In der Weihnachtsbäckerei

Heute gibt es keinen Blogbeitrag, sondern nur schnell eine Rezeptsammlung – für alle, die in der heimischen Weihnachtsbäckerei nicht nur Vanillekipferl, sondern auch Hundekekse fertigen wollen.

Vorab das aus meiner Sicht unschlagbare Rezept für Leberbrot:

  • 500 Gramm Leber (püriert)
  • 500 Gramm Mehl
  • 5 Eier
  • 5 Esslöffel Öl

Alle Zutaten mischen und in eine kleine Kastenform füllen, dann bei 180 Grad etwa eine Dreiviertelstunde backen. Das Leberbrot anschließend in kleine Würfel schneiden. Fertig sind die weltbesten Leckerli.

Leberbrot lässt sich prima einfrieren und scheibenweise wieder auftauen. Nicht zwingend notwendig, aber empfehlenswert ist es übrigens, nach dem Backen gut zu lüften und/oder bis zu 20 Duftkerzen abzubrennen, denn der Gestank ist widerlich.

Drei tolle Rezepte für Hundekekse habe ich im Stadthunde.com gefunden. Im Gesunde-Hunde-Forum gibt es einen ganzen Hundekeksthread, allerdings nur für Forenmitglieder.

Von Daniela Wernigk stammt ein Rezept für Muffins für Hunde:

  • 1 Stück frische Hefe
  • 3 Äpfel
  • 1 Banane
  • 250 Gramm Rinderhackfleisch
  • 250 Gramm Mehl
  • 4 Eier
  • 125 ml Olivenöl
  • 125 ml Fleischbrühe
  • 150 Gramm geriebenen Käse

Die Banane zerdrücken und die Äpfel raspeln. Die Hefe in der lauwarmen Fleischbrühe auflösen. Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Dann den Teig in Muffinförmchen abfüllen (bei einem Muffinblech die einzelnen Förmchen einfetten und eventuell mit etwas Semmelbrösel bestreuen) und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 30 bis 45 Minuten lang backen, bis die Muffins eine schöne goldbraune Oberfläche bekommen.

Danielas Extratipp lautet: Dekorativ und „knackig“ werden die Muffins, wenn man sie mit zerdrückten (biologischen) Eierschalenbröseln vor dem Backen bestreut.

Variation: Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und etwa 35 Minuten backen. Abkühlen lassen und anschließend in etwa 5 mal 5 Zentimeter große Stücke schneiden. Diese Stücke lassen sich in Alufolie gewickelt gut einfrieren. Bei Bedarf eine Portion auftauen und in hundgerechte Leckerligröße schneiden.

Hier noch ein Rezept mit Fisch: Wer Thunfischplätzchen backen will, sollte es mit Peanuts‘ Lieblingskeksen probieren.

[Update in der Weihnachtskekssaison 2011:]

Ina hat für meine Hunde extrem leckere Hundekekse gebacken:

  • 500 Gramm mageres Rinderhackfleisch
  • 2 Eier
  • 750 ml Weizenmehl, Type 405
  • 250 ml Köllnflocken
  • 250 ml Wasser

Rinderhackfleisch und Eier in einem Mixer oder in einer Küchenmaschine gründlich durchmengen und beiseite stellen.

In einer großen Rührschüssel Mehl und Köllnflocken mischen. Die Fleischmischung nach und nach mit den Händen einarbeiten, bis alles gut vermengt ist. Wasser hinzufügen und unterrühren, sodass ein klebriger Teig entsteht. Den Teig in zwei Kugeln teilen, damit er sich leichter verarbeiten lässt. Jede Teigkugel etwa 2 Minuten auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und bei Bedarf Mehl hinzufügen, bis der Teig nicht mehr klebt. Damit es leichter geht, bestäuben dabei auch Hände und den Teig mit etwas Mehl bestäuben.

Den Teig bis auf 6 bis 12 mm Stärke ausrollen. Mit dem Messer längliche Knochen ausschneiden oder andere Formen mit einer Ausstechform oder einem Trinkglas ausstechen und danach auf ein leicht gefettetes Backblech legen.

Die Kekse bei 180° C ca. 1 Stunde backen.

Das fertige Gebäck auf einem Rost vollständig auskühlen lassen. In einem Gefäß mit nicht absolut fest schließendem Deckel lagern: Keksdose aus Weißblech, Glas oder Keramikdose. Sie halten sich dann ca. 2-3 Wochen.

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.