Update: Prinzessin Pipi läuft nicht mehr aus

Mein Auslaufmodell musste vorübergehend in der Küche wohnen, denn die lässt sich am besten wischen. Zum Glück aber habe ich in den vergangenen beiden Tagen nicht mehr wischen müssen. Skipper trinkt zwar weiterhin viel (wenn auch nicht im medizinischen Sinne, wie ich jetzt weiß, denn dann müssten es schon mehr als zwei Liter täglich sein), und entsprechend viel kommt auch wieder raus, aber halten kann er das Wasser. Vielleicht liegt es am Propalin, den Tropfen für Hündinnen, die nach einer Kastration inkontinent geworden sind. Weil Skipper diese Mädchenmedizin nehmen muss, nenne ich meinen Exrüden mit dem Babypuppensyndrom jetzt „Prinzessin Pipi“.

17,5 kg Plüsch im Schalkorb statt im Schrank: Skipper übt platzsparendes Liegen.

17,5 kg Plüsch im Schalkorb statt im Schrank: Skipper übt platzsparendes Liegen.

Irgendwie anders ist er aber schon. Oder kommt er mir nur anders vor, weil ich ihn so intensiv beobachte? Auf jeden Fall hat sich Skipper – nach seiner Befreiung aus der Küche – einen neuen Schlafplatz gesucht: Statt im Garderobenschrank in der Diele habe ich ihn heute Morgen in der kleinen Kiste gefunden, in der die Hundemäntel und meine Schals liegen. Platzsparender kann man 17,5 Kilogramm Plüsch nicht unterbringen.

Ob er Angst hat, dass ich ihn doch noch weggebe? Das habe ich nicht vor. Der Tatsache, dass ich verrückt sein muss, vier Border Collies zu halten, bin ich mir dabei voll bewusst. Über die Nachteile, aber auch die Vorzüge der Rudelhaltung werde ich mich aber ein andermal auslassen.

Jetzt hoffe ich nur, dass Prinzessin Pipis Babypuppensyndrom eine kurzfristige, dann wohl doch stressbedingte (zwei läufige Hündinnen im Haus), Erscheinung war. Nicht, dass ich mich doch noch auseinandersetzen muss mit den vielen Diagnosevorschlägen, die ich aus diversen Foren (u.a. Borders-Forum, Gesunde-Hunde-Forum) erhalten habe: Hormonstörung Diabetis Insipidus, Struvit-Steine, Oxalatkristalle,…

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