Happy Nikolaus!

Heute Nacht ist schon der Nikolaus dagewesen. Der 6. Dezember ist alle Jahre wieder eine prima Übung für Weihnachten. Gilt es doch, pünktlich einige Kleinigkeiten parat zu haben, die sich in geputzte Stiefel stecken lassen und die so gut verpackt sind, dass sie nicht von den Hunden gefunden und aufgefressen werden, bevor die Stiefelbesitzer sie entdecken. Nun denn, jetzt heißt es: Weihnachtsgeschenke kaufen und die Weihnachtspost verschicken.

Jedes Jahr nehme ich mir vor, ein weihnachtliches Bild zu machen von meinem Rudel. Genügend Weihnachstmannmützen habe ich, um das Plüschquartett auszustaffieren. Aber keine Kamera. Letzteres lasse ich dann immer als Ausrede gelten, warum ich am Ende überhaupt keine Weihnachtspost verschicke.

Die Firma Kodak hat mir „11 Tipps für tierisch schöne Grußkarten“ geschickt, die ich euch nicht vorenthalten will. Eigentlich sollte ich euch die komplette Pressemitteilung hier lesen lassen, denn sie zählt zu meinen persönlichen PR-Sprache-Hochlichtern des Jahres 2010. Allein der Einstieg: „Weihnachten steht vor der Tür und damit die Zeit, in der man seinen Liebsten auf besondere Art und Weise zeigt, dass man an sie denkt – z.B. durch eine Grußkarte seines geliebten Haustieres.“ Puh. Später beschreibt sich das Fotounternehmen selbst als „weltweit führender Anbieter von Innovationen für den Imaging-Markt“. Respekt.

Nun aber: Floskeln beiseite. Her mit den Tipps, wie man seinen Hund als perfektes Grußkartenmotiv in Szene setzt. Zusammengestellt hat die elf Tipps Ulrike Schanz, professionelle Tierfotografin aus München:

  1. Nehmen Sie sich viel Zeit und gehen Sie vorher mit Ihrem Tier noch mal Gassi. Achten Sie darauf, die Fotosession in die aktiven Phasen des Tieres zu legen.
  2. Überlegen Sie sich vorher, welche Szene Sie gerne mit dem Tier fotografieren möchten, Soll es z.B. ein Porträt oder ein jahreszeitliches Bild (Weihnachten) werden?
  3. Bereiten Sie alles vor, was Sie benötigen: Kamera, Leckerli, Wedel, Quietschies. Holen Sie sich am besten Verstärkung für die Fotosession.
  4. Achten Sie auf einen neutralen Hintergrund, der sich vom Tier abhebt, und räumen Sie störende Objekte weg oder decken Sie diese ab.
  5. Achten Sie auch auf einen Untergrund, auf dem Ihr Tier sich wohlfühlt und der nicht zu bunt ist. Sie können als Hintergrund eine freie Wand oder auch eine hübsche Decke benutzen.
  6. Positionieren Sie Ihr Tier an der gewünschten Stelle und begeben Sie sich auf Augenhöhe mit ihm, indem Sie z.B. in die Hocke gehen oder das Tier erhöht auf einem Tisch sitzen lassen.
  7. Benutzen Sie möglichst ein leichtes Teleobjektiv bzw. den Telebereich bei Ihrer Kompaktkamera. Ein Weitwinkel ist weniger geeignet. Stellen Sie Ihre Kamera ein und gewinnen Sie dann die Aufmerksamkeit Ihres Tieres durch Geräusche oder Rufe, setzen Sie bei Ihrer Katze einen Federwedel ein.
  8. Benutzen Sie in geschlossenen Räumen einen Blitz oder stellen Sie an Ihrer Kamera eine hohe ISO-Zahl (hohe Empfindlichkeit) ein. Die Verschlusszeit sollte 1/60 nicht überschreiten, d.h. möglichst kurz sein.
  9. Wenn Ihr Tier nicht still sitzen möchte, probieren Sie, es durch Leckerli in der Fotoposition zu halten und dann durch Rufe einen intensiven Blick zu erhaschen. Nehmen Sie sich einen Helfer, der das Tier beruhigt und streichelt.
  10. Seien Sie geduldig und geben Sie dem Tier die Chance, sich an das neue Spiel zu gewöhnen. Loben Sie ihr Tier und halten Sie die ersten Fotosessions eher kurz. Mit ein bißchen Übung wird Ihnen ein gutes Foto gelingen.
  11. Einfach und schnell können sie nun mit Ihren aufgenommenen Bildern am „Kodak Picture Kiosk“ originelle Grußkarten und Kalender erstellen und sofort mit nach Hause nehmen. Die Bilder können am Kiosk auch direkt nachbearbeitet werden, so z.B. der beim Fotografieren mit Blitz auftretende „Trübe-Tieraugen-Effekt“, der sich mit der „Tier-Augen-Korrektur“ ganz einfach korrigieren lässt.
Mit der „Tier-Augen-Korrektur“ von Kodak lässt sich der beim Fotografieren mit Blitz auftretende „Trübe-Tieraugen-Effekt“ korrigieren. (Foto: Kodak)

Mit der „Tier-Augen-Korrektur“ von Kodak lässt sich der beim Fotografieren mit Blitz auftretende „Trübe-Tieraugen-Effekt“ korrigieren. (Foto: Kodak)

Teils sind die Tipps banal, aber da ich mich selbst manchmal nicht an die einfachsten Ratschläge halte („Kurz vor jeder sportlichen Aktivität mit dem Hund noch mal gassigehen!“), ist es vielleicht doch gut, die wichtigsten Fototipps noch mal am Stück zu lesen. Und dass Kodak schließlich im elften Tipp Werbung für seinen „Kodak Picture Kiosk“ macht, geht dann auch völlig in Ordnung, denke ich. Übrigens stehen solche Kioske in vielen Drogeriemärkten sowie in MediaMarkt- und Saturn-Geschäften und auch bei einigen Fotohändlern.

Nun noch die Beispielbilder:

Ein Labrador – perfekt in Szene gesetzt. (Foto: Kodak)

Ein Labrador – perfekt in Szene gesetzt. (Foto: Kodak)

Und so könnte das Bild auf einer Weihnachtskarte aussehen. (Foto: Kodak)

Und so könnte das Bild auf einer Weihnachtskarte aussehen. (Foto: Kodak)

Und das Ganze auch mit einem Mops:

Ein Mops – perfekt in Szene gesetzt. (Foto: Kodak)

Ein Mops – perfekt in Szene gesetzt. (Foto: Kodak)

Und so kommt ein Weihnachtsgruß mit Mops daher. (Foto: Kodak)

Und so kommt der Weihnachtsgruß mit Mops daher. (Foto: Kodak)

Also, ran an die Kameras. Und rückt eure Hunde vorher ins rechte Licht. Happy Nikolaus!

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