Neustart an der Leine

Kaum hat der Frühling begonnen, ist es schon wieder soweit: Von diesem Freitag an müssen landesweit alle Hunde draußen an der Leine bleiben. Außerorts, innerorts. Dreieinhalb Monate lang herrscht generelle Anleinpflicht. Das verlangt das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG).

In diesem Jahr hat der Start des Leinenzwangs in Niedersachsen immerhin ein Gutes: Das ist der passende Moment für einen Umzug des Hundeblogs der Neuen Presse auf die URL An-der-Leine.de.

Vor gut einem Jahr als NP-Blog gestartet: An der Leine – Hundeleben in Hannover.

Vor gut einem Jahr als NP-Blog gestartet: An der Leine – Hundeleben in Hannover.

Aus „Grappas Tagebuch“ war vor gut einem Jahr der NP-Hundeblog geworden. Das Thema des Blogs beschrieb ich so:

Keine Sorge, dies ist nicht der Beginn des 1234. Medienblogs. Es geht um Hunde an der Leine. Nein, nicht um niedliche Schoßhunde, die ihr Leben an einer Jojoleine fristen müssen, weil ihre Besitzer vergessen haben, ein Kommando für das zeitnahe Herankommen ihres Stubenwolfs in freier Wildbahn zu etablieren. Es geht um Hundeleben in Hannover.

Genau diese Beschreibung gilt auch künftig. Die neue URL An-der-Leine.de hat also nichts mit dem Leinenzwang während der Brut- und Setzzeit zu tun. Womit ich wieder beim Thema wäre …

Ich bin dafür, dass Hunde, die jagen und wildern gehen, an der Leine spazieren gehen. So lange, bis sie erfolgreich ein Antijagdtraining absolviert haben.

Ich bin dafür, dass Hunde, die nicht kommen, wenn man sie ruft, ebenfalls an der Leine spazieren gehen. So lange, bis ihr Herrchen oder Frauchen sich die Mühe gemacht hat, ein sicheres Rückrufkommando zu etablieren. Das ist kein Hexenwerk, sondern Hundegrundschule.

Ich bin dagegen, dass alle Hunde vom 1. April bis zum 15. Juli überhaupt nicht mehr frei herumlaufen dürfen.

Niedersachsen ist ein weites und schönes Land. Müssen brütende Stockenten, die wahrlich nicht als bedrohte Tierart einzustufen sind, ausgerechnet in der Eilenriede und an den Ricklinger Teichen beschützt werden? Dürften Hannovers Hunde im Stadtgebiet auch während der Brut- und Setzzeit von der Leine gelassen werden, dann, so wette ich, fahren weniger Hundebesitzer raus aus der Stadt, um ihre Hunde in den Wäldern frei laufen zu lassen – dort, wo sie zwar nicht von eifrigen Stadtbediensteten zur Kasse gebeten werden, aber eben auch dort, wo tatsächlich Wildtiere jedes Recht auf eine Schonzeit haben.

Was meint ihr? Haltet ihr euch an den Leinenzwang?

18 Kommentare

  1. Anke Sonnenberg

    Hallo Inka,
    ich bin ganz deiner Meinung. Jedes mal, wenn ich den Leinenzwang ignoriere und angesprochen werde, muss ich dem Jagdaufseher verklickern, dass Kim nicht jagt. Sie gehorcht und ist eh immer in meiner Nähe.
    Hunde, die nicht abrufbar sind, sollten so oder so an der Leine gehen und die „Jäger“ unter ihnen ebenfalls.
    Also, alle „Muss-Leinengänger“ ab in die Schule!!! Und nehmt euer Herrchen/Frauchen gleich mit…

    Liebe Grüße
    Anke

  2. Hey, ich bin mal so frech und poste was auf deiner Seite. Sieht toll aus! Ich nutze auch WordPress seit kurzem verstehe aber noch nicht alle Funktionen. Deine Seite ist mir da immer eine willkommene Motivation. Weitermachen!

  3. „Es muss vor allem auch die Länge der Leine gesetzlich geregelt werden.
    Man kann es z.b am Maschsee oder auf der alten Bult sehr schön sehen, wenn Fifi an der langen Leine geführt wird. Herrchen ist am linken Wegesrand und wauwau am rechten… und wenn man dann mit dem Rad über die Leine fährt, wird man von Herrchen noch verbal angegriffen.“

    DAS habe ich eben nach Deinem Twitterlink auf der HAZ-Seite als Kommentar gelesen und nun weiß ich wieder, warum mich dieses Thema so dermaßen aggressiv macht…

    Ich frage mich auch immer, warum gerade in Hannover die Menschen so intolerant gegenüber Hunden sind. Wenn ich wieder das Wochenende zu meiner Mutter nach Emden fahre und dort mit Luna spazieren gehe, dann höre ich nur „das ist ja ein lieber Hund…“ und die Menschen lächeln einen an, während man hier einfach nur angesehen wird, als hätte man eine menschengefährdende Bestie an einer viel zu langen Leine (auch wenn die nur ein Meter lang ist). Hier (vielleicht als Großstadt) muss man auch Hunde und Menschen „trennen“ s. Hundeauslauffläche, auf der man hier auf dem Kronsberg die Hunde ab Freitag aber auch anbinden müsste.

    Was macht man denn aber mit den freilaufenden Katzen? Die müsste man doch dann auch theoretisch wegsperren? (Vorsicht, Sarkasmus!)

    Vielleicht sollte man Geld sammeln und sich ein Stück Land kaufen mit Zaun herum und da die Wuffis, die gerne zusammen spielen, laufen lassen… weil ich nicht weiß, wie ich Luna mit ihrer besten Freundin spielen lassen soll, wenn die beiden an der Flexi-Leine (nur für diese Zeit im Jahr gekauft) angebunden sind??

  4. da simme ich mal meiner Vorrednerin oder Vorredner voll und ganz zu. Hunde und Kinder sind hier in Hannover eh ein schwieriges Thema.
    Was ist eigentlich mit Katzen, die „draussen“ leben, die dürfen ihr rumwildern weiterhin tun, da kräht kein Hahn nach wegen der Brut- und Setzzeit.
    Und zum Thema: Antijagdtraninig, wir waren mit unsere Hündin über ein Jahr in der Hundeschule, haben alles absolviert, was man machen konnte, dennoch, wenn sie einen Vogel, Katze, Hasen, Reh ect… sieht, ist sie nicht zu halten. Von daher hab ich sie wirklich das ganze Jahr an der Leine, zweimal ist sie mir schon abgehauen.
    Heisst dann der Leinenzwang auch, das ich, wenn ich einen anderen Hund treffe, die Hunde nicht mehr zusammen spielen dürfen, denn an der Leine geht das schlecht ;-)

  5. Das Katzenargument ist gut. Diese Studie stützt es: http://www.tierundnatur.de/katz-chu.htm

    Natürlich bin ich nicht dafür, dass Katzen auch für dreieinhalb Monate eingesperrt werden, wohl aber dafür, dass der pauschale Leinenzwang für alle Hunde in der jetzigen Form aufgehoben wird.

    @Sabine: Hast du es hiermit versucht: http://antijagdtraining.de/? Ansonsten: Hut ab, ich finde es gut, dass du einen jagenden Hund an der Leine lässt.

  6. Hallo Inka!
    Die Corgis kommen zu Anfang des Anleingebotes an die Leine, damit sie wieder lernen, wo der WEG ist. Danach lasse ich sie laufen (frei auf dem WEG, jaja, die Leine und der Radfahrer). Gilt für alle zwei mal zwei (zwei in Springe, zwei in Hannover). Nachdem alles eingenordet worden ist, lassen mich die Jagdpächter in Hannover und Springe in Ruhe, denn sie kennen mich und die Hunde und wissen, die Corganten DÜRFEN derzeit nicht offline laufen (sprich: Wiesen und Wälder nach gusto benutzen), und wir lassen sie auch nicht.
    Damit die Brut hochgezogen werden kann und ab Oktober abgeknallt wird. Schon gut, schon gut.
    Glücklicherweise jagen die Corgis nicht wirklich (abgeschaltetes Gehirn und solche Sachen, so wie zum Beispiel Dackel). Mit einem Jagdhund hätte ich wahrscheinlich ganz andere Schwierigkeiten. In Springe habe ich oft im Wald Blutspuren finden können, die zu einem verendeten, tragenden Reh führten. Auch wenn die Jäger vielleicht zweifelhafte Absichten haben, das Wild zu schützen: Es ist einfach nicht in Ordnung, dass unsere Hunde jagen. Die können gut zu Hause fressen. Ablenkung für Jagdhunde? Mantrailing? Jagderziehung? Mit Betonung auf Erziehung?
    Und die Ignoranten bleiben bedauerlicherweise genau immer das…
    Lieben Gruß und Entschuldigung für den langen Eintrag,
    Heike

  7. Hey in Safari sieht dein Blog irgendwie komisch aus.

  8. @Heike: Lange Einträge sind erwünscht. Wenn du mehr Platz haben magst, darfst du gern als Gastautor schreiben ;-)

    @Serpil: Kannst du mir bitte mal einen Screeshot schicken? grappamaus@msn.com

  9. @ Heike
    Weibliche Rehe haben eine Eiruhe und sind somit quasi ganzjährig tragend. Tragende Rehe zu schießen ist auch nicht tierschutzwidrig. Tierschutzwidrig ist es „ein zur Aufzucht benötigtes Elterntier“ zu erlegen, sprich: Wenn der Nachwuchs schon geboren ist!. Dies schließt z.B. beim Fuchs auch den „Papa“ mit ein, der die Welpen mitversorgt…
    @all
    Und um es nochmal provokant zu sagen: Arbeitende Hunderassen wie z.B. Border Collies und viele Jagdhundrassen gehören in geeignete Halterhände!, die sich bewußt sind für was ihr Hund einmal gezüchtet worden ist. Dann gäb es auch weniger „Tut Nixe“ da draußen: Die stören mich persönlich noch mehr als der Leinenzwang! Wenn mir so ein „Tut-Nix“ in mein Leinengespann aus kastriertem Border und weiblichem Jagdhund läuft, dann habe ich ein echtes Problem mit dem Leinenzwang, vorher nicht.

  10. Danke, Antke! Udo Gansloßer hat es gestern ähnlich formuliert: Er regte sich über Hundehalter von Arbeitshunden auf, die mit ihrem Hund nicht klarkommen, weil er „das tut, wofür er gezüchtet wurde“…

  11. inge grüneneberg

    ja!ENDLICH ist wieder leinenpflicht und auch“ meiner macht nix“ hat an der leine zu sein!ENDLICH!wie immer gehe ich davon aus ,dass nun die hunde fremder leute nicht dauernd zu meinen hunde kommen.
    DENN niemanden interessiert es,WARUM ein hund an der leine ist oder nicht.jeder“sozialisierte“!(in welchem rudel…in welcher hundekonstellation…darf der a-sozialisierte hund zu jedem hinrennen und alles „selbst“klären…)NIEMANDEN interessiert ein angeleinter hund,der garnicht rumrennen darf..weil er z.b. lahmt.
    ist seinerzeit doch mein 4monate alter border von 2 sozialisierten dobern satt gestellt worden…und ich in der not nebst terrier zu guter letzt um mein leben gelaufen(besitzer war weit,weit weg!)
    was um alles in der welt soll in dem „antijagdtraining“(bieten hundeschulen ja an..das abtrainieren eines instinktes…wäre nicht eine grunderziehung besser…des HF?)..erreicht werden,wenn bei den „sozialisierten“hunden doch ordnungsgemäß der selbsterarbeitete freilauf(hübsch weit voraus…)immer konditioniert wurde????????
    warum“ nichtjagenden“(wie isses mit stöbern???) hunde nicht neben dem weg im unterholz tippeln sollen?????????
    es gibt z.b.bodenbrüter,die ihre nester dann nicht mehr aufsuchen…auch haben unsere hunde -jagen hin oder her-absolut nix in der nähe des jungwilds (man sieht die gutgetarnten tierchen nicht!)zu suchen!
    leute,denkt mal NICHT NUR an eure eigenen hunde!sondern mal nach….wir leben hier im stadtbereich und die hundepopulation ist extrem!

    p.s.ich bin selbst hundehalter und pferdehalter und erlebe überall die außerordentliche hundehalterdisziplinlosigkeit,die leider nach strengeren regeln schreit!

    übrigens gibt es außer uns hundehaltern auch spaziergänger,die angst vor hunden haben.
    mit welchem recht darf also“meiner macht nix“ zu jedem hinstreifen?
    ich wünsche uns allen einen schönen sommer und mal etwas“nachdenken“WAS sozial ist und aws evtl.für mein gegenüber eben nicht…

  12. In 2002 oder 2003 schrieb ich das Grünflächenamt bzgl. der Brut- und Setzzeit an, da selbst auf den Hundewiesen-Hinweisschildern von dieser zu lesen war.

    Die überraschende Antwort: im Stadtgebiet von Hannover gibt es keine generelle Anleinpflicht wegen Brut- und Setzzeit, mit Ausnahmen der Eilenriede, des Bornumer Holzes und einiger weiterer, explizit namentlich aufgeführter naturnaher Gebiete.

    Man bedauere die falschen Hinweisschilder, die sicher nicht nur bei mir zu Verwirrung führten und werde sie bei nächster Gelegenheit austauschen.

    Im Folgemonat wurden die falschen Anleinhinweise überklebt, im Laufe der Zeit wurden diese Überklebungen hier und da entfernt – vermutlich jedoch nicht vom Grünflächenamt, dazu waren die Entfernungen zu chaotisch.

    Leider sind selbst die Parkranger und Polizisten oft fehlinformiert, weshalb ich jahrelang zur kritischen Saison einen Ausdruck der Mail des Grünflächenamtes mit mir führte.

    Daß Freiläufer über einen brauchbaren Grundgehorsam verfügen sollten ist selbstverständlich. Allerdings haben auch Hunde eine Pubertät, weshalb die Mehrzahl der Tutnixe nach meiner Erfahrung im 2. Lebensjahr ist. Humor statt schlechter Laune trägt dazu bei, solche Begegnungen nicht eskalieren zu lassen und ist stressfreier für alle Beteiligten.

    Allzeit harmonische Hundegänge wünscht
    Barbara

  13. also ich verstehe den ersten satz im teil sieben der wald unsd landschaftsordnung – In der freien Landschaft ist jede Person verpflichtet, – so das hier in keinem fall das gebiet einer stadt mit normaler bebauung gemeint ist.
    allerdings schließe ich mich der meinung von frau burow über den ausbildungsstand ( ausbildungsunwillen der besitzer ) einiger hunde an.
    es sollte erlaubt sein den hund bei bestandener begleithundeprüfung ( sie berechtigt zum freilauf in tollwutsperrgebieten ) den hund das GANZE jahr frei laufen zu lassen.
    stressfreie tage wünschen euch
    bordercollie diné und herrchen uwe

  14. Kurz hatte ich einen Funken Hoffnung, dann habe ich die Definition für „freie Landschaft“ rausgesucht:

    Die freie Landschaft besteht aus den Flächen des Waldes und der übrigen freien Landschaft, auch wenn die Flächen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile liegen. Bestandteile dieser Flächen sind auch die zugehörigen Wege und Gewässer.

    Nicht zur freien Landschaft gehören
    – Straßen und Wege, soweit sie aufgrund straßengesetzlicher Regelung für den öffentlichen Verkehr bestimmt sind,
    – Gebäude, Hofflächen und Gärten,
    – Gartenbauflächen einschließlich Erwerbsbaumschulen und Erwerbsobstflächen sowie
    – Parkanlagen, die im räumlichen Zusammenhang zu baulichen Anlagen stehen, die zum dauernden Aufenthalt von Menschen bestimmt sind.
    (Quelle: http://www.umwelt-online.de/recht/natursch/laender/nds/wald_ges.htm)

    Ansonsten bleiben wir uns einig, Uwe Klinge.

  15. Hallo!

    ich muss jetzt mal was in die andere Richtung loswerden… Ich selbst habe zwei Hunde. Einen 5-järhigen Labimix und einen 2-jährigen Schäfermix und ich bin für den Leinenzwang und auch dafür, dass er eingehalten wird.

    Ich sehe immer mal wieder Hundebesitzer mit Ihren unangeleinten Hunden im Wohngebiet und besorgte Mütter, die Ihre Kinder zur Seite nehmen. Ob der Hund nix tut oder nicht, das kann man so nicht einschätzen und ich finde es ziemlich unverschämt, wenn wir Hundebesitzer uns das Recht rausnehmen anderen Menschen Stress zu machen. Es gibt Freilaufzonen und da muss auch jeder mit einem unangeleinten Hund (auch mit MEINEM unangeleinten Hund) rechnen. Es gibt aber auch Gebiete, da sollen Menschen, die Angst vor Hunden haben – warum auch immer – in Frieden die Natur geniessen dürfen.

    Ich wohne direkt an der Eilenriede und habe dort in den Bereichen, wo Leinenzwang ist meine Hunde immer an der Leine. Ich bin aber meist die Ausnahme.

    Ich finde ein wenig Rücksichtnahme aufeinander nicht verkehrt und die Regeln sind ja nicht gemacht worden um die zahlreichen Hundebesitzer zu ärgern. Wir alle sollen was von dem schönen Grün haben und dazu gehört Hunde, da wo es gefordert ist, an die Leine und immer schön die Haufen wegmachen!

    In diesem Sinne gehe ich jetzt gleich mit meinen beiden zum Laufen an der Leine!

  16. Nichtanleinen kostet übrigens in der Eilenriede mittlerweilen 90 Euro!

  17. Pingback:An der Leine – Hundeleben in Hannover » Leinen los?!

  18. Hallo,
    ich hab die verschiedenen Kommentare gelesen und finde, dass die Argumente, die hier pro Leinenzwang gebracht wurden am Thema vorbeigehen. Die Anleinpflicht für 3 1/2 Monate ist nicht artgerecht und damit ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Dazu gibt es auch eine Stellungnahme von Fr. Dorit Feddersen-Petersen.
    Ich stimme völlig damit überein, dass Hundehalter Rücksicht auf andere nehmen sollten. Ich finde es auch eine Zumutung wenn der Besitzer mit zu schreit:“Der will nur spielen“ während das Pelztier meine Waden anvisiert.
    Der Leinenzwang ändert daran gar nichts. Ich finde es nämlich genauso beängstigend, wenn ein angeleinter Hund mich versucht vom Fahrrad zu holen. Natürlich rufe ich meine unangeleinten Hund zu mir, wenn mir jemand, egal ob mit oder ohne Hund, entgegenkommt. Ich nehm sie dann auch kurz an die Leine oder halt sie am Halsband. Das hat aber nichts mit Leinenzwang zu tun.
    Wir haben heute mit unseren unangeleinten Hunden jemanden mit 2 angeleinten DSH in der Feldmark getroffen. Beide Hunde sind bei unserem Anblick ausgerastet und wurden von der Besitzerin auf den Acker gezerrt, dabei ist ein Hase aufgesprungen. Für unsere Hunde kein Problem, die beiden angeleinten DSH sind durchgestartet. Frauchen machte eine Bauchlandung, einer der Hunde riss sich los und verschwand hinter dem Hasen her. Wir haben zugesehen, dass wir das Weite suchen bevor dieses Musterexemplar eines guterzogenen Hundes von der Jagd zurück war. Leinenzwang für alle ist absolut keine Lösung gegen ignorante Hundehalter. Hier wird das Kind mit dem Bade ausgegossen. Beinahe hätte ich gesagt typisch deutsch, dann fielen mir die Niederländer und die Dänen mit ihrer Hundegesetzgebung ein. Aber das ist ein anderes Thema.
    Ich bin ziemlich gernervt, dass jetzt mal wieder Hundehalter per Gesetz zum Freiwild erklärt werden und so kleine Möchtegern-Polizisten einen ständig belehren müssen oder sogar auf´s Übelste beschimpfen. Ein bischen weniger Gesetze und mehr Menschenverstand wären der bessere Weg.
    Nehmt gegenseitig mehr Rücksicht aufeinander. In diesem Sinne, Marion

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