Sonntagsausflug mit Bollerwagen

Am Sonntag hatte meine Mutter Geburtstag. Also haben meine Schwester Meike und ich schönes Wetter bestellt, Blümchen gekauft und einen Sonntagsausflug in die Heide geplant. Der musste unbedingt „tigertauglich“ sein, das heißt, bei dem Ausflug sollte auch ein 18-jähriger kleiner Hund dabei sein können.

Mein Tipp für alle, die einen alten Hund haben, der nicht mehr weit laufen kann: Nehmt einen Bollerwagen mit. Das ist definitiv cooler als alle im Heimtiermarkt erhältlichen Gefährte und Taschen – und bietet dem Hund maximale Bequemlichkeit.

So macht ein Ausflug in die Heide auch alten Hunden Spaß: Meine Mutter mit dem 18-jährigen Tiger im Bollerwagen auf dem Waldgeschichtslehrpfad in Hösseringen.

So macht ein Ausflug in die Heide auch alten Hunden Spaß: Meine Mutter mit dem 18-jährigen Tiger im Bollerwagen auf dem Waldgeschichtslehrpfad in Hösseringen.

Für derlei Ausflüge mit drei Erwachsenen, einem kleinen Hund sowie vier mittelgroßen Hunden (Mein Rudel sollte schließlich auch mitkommen!) ist es allerdings zwingend erforderlich, ein eher großes Auto zu haben. In mein „Monsterchen“ – ja, ich bin ein echtes Mädchen und gebe diversen Gebrauchsgegenständen Namen – hat zum Glück die komplette Sonntagsausflugsbelegschaft samt Bollerwagen reingepasst. Und so fuhren wir dann nach Suderburg in der Lüneburger Heide, genauer: nach Hösseringen.

Mittags sind wir gleich im Dorfcafé Alte Schule eingekehrt. Dort sind Hunde willkommen, und es ist ausgesprochen gemütlich. Danach sind wir ins Museumsdorf Hösseringen gefahren, ein wunderschönes Freilichtmuseum, das ich kenne, weil Whisky auf der Schafweide auf dem Museumsgelände schon mal an einem Hüteseminar teilgenommen hat. Hunde haben freien Eintritt ins Museum. Tiger (im Bollerwagen), Grappa und Pitú durften daher mit in die alten Fachwerkhäuser und die Ausstellungsräume. Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen im Haus am Landtagsplatz gleich nebenan.

Perfektes Transportmittel für einen alten Hund: Tiger, 18, taub, blind, aber fröhlich, genießt das Dabeisein.

Perfektes Transportmittel für einen alten Hund: Tiger, 18, taub, blind, aber fröhlich, genießt das Dabeisein.

Mitten im Museumsdorf Hösseringen.

Mitten im Museumsdorf Hösseringen.

Nach einem Hundewechsel – Grappa und Pitú haben die Schattenplätze im Auto mit Whisky und Skipper getauscht – sind wir schließlich noch gut drei Kilometer auf dem Waldgeschichtslehrpfad durch den Schooten gewandelt, dessen Start- und Endpunkt direkt auf dem Parkplatz des Museumsdorfs liegt. Dieser Spaziergang durch die Waldgeschichte allein wäre den Ausflug wert gewesen.

Schön gestaltete Infotafeln säumen den Waldgeschichtslehrpfad: Am achten von insgesamt zehn Infopunkten informieren sich Meike und Skipper über Findlinge.

Schön gestaltete Infotafeln säumen den Waldgeschichtslehrpfad: Am achten von insgesamt zehn Infopunkten informieren sich Meike und Skipper über Findlinge.

Whisky hat den Spaziergang wie immer in ihrem Wälz- und Rollgang genossen.

Whisky hat den Spaziergang wie immer in ihrem Wälz- und Rollgang genossen.

Für Hunde und Menschen jeden Alters: ein Spaziergang durch die Waldgeschichte.

Für Hunde und Menschen jeden Alters: ein Spaziergang durch die Waldgeschichte.

Mitten im August blüht nicht nur die Heide schon, auch die Pilze sprießen überall.

Mitten im August blüht nicht nur die Heide schon, auch die Pilze sprießen überall.

Eine wichtige Anmerkung zum Schluss: Die Bilder in diesem Blogbeitrag sind die allerersten, die ich mit meiner neuen kleinen Digicam gemacht habe. An die kleine Rollei-Kamera muss ich mich noch gewöhnen. Mittelfristig sollten die Bilder aber besser werden als die, die ich mit meinem iPhone mache.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.