Paula sucht ein neues Zuhause

Wer hat noch einen Platz in seinem Rudel/Herzen für Paula?

Wer hat noch einen Platz in seinem Rudel/Herzen für Paula?

Am Montagabend habe ich Paula mitgebracht, eine etwa sechs bis sieben Monate alte Border-Collie-Hündin. Sie hat Pech gehabt mit ihrem ersten Besitzer, ist aber ganz fix von einer sehr netten jungen Frau aus Hannover gerettet worden. Jetzt sucht Paula ein neues Zuhause.

[Update, 29.05.2011: Paula ist gestern in ihr neues Zuhause gezogen.]

Nach der ersten Ansicht dachte ich, Paula sei 3/4 Border Collie mit einem Viertel Corgi, denn sie ist eher klein, ich will nicht schreiben: kurzbeinig, sie ist insgesamt kompakt gebaut. Sie ist schwarz-weiß, klassisch gezeichnet und extrem niedlich, ganz besonders, wenn man – so wie ich – auf einen kessen Blick und große Stehohren steht. Inzwischen denke ich, dass 100 Prozent Border Collie drinstecken.

Neugierig, anhänglich, ganz großes Traumhund-Potenzial: Paula, Border-Collie-Hündin.

Neugierig, anhänglich, ganz großes Traumhund-Potenzial: Paula, Border-Collie-Hündin.

Paula ist neugierig, aber nicht unbedacht, und sie ist überhaupt nicht ängstlich. Paula mag Menschen und verträgt sich bisher mit jedem Hund, den sie kennengelernt hat. Sie ist ein fröhlicher Typ. Paula mag Kinder, dies wurde ausgiebig getestet von drei Jungs zwischen fast drei und fünf Jahren. Katzen findet sie interessant, macht aber keinerlei Anstalten, sie zu jagen. Kühe findet sie auch interessant. Zum Glück kommt sie gleich wieder, wenn man sie ruft.

Paula ist stubenrein und macht nichts kaputt. Sie neigt nicht zum Kläffen, bellt aber schon mal, wenn ihr etwas nicht passt. Draußen trägt sie gern Stöckchen mit sich herum. Da sie die vergangenen Wochen mit ausgiebigem Stöckchenspielen verbracht hat, ist das aber auch kein Wunder. Paula kennt Autofahren und schwimmt gern. Der hübsche Zwerg möchte gefallen, macht aber sein eigenes Ding, wenn er keine Hinweise bekommt, womit er gefallen könnte.

Gesamteindruck: ganz großes Traumhund-Potenzial.

Kontakt: Inka Burow, grappamaus@msn.com

Paula steht.

Paula steht.

Paula trabt.

Paula trabt.

Und: Paula rennt.

Und: Paula rennt.

Paula wird vermittelt über „Border Collie in Not“ (BCiN), die Tierschutz-Initiative der Arbeitsgemeinschaft Border Collie Deutschland (ABCD).

8 Kommentare

  1. Wir wünschen Paula, dass sie ganz schnell ein liebevolles zu Hause findet! Wir haben unsere siebenjährige Hündin auch erst im Dezember aus dem Tierheim geholt. Erzählt wurden uns viele schauerige Geschichten und dass man nicht wisse, wie sie sich zu Hause verhält. Aber mit dem richtigen Umgang hat so ziemlich jeder Hund Traumhund-Potenzial.

    Nun drücken wir auch Paula die Daumen!

    Viele Grüße

  2. Hallo Frau Burow,

    wir sind an die Border Collie Hündin Paula interessiert. Sie scheint ja ein unvoreingenommner Hund zu sein. Daher denken wir, dass Paula gut in unsere Familie passt zwischen Pferden und Schafen. Wir möchten einen Hund der mit uns im Haus lebt und dem man beibringen könnte zu helfen unsere kleine Schafherde (10 – 30 Tiere) von einer Weide zur nächsten zu treiben.
    Wir leben in Niederland in der Nähe von Roermond. Haben ein großes Haus mit einem großen Grundstück. Momentan bauen wir das Haus um, sind aber bald damit fertig (etwa in 3 – 6 Wochen). Dann möchten wir wieder einen Hund.
    Könnten wir uns Paula anschauen? Würde mich freuen von Ihnen zu hören.

    Esther Nolte

  3. Hallo Frau Nolte,

    ich hatte 13 Jahre eine Border Collie Hündin. Mit fast 17 Jahren
    musste ich sie leider vor kurzem einschläfern lassen. Bin immer
    noch traurig. Leider werden Border Collies oft unterschätzt. Sie werden in Wohnungen vermittelt und dort zurückgelassen.
    Ein Border dreht da fast durch. So ein Hund muss raus –
    das sind Arbeitshunde also Hütehunde; Die brauchen kaum
    Ausbildung, man muss es ihnen eigentlich nur 1-3 x zeigen dann
    haben sie es schon kapiert. Es gibt keinen treueren und gescheiteren Hund als Borders. Ihr Interesse gilt Ihrer Aufgabe
    und dem Herrchen und alles andere ist nur mal Interesshalber
    schaun, weil sich da halt was bewegt, und das wars auch schon. Ihr Umfeld scheint ein Paradies für Paula zu werden.
    Viel Spass und Freude mit einem Border.

  4. Hallo,
    wir würden Paula, die uns auf Anhieb angesprochen hat, gern ín unser Rudel aufnehmen und sind uns sicher, dass Tacco (10), Dusty (10) Luna (9) und Nellie (7) sie willkommen heißen würden.
    Grüße aus dem Odenwald

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  7. Hallo Inka, freut mich persönlich sehr, wenn wieder ein Border gut untergekommen ist. Ich muss mich an dieser Stelle einfach nochmal einklinken, da ich deinen letzten Bericht gelesen habe.
    Spitze dass du nochmal erwähnt hast, dass Border sich nicht als
    Familienhund eigenen, wenn mann sich nicht täglich mit ihnen intensiv beschäftigen kann. Beschäftigen heißt mit dem Hund zusammen ein Thema einer Aktivität zu finden, was zum täglichen Ritual gehört. Einen Border kann man 8-10 Stunden eine Herde überlassen, dem reichen keine 30 Min. spielen und dann sich selbst überlassen oder zurück in den Zwinger sperren. Ein Border ist den ganzen Tag aktiv und aufmerksam und möchte gerne gefordert werden, ob Denksport oder körperlichen Einsatz – und wenn es ihm dann zuviel wird, setzt
    er ein Zeichen, welches man sehr gut erkennt, wenn man seinen Border kennt. Entschuldigt, dass ich so hartnäckig versuche einen Border zu erklären – aber ich habe schon so viele Borders und die Familien dazu gesehen, die verzweifelt
    waren, weil sie ihrem Hund nicht standhalten konnten. Und meißt heißt es Trennung und Trauer und die Angst der Tiere.
    Wer es aber geschafft hat und seinen Hund im Beruf oder
    in einem zeitaufwendigen Hobby zu integrieren, der kann sich glücklich schätzen – denn kein Mensch kann einem diesen Hund ersetzen.

  8. @Liz: Danke für deinen Beitrag. Allerdings kann ich nicht allem zustimmen, was du schreibst.

    Du schreibst: „Einen Border kann man 8-10 Stunden eine Herde überlassen, dem reichen keine 30 Min. spielen und dann sich selbst überlassen oder zurück in den Zwinger sperren.“ Ja, man kann, aber man darf einen Border Collie nicht täglich bis zu zehn Stunden arbeiten lassen – und erst recht nicht allein. Wahrscheinlich meinst du es gar nicht so, aber zur Sicherheit möchte ich das noch mal klarstellen.

    Du schreibst: „…und wenn es ihm dann zuviel wird, setzt
    er ein Zeichen, welches man sehr gut erkennt, wenn man seinen Border kennt.“ Genau das ist leider nicht der Fall! Ein Border Collie zeigt nicht, wenn er Schmerzen hat oder nicht mehr kann. Genau das ist ja das Problem. Erst vorige Woche haben drei Tierärzte fasziniert auf Skippers Pfoten rumgedrückt, während sie auf die Röntgenbilder starrten, die fiese Arthrosen in fast allen Zehengelenken zeigten – sie waren fasziniert, dass Skipper nicht mal gezuckt hat, obwohl er ganz sicher Schmerzen hatte. Und mein herzkranker Pitú wird eines Tages einfach umkippen, weil er sich überhaupt nicht schont, sondern auch mit 15 Jahren noch rennt bis zum Umfallen.

    Ansonsten sind wir einig: Border Collies sind keine Familienhunde.

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