Gastbeitrag: Bremen tierisch

Vor der Bremen Arena: Meike mit Skipper, Whisky und Flip (von links).

Vor der Bremen Arena: Meike mit Skipper, Whisky und Flip (von links).

Endlich mal wieder: Grappamaus & friends unterwegs in Sachen Dogdance. Ziel: die Bremen Arena. Dort fand am 30. und 31. Juli 2011 zum dritten Mal eine Internationale Rassehund-Ausstellung statt, in diesem Jahr erstmals unter dem Titel „Bremen tierisch“. Meine Schwester Meike Burow ist extra aus Kopenhagen angereist, um dabei zu sein. Danke, Meike! Hier ist ihr Bericht:

Grappamaus & friends waren mal wieder auf Tour. Dieses Mal allerdings ohne Grappa (13 und gerade genesend von fieser Anaplasmose), die mit Pitú (15 und fit wie vier Turnschuhe) das Wochenende bei Konni, Frodo und Jess in Hannover verbringen durfte. Für Whisky und Skipper war das Fahrtziel am frühen Samstagmorgen die Heimtiermesse „Bremen tierisch“, bisher „Bremen bellt“. Der neue Name musste her, weil es in Bremen neben Hunden jetzt auch Katzen, Kaninchen und Schlangen zu sehen gibt.

Der Infostand von Grappamaus & friends war pünktlich um neun aufgebaut, wie gewohnt überwiegend in orange und bestens gelegen zwischen Ständen von verschiedensten Vereinen rund um den Hund. Im Aktionsring in der Halle gab es dann auch viel zu sehen: Florin und Cato, Blinden- und Servicehunde, Enten hütende Hunde (von und mit Harald Wesemann), Obedience und natürlich Dogdance.* Leider haben all das allerdings nicht sehr viele gesehen. Rassevorführungen, Einkaufsmöglichkeiten und Kaffeestände waren erstaunlich weit weg und von den Vereinsständen und dem Aktionsring. Nur Katzenliebhaber mussten noch weiter laufen und waren dementsprechend dankbar für Gummibärchen an unserem Stand.

Für die Dogdancevorführungen – sechsmal 15 Minuten binnen zwei Messetagen – haben wir dann das Publikum noch weiter verkleinert, indem wir Zuschauer zu Akteuren gemacht haben: Dogdance zum Mitmachen. Der Plan war es, möglichst viele Messebesucher mit ihren Hunden in den Ring zu bekommen und innerhalb weniger Minuten eine einfache Gruppenchoreographie auf die Beine zu stellen.

Ein vierbeiniger Vortänzer war natürlich schon erforderlich, ebenso wie der entsprechende Hundeführer. Und genau hier lag dann meine Aufgabe. Um verschiedene Wendungen so oft zu zeigen, dass alle spontanen Teilnehmer sie nachtanzen konnten, hatte ich insgesamt fünf Hunde an meiner Seite. Zumindest hielten sich alle Hunde überwiegend wie gewünscht auch tatsächlich an meiner Seite auf. Vielen Dank dafür an Whisky, Face und Aoibheann, Flip und Mushu sowie an ihre Besitzer, die uns ihre Hunde geliehen haben.

Bei Flip möchte ich mich außerdem für das Anlocken von Menschen an unseren Stand bedanken, obwohl am Ende der Eindruck blieb, als wären wir mehr Gummibärchen als Tipps losgeworden. Diejenigen, die sich mit uns in den Ring getraut haben, wurden aber wie immer von ihren Hunden überrascht. Tanzen kann eben jeder Hund, dessen Mensch sich traut.

Meike Burow

* Meike verschweigt die jeweils 35 Minuten währenden Vorführungen von Sabine und Marcus Wolff und Schülern der „guten“ Hundeschule Canis. Ich bin immer noch fassungslos und wütend, dass ich mir immer wieder durch die Lautsprecherboxen anhören musste, warum Clickertraining speziell im Alltag bzw. beim Training der Leinenführigkeit angeblich nicht funktioniert. Mir fällt dazu ein Zitat von Goethe ein: „Wir sind gewohnt, dass die Menschen verhöhnen, was sie nicht verstehen.“

2 Kommentare

  1. Marcus ist ja auch an seinem Deutsch-Drahthaar gescheitert, nachdem er von den Jagdhundausbildern keine Tipps angenommen hat…
    Gleiches gilt für seine Falknerei:
    Der junge Mann ist beratungsresistent… ;-)

    Und das sage ich nicht nur weil er unser Hunde häßlich findet. :-P

  2. Face und Aoibheann lassen sich von dir gern noch mal ausleihen.

    Seeehr interessant fand ich auch den Vortrag dieser Hundeschule zum Thema „Alltagsleinenführigkeit“, die der Hund doof und langweilig finden muss, damit sie funtioniert und Hundeplatzleinenführigkeit, die der Hund dann toll finden darf.

    Sowas Unprofessionelles hab ich lange nicht gehört.

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