Wasser marsch!

Vorsichtig ranschlürfen: ein sieben Wochen alter Border-Collie-Welpe. (Foto: Debra Bardowicks, www.animal-photography.de)

An meinen Hunden bewundere ich besonders ihre konsequente „Want to have fun“-Einstellung. Eigentlich sollten Border Collies ja vor allem einen ausgeprägten „Will to please“ haben, also lernbegierig und leicht auszubilden sein. Aber auch Arbeitshunde haben Freizeit, und ich mag es, wenn sie diese genießen können. Wenn sie Spaß haben im Hier und Jetzt. Als gäbe es kein Morgen.

Von Hund und Spaß kommt man schnell zum Thema Wasser. Vor allem für Pitú, meinen Ältesten, ist Wasser ein Synonym für Spaß.

Pitú ist sogar schon mal zu mir in die Badewanne gesprungen. Danach habe ich mich jahrelang zum Baden eingeschlossen, weil Pitú jedwede Tür aufmachen kann – und das auch tut, wenn er Wasser plätschern hört.

Zähne putzen ist lästig? Geschirr spülen macht keinen Spaß? Ansichtssache. Pitús Augen beginnen sofort zu leuchten, wenn irgendwer egal warum einen Wasserhahn aufdreht. Daran ist übrigens Katharina schuld. Denn Katharina war es, die, als sie eine Weile bei uns zu Besuch war, den aufmerksam beim Zähneputzen zuschauenden Hund mit den gespitzten Eselsohren komplett nasszuspritzen. Seit diesen Tagen besteht Pitú darauf, immer nassgespritzt zu werden – nach dem Zähne putzen, Geschirr spülen,…

Natürlich meidet Pitú auch draußen kein Wasser: Er rennt durch jede Pfütze und schwimmt durch jeden See, so lange keine geschlossene Eisdecke dies verhindert. Sogar einen Stadtbummel durch Hannover kann ich ihm inzwischen schmackhaft machen, weil es in der City so viele Brunnen gibt.

Passend zu den bevorstehenden Hundstagen sage ich: Habt Spaß mit euren Hunden! Wasser marsch!

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