar nicht im Umgang mit Kleinkindern, die selbst unberechenbar sind. Auch wenn man eher den Halter am Schalffitchen packen müsste, sehe ich keine Alternative, als kompromisslos und möglichst endgültig in so einer Situation auf den Hund zu reagieren. Seit dem Vorfall bin ich noch wachsamer und habe immer ein vernünftiges Taschenmesser griffbereit.

    Das kann es doch nicht sein? Ich werde allerdings nicht abwarten, bis ein Hund eines meiner Kinder beißt, ein normaler Hund verschwindet in der Regel ja auch wenn man souverän auftritt, was macht man mit denen, die furchtlos einen Konflikt eingehen?

    Um es klar zu sagen, ich bin nicht an einer gewaltsamen Lösung interessiert und es bereitet mir auch keine Freude, einem Hund Schmerzen zu bereiten, aber die Situation muss geklärt sein, bevor ein Kind gefährdet oder verletzt wird, zur Not eben auch zu Lasten des Hundes.

    Viele Grüße aus Düsseldorf,

    Jan

  11. Wirklich Super! Gefaellt mir sehr! Wo ist der Like Button fuer Facebook?

  12. Da muss ich Jan recht geben.
    Ich habe selber 3 Hunde und würde genau so reagieren – hoffe ich zumindest, weil bisher brauchte ich das nicht.
    Allerdings würde ich meine Hunde, zumindest den großen (Schäferhund-Husky) nie mit Kindern alleine lassen. Auch wenn ich dem Hund vertraue – es ist und bleibt ein Tier.
    Ich mag meine Hund sehr, aber in dem Fall geht ein Kind auf jeden Fall vor.
    Naja, das mit der Anzeige wegen Sachbeschädigung ist Quatsch – würde eh nie was bei raus kommen, alleine, weil sich das ganze auf einem Spielplatz abgewickelt hat…..
    Ansonsten, gibt es aber auch schon einige Kinder, die wenigstens vorher Fragen, ob sie den Hund streicheln dürfen…… aber ander stürzen einfach drauf los. Das Problem dabei ist eigentlich, dass die anderen Hunde versuchen den, der ‚belästigt‘ wird, zu beschützen……
    Also: Kind und Hund nie alleine lassen….
    Gruß aus Hannover

  13. Jan und Jens, ich bin da ganz bei euch. Niemals sollte man meiner Ansicht nach Kinder und Hunde allein lassen. Zu oft habe ich gesehen, dass Kinder etwas tun, was überhaupt nicht böse gemeint ist, einen Hund aber erschreckt. Ich halte das Verhalten von den meisten Hunden zwar für berechenbar – aber eben nur in bekannten Situationen. Wenn ich mir allein überlege, womit ich als kleines Kind den Chowchow meiner Oma so alles überrascht habe…

  14. Schön zu sehen, dass ich nicht ganz alleine mit meiner Einschätzung bin und hier nicht fanatisch in die eine oder andere Richtung argumentiert wird.

    @Inka: Das Verhalten eines Hundes ist für dich berechenbar wenn du den Hund kennst. Der elf Jahre Alte recht groß geratene Jack Russel meines Vaters bringt gut 12 Kilo auf die Waage. Der Hund ist fit und Terrier durch und durch. Ein richtiger Giftzwerg der gelegentlich die Aktualität der Rangordnung „überprüft“, dass ist alles kalkulierbar. Was ein Fremder aber nicht weiß, der Hund ist stocktaub und reagiert bei Annäherung von hinten die er weder optisch noch akustisch erwartet teils heftig und schnappt. Ein bockiger alter Kerl halt, meine Kinder wissen das und nähern sich dem Hund nur von vorne, dann ist alles prima. Ein fremdes Kind kann das nicht wissen und der Hund würde im Zweifel beißen. Da der Hund ohne Kinder in seinem Umfeld aufgewachsen ist und recht lasch erzogen ist, ordnet er sich nicht automaitsch unter.

    Als Fremder klennt man die Besonderheiten eines Hundes nicht, gerade hier in der Stadt leben viele Hunde eh weit abseits dessen, was ich als optimal bezeichnen würde. Da kommt es mir manchmal so vor, als hätten eher mehr als weniger eine Macke.

    Bisher ist mir jedenfalls kein solcher Zwischenfall mehr passiert oder aus dem Freundeskreis zu Ohren gekommen. Meine sehr distanzierte Haltung gegenüber freilaufenden Hunden ist aber geblieben. Trauriger Weise hat mein Sohn seitdem ziemliche Panik vor Hunden und kommt schreiend angerannt, sobald irgendwo ein Hund auftaucht. Das kriegen wir aber wieder hin und werden da für ausreichend positive Eindrücke mit Hunden sorgen können, aber der Depp mit seinem Rottweiler ist sich vermutlich nicht bewusst, dass so ein kleiner Junge die Begegnung mit seinem Hund und ihm nicht so schnell vergisst.

    So long,

    Jan

  15. Sorry, aber der hier muss ich mal eine Lanze für die „SV Lobby “ brechen:

    Sicherlich gibt es viele Schutzhundesportler die in der Ausbildung ihrer Hunde daneben greifen, aber ein generelles Aburteilen aller die diesen Sport betreiben, kann nicht richtig sein.

    Vorweg: Beide den Hunden von Frank Hanebuth handelte es sich um einen Schäferhund und einen Malinois.

    Das Schäferhunde in der Beißstatistik ganz oben stehen, ist für mich kein Wunder. Seit Jahren hat diese Rasse in Deutschland die höchste Welpenzahl. Und ein VW Golf ist sicherlich auch öfter in einen Unfall verwickelt als ein eine Mercedes S Klasse….

    Und wer bestimmt den die Hunderasse, die bei einem Beißunfall auffällig geworden ist?

    Jemand der Hunde meist nur im Fernsehen oder im vorbeigehen sieht. Da wird dann ganz schnell alles was groß ist und Stehohren hat als Schäferhund deklariert.

    ich besitze selber drei Deutsche Schäferhunde, die alle Schutzhundeprüfungen haben und die trotzdem dem Menschen gegenüber sozial sind. Ich denke, das meine Hunde sogar sicherer sind, da sie ein Abbruchkommando kennen und absolut im Gehorsam stehen.

    Das was in Mellendorf passiert, hat nichts mit dem Sport an sich zu tun. Wenn ein Hund, wie in diesem Fall scharf gemacht wird um ein Grundstück zubewachen oder aus Prestige, wie es in diesen Kreisen sicherlich üblich ist, ist das nicht mit einem Sporthund zu vergleichen.

    Im übrigen trägt mein Mann schon seit fast zehn Jahren Narben an seinem Bein von dem Collie einer Nachbarin, der sehr erfolgreich im Agility gegangen ist….

    Schwarze Schafe gibt es überall, aber es muss nicht gleich alles verteufelt werden

  16. Schlimme Geschichte, doch man kann sie relativ oft in ähnlicher Form lesen. Du hast aber einmal gut herausgestellt, dass nicht die Tiere als Bestien dargestellt werden sollten, sondern deren Halter, die einfach keinen Weg zum Tier finden bzw. es zu dem machen was es ist. Diese Leute gehören in den Knast und die Tiere sollten wenn möglich resozialisiert werden statt mit der Spritze Abhilfe zu schaffen.

  17. Da mus ich Sabrina recht geben.

    SPORTHUNDE kann man nicht mit einem, extra fuer die Bewachung, scharfgemachtem Hund vergleichen. Die meisten VPG’ler arbeiten sehr viel mehr ueber den Beutetrieb als dem Wehrtrieb.

  18. Pingback:Hund um Hannover » Mach mich nich an Alder! Oder: Konflikte in Canidistan

  19. Hunde sind gefährliche Raubtiere.

    Das Hunde Waffen sind und so verwendet werden ist nun oft genug bewiesen worden.

    Ich darf auch keine 9mm-Pistole offen herumtragen. Wobei das unfair gegenüber der Pistole ist. Die geht nie von selber los, wenn der Sicherungshebel gezogen ist!

    [Anm. der Redaktion: Die E-Mail-Adresse und die URL wurden entfernt. Ich halte den Inhalt der Seite für strafrechtlich relevant, denn dort wird offen zum Töten aller Hunde aufgerufen.]

    • Lieber hundefeind,
      auf mangelnde Kenntnisse in deutscher Rechtschreibung gehe ich jetzt mal nicht ein, denn dann könnten Sie mir zu Recht Arroganz vorwerfen.
      Hunde sind Laufraubtiere. Stimmt. Wie der Mensch. Einen Hund mit einer Waffe zu vergleichen ist schlicht dumm. Von einer Waffe, die ohne jegliches menschliches Zutun losgeht, habe ich jedenfalls noch nie gehört. Auch habe ich noch nie gehört, dass Blinde sich auf eine Pistole verlassen, dass Zollbeamte Koffer mit einer Waffe bedrohen, damit er verrät, ob er Drogen oder Sprengstoff enthält, dass Kinder ihren Kummer einem Gewehr lieber anvertrauen als ihrem besten Freund,…
      Sind Sie auch gegen Autos? Denn nach Ihrer Logik gilt: Autos sind gefährlich; dass Autos Waffen sind und so verwendet werden, ist nun oft genug bewiesen worden…
      Ich bin gespannt, ob Sie bereit sind zu einer Diskussion, also zu einem Austausch von Argumenten. Allerdings müssten Sie dann erst mal ein Argument anführen.
      Herzliche Grüße,
      Inka Burow

  20. @ Hundefeind!
    Du schreibst:*Das Hunde Waffen sind und so verwendet werden ist nun oft genug bewiesen worden.*
    Aber du hast es ja schon sehr treffend selbst formuliert: Die Pistole geht nicht von selbst los, sie lädt sich auch nicht selbst; sich stellt sich nicht einmal selbst her ;)
    Das ist bei deinen vermeintlich „gefährlichen“ Hunden nicht anders! „Verwendet“ werden sie von Menschen. Dazu gibt es unzählige, gute Beispiele, wie Hunde ihren Menschen im Alltag helfen, dienen oder einfach nur ganz normale Familienmitglieder sind. Gefährlich ist da nur die fehlende Kenntnis. Ich selbst bin auch schon zweimal von Hunden gebissen worden, aber zum Glück hat mich mein gesunder Menschenverstand und meine Hundekenntnis erkennen lassen, dass einzig menschliches Versagen zu den Vorfällen führte. Und nein, ich habe keine Angst vor Hunden, wohl aber vor dem Fehlverhalten von Menschen. Sie sind da die unberechenbareren Faktoren, weil sie sich verstellen können und dir so ein falsches Bild von sich geben. Das können Hunde nicht :)

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